Papst

Irland: "Say Nope to the Pope"

Während Papstbesuche im katholisch geprägten Irland üblicherweise Heimspiele waren, interessierten sich für den Irland-Besuch von Papst Franziskus am vergangenen Wochenende wesentlich weniger Iren als von der katholischen Kirche erwartet. Nach dem Bekanntwerden immer schlimmerer Missbrauchsskandale durch Würdenträger der katholischen Kirche in den letzten Jahren waren die Iren auf den Besucher aus Rom nicht gut zu sprechen. 

Wie Papst Franziskus die "Kapitalismuskritik" entsorgt

Nun gibt es auch noch einen Film von Wim Wenders mit Franziskus. Bei einem Regisseur, dem ein Ehrendoktortitel in Theologie verliehen wurde, ist das wenig verwunderlich. Aber auch bei vielen, die sonst eher kaum Positives an der katholischen Kirche entdecken können, genießt Franziskus Sympathie. Demgegenüber lautet die These dieses Artikels: Vorbehalte, die Papst Franziskus gegenüber der kapitalistischen Wirtschaft formuliert, sind nicht mit Gesellschaftskritik zu verwechseln. Er meint sie anders: Als Erinnerung daran, dass die Welt nie der Boden des Glückes sein kann, der Christenglaube aber schon.

Papst Franziskus

Frisch aus der Mottenkiste

Der von manchen als Modernisierer gefeierte, von Wim Wender jüngst gelobhudelte und von dritten als Hoffnungsträger gesehene Papst Franziskus hat in den letzten Tagen deutlich gemacht, was er tatsächlich und vorrangig ist: Der Kopf einer menschenrechtsverachtenden, rückwärtsgewandten Organisation.

Augustinus' wunderbare Waschanlage

Warum eigentlich werden Babys von Priestern mit Wasser übergossen? Um sie zu erlösen, ihre Seelen zu retten? Aber sie müssten doch eigentlich noch unschuldig sein! Eben deshalb ist der Erfinder des Babytaufens auch der Erfinder der Erbsünde gewesen ... 

"Ist mein Vater im Himmel, obwohl er Atheist war?"

Mit dieser quälenden Frage wendet sich ein kleiner Junge bei einem öffentlichen Auftritt des Papstes an das Oberhaupt der katholischen Kirche. Der Papst entzieht sich einer Antwort, indem er das rhetorisch ermunterte Publikum antworten lässt. Kein Wunder, würde seine eigene, zwangsläufig an der katholischen Dogmatik orientierte Antwort dem kleinen Jungen doch das Herz brechen und den Papst als Unmenschen dastehen lassen.