Itamar Ben-Gvir

Kommentar

Kein Beweis für Völkermord, aber ein Warnsignal

Itamar Ben-Gvir fordert die gezielte Tötung von Palästinensern in Gaza und spricht ihnen offen ihre Menschlichkeit ab. Seine Äußerungen sind kein Beweis für einen Völkermord, offenbaren aber eine erschreckende politische Verrohung. Warum gerade diese Unterscheidung zwischen politischer Haltung, Kriegsverbrechen und Genozid entscheidend ist.

Deutsche Soldaten in Bosnien, Foto: gemeinfrei

Nur eine lästige Fessel der Politik?

BERLIN. (hpd/hu) Die Bürgerrechtsorganisation “Humanistische Union” (HU) stellt den geplanten Parlamentsbeschluss für einen neuen Auslandseinsatz der Bundeswehr in Frage. In einer Presseerklärung vom gestrigen Tage heißt es: “Das Grundgesetz und seine Verpflichtung zur Friedensstaatlichkeit sind für die Politik wohl nur eine lästige Fessel.”

Sepp Rothwangl neben dem neuen Mühlstein

Kardinal Groer erhält neuen Mühlstein

HOHENZELL/AT. (hpd/pur) Bereits im November erhielt das Denkmal zu Ehren des verstorbenen Kardinals Hans Hermann Groer eine neue Aussage. Ein (papierner) Mühlstein wurde ihm im Gedenken an seinen sexuellen Missbrauch umgehängt. Dieser verschwand nach einigen Tagen. Doch nun liegt ein echter Mühlstein dort.

Wie viele Atheisten gibt es?

Papst Franziskus' Aussage, dass Gott "alle erlösen wird, sogar die Atheisten", überraschte sowohl Gläubige als auch Ungläubige auf der ganzen Welt, die von der katholischen Kirche sonst eher strengere Verordnungen kennen. Die Washington Post brachte es auf die Frage, wo auf der Welt Atheisten leben.

Die "Schwulenheiler"

TÜBINGEN. (hpd) Der Hörsaal des Theologicums war übervoll, als der Studierendenrat den im Vorfeld umstrittenen und juristisch umkämpften NDR-Beitrag “Die Schwulenheiler” zeigte. Zu verdanken hatten die Veranstalter diesen Andrang der “TOS”, der “Tübinger Offensive Stadtmission”, die die Vorführung des Films bzw. zumindest die Erwähnung ihres Namens verhindern wollte.

Chancen einer klugen Wirtschaftspolitik

BERLIN. (hpd) Wirtschaft muss nicht immer unverständlich sein. Andreas Oppacher schreibt überzeugend, passioniert und trotz manch komplexerem Sachverhalt schafft er es in seiner Schreibweise simpel zu bleiben, sodass dieses Buch ein Lesevergnügen ist.

Gewalt in Gottes Namen

Die Lord's Resistance Army (LRA) soll seit ihrer Gründung 1987 bis zu 70.000 Kinder verschleppt haben. Viele von ihnen wurden als Kindersoldaten missbraucht.

Das Grundstück, auf dem die Synagoge nicht gebaut wird.

Keine neue Synagoge in Konstanz

KONSTANZ. (hpd) Mitte 2003 stellte die Stadt Konstanz der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) ein innerstädtisches Grundstück zur Verfügung. Lange schon bestand der Wunsch der jüdischen Gemeinde, genau an dieser Stelle eine neue Synagoge zu bauen, denn nur wenige Meter weiter hatten die Nazis in der Pogromnacht 1938 die alte Synagoge in Schutt und Asche gelegt.

Für Gott und Vaterland

Während Aufständischen und Kämpfenden mit islamischer Religion gern ihr Fundamentalismus vorgehalten und ihr Gottesbezug als Zeichen zivilisatorischer Rückständigkeit vorgeworfen wird, verliert kaum jemand ein Wort darüber, dass auch "wir" unsere Kriege "im Auftrage Gottes" zu führen behaupten. 

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

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Diffamiert die Linkspartei evangelikale Christen?

Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

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Streit um IStGH spitzt sich zu

Die USA haben Sanktionen gegen die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs Tomoko Akane sowie den Juristen Abdoulaye Seye verhängt und verschärfen damit den Konflikt um die Zuständigkeit des IStGH. Grund ist der anhaltende Streit über die IStGH-Haftbefehle im Gaza-Konflikt sowie die Frage, ob der Gerichtshof ohne Ratifizierung Israels überhaupt ermitteln darf. Damit erreicht das historisch gespannte Verhältnis zwischen den USA und dem IStGH unter Präsident Donald Trump einen neuen Tiefpunkt.

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