„Sceptics in the Pub“: “Ist das heiß hier oder bin ich das?”
Auftaktveranstaltung zu einer neuen wissenschaftlichen Themenreihe in Hamburg
Das Klima wandelt sich. Woher wissen wir das eigentlich? Sind wir dafür verantwortlich? Muss der Klimawandel überhaupt schlimm sein? Oder ist das alles nur eine Kampagne der Grünen?
Bei der Auftaktveranstaltung zur Vortragsreihe „Sceptics in the Pub“ spricht der Hamburger Lehrer Patrick Pricken zum Thema Klimawandel. Eine große Mehrheit der Klimawissenschaftler ist überzeugt, dass die globale Erwärmung von uns Menschen verschuldet ist und wir dem Klimawandel durch verantwortungsvolles Handeln begegnen können und sollten. Dennoch behaupten einige, der Klimawandel hätte andere Gründe und wir bräuchten keine Konsequenzen daraus zu ziehen. Dieser Irrglaube gefährdet die ohnehin schwierigen Bemühungen, die Ursachen und Folgen des Klimawandels zu bekämpfen. Beim „Sceptics in the Pub“ geht es darum, Fakten und Argumente zum Klimawandel darzulegen und dem Publikum so den wissenschaftlichen Erkenntnisstand verständlich und zugänglich zu machen.
Die Hamburger Gruppe der „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V.“, Teil der internationalen Skeptiker-Bewegung, möchte mit dieser Veranstaltung aufklären und wissenschaftliches Denken popularisieren. Die GWUP ist ein wegen Förderung der Volksbildung als gemeinnützig anerkannter Verein, in dem sich fast 1000 Wissenschaftler und wissenschaftlich Interessierte für Aufklärung und kritisches Denken, für sorgfältige Untersuchungen parawissenschaftlicher Behauptungen und für die Popularisierung von wissenschaftlichen Methoden und Erkenntnissen einsetzen. Die GWUP informiert aus wissenschaftlicher Sicht über Parawissenschaften, Pseudowissenschaften und verwandte Überzeugungssysteme. Sie wendet sich gegen pseudowissenschaftliche Behauptungen und esoterische Heilslehren und möchte durch fundierte Informationen die Anfälligkeit für pseudowissenschaftliche Vorstellungen und Versprechungen abbauen. Die Themen der GWUP reichen dabei von Mythen und Verschwörungstheorien, Homöopathie und Alternativmedizin bis zu Esoterik und Astrologie.
„Sceptics in the Pub“ wird alle zwei Monate mit neuen Themenabenden an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Aberglauben fortgesetzt.