Weltklimarat

"Jede zusätzliche Tonne Kohlendioxid verstärkt den Klimawandel"

Sönke Zaehle vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena hat sich für den Bericht des Weltklimarats unter anderem mit den globalen Kohlenstoffsenken beschäftigt. Außerdem erforscht er, wie wichtig die Methan- und Lachgaskreisläufe für die Berechnung des verbleibenden Kohlenstoffbudgets sind, um den Klimawandel auf eine bestimmtes Niveau zu begrenzen. Harald Rösch hat ihn für die Max-Planck-Gesellschaft interviewt.

Hochwasser in Koblenz

Dürren und Überschwemmungen werden häufiger und heftiger

Katastrophen, wie wir sie in diesen Wochen erleben, drohen in Zukunft immer häufiger und verheerender zu werden. Das gilt für Überschwemmungen ebenso wie für Hitzewellen und Dürren, die Waldbrände nach sich ziehen können. Zu dieser Erkenntnis gelangen mehr als 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 66 Ländern im sechsten Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel of Climate Change (IPCC) zu den naturwissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels.

Klimawissenschaftler schlagen Alarm

Der Weltklimarat IPCC zeichnet in seinem gestern veröffentlichten Sonderbericht über den Einfluss des Klimawandels auf Meeres- und Eisregionen ein düsteres Bild der Zukunft. Zeitgleich beschäftigten sich in Deutschland Wissenschaftler auf dem K3-Kongress mit der Frage, wie Politik und Gesellschaft dazu bewegt werden können, sich effektiver für den Klimaschutz einzusetzen.