Auch LINKS nichts ohne Bischofssegen?

BERLIN. (hpd) Am 16. Januar 2011 will sich in München eine Landesarbeitsgemeinschaft "LINKE LaizistInnen" (LAG LiLa) gründen. Dies dürfte die erste derartige Gruppe in der Partei DIE LINKE sein. Eine Frage stellt sich aber schon heute: Werden die Initiatoren Erfolg haben und bundesweit ausstrahlen können?  

Das christliche Kulturloch

BERN. (hpd) Die Religion ist in unserer Gesellschaft derart marginalisiert, dass von ihr nur noch Folklore übriggeblieben ist. Die Idee von Himmel und Hölle ist als Wertesystem nicht mehr tauglich.  Ein Kommentar von Beda M. Stadler

SOS for human rights

BERLIN. (hpd) Das mobile Theaterstück „SOS for human rights“ ist ein Stück des GRIPS-Theaters, sowie auch Teil der gleichnamigen Kampagne von „Jugendliche ohne Grenzen“.

Politische Philosophie: Grenzen der Gerechtigkeit

(hpd) Die Philosophin Martha C. Nussbaum, die als Protagonistin eins „aristotelischen Sozialdemokratismus“ gilt, erörtert Themen bezüglich einer Gerechtigkeitstheorie. Dabei arbeitet sie sich vor allem kritisch an den diesbezüglichen Auffassungen von John Rawls ab, wobei sie auf inhaltliche Lücken derartiger Theorien verweist, ohne aber ganz mit ihrem Fähigkeitsansatz als Alternative überzeugen zu können.

Wie wär's mit meinem Großvater?

WIEN. (hpd/pw) Joseph Ratzinger will Eugenio Pacelli, der sich als Papst Pius XII nannte, selig sprechen lassen. Die Warnungen von KritikerInnen vor einer Blamage oder Konflikten schlägt er in den Wind. Selbst bei einer freundlichen Betrachtung von Pacellis Wirken müssten sich immer mehr Zweifel an der Kanonisierbarkeit des Oberhaupts der katholischen Kirche während des Zweiten Weltkriegs ergeben.

Warum wir kooperieren

(hpd) Der Entwicklungspsychologe und Primatenforscher Michael Tomasello präsentiert eine Zusammenfassung seiner Forschungsergebnisse zum Sozialverhalten von Menschen und Schimpansen. Er kann dabei durch eine multi-perspektivische Blickrichtung anschaulich belegen, dass Homo sapiens offensichtlich eine naturbedingte Neigung zu gegenseitiger Hilfe eigen ist, welche erst durch bestimmte soziale Erfahrungen selektiv weiter entwickelt wird.

Seltenes Glück, neuer Mut oder Komik?

KÖLN. (hpd) Gar nicht komisch war die Meldung der vergangenen Woche, dass ein wohl geistig verwirrter Mensch einen Brandanschlag auf den Kölner Dom verübt hat. Erfreulicherweise konnte das Feuer sofort gelöscht werden, so dass niemand zu Schaden kam. Auch der Verursacher nicht. Eine Glosse von Burkhard Wepner

Auf Verjährung verzichten

BERLIN. (hpd) Unter dem Motto „Verschweigen, Vertuschen und Verdrängen hat ein Ende“ legte der runde Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch“ gestern in Berlin seinen zweibändigen Zwischenbericht vor.

Ein Tag nach Schahla...

KÖLN. (icae/hpd) Heute ist Donnerstag der 2. Dezember. Ich sitze an meinem Computer und in Köln ist Weihnachtsstimmung. Es schneit und ich sehe Schneeflocken und ich bin sehr traurig...

„Üble Propaganda“

MASTERSHAUSEN. (gbs/hpd) Die Giordano-Bruno-Stiftung hat die Ausstrahlung der Bibelserie "Chi Rho“ auf dem Kinderkanal KI.KA (hpd berichtete) mit deutlichen Worten kritisiert. "Ich halte diesen Versuch der Kindermissionierung auf einem öffentlich-rechtlichen Sendeplatz für skandalös", erklärte Stiftungssprecher Michael Schmidt-Salomon. "Hier werden Staatsgelder in Millionenhöhe missbraucht mit dem Ziel, Kinder zu verblöden."

Die Grenzen des Rechts

ÖSTERREICH. (hpd) Ein Gerichtsprozess in der Steiermark sorgt für internationale Medienberichte: Ein Steirer soll wegen Rasenmähens und Jodelns während des Freitagsgebets seiner muslimischen Nachbarn zu einer Geldstrafe verurteilt worden sein. Blogger zweifeln das an. Mit gutem Grund.

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Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

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Diffamiert die Linkspartei evangelikale Christen?

Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

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Streit um IStGH spitzt sich zu

Die USA haben Sanktionen gegen die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs Tomoko Akane sowie den Juristen Abdoulaye Seye verhängt und verschärfen damit den Konflikt um die Zuständigkeit des IStGH. Grund ist der anhaltende Streit über die IStGH-Haftbefehle im Gaza-Konflikt sowie die Frage, ob der Gerichtshof ohne Ratifizierung Israels überhaupt ermitteln darf. Damit erreicht das historisch gespannte Verhältnis zwischen den USA und dem IStGH unter Präsident Donald Trump einen neuen Tiefpunkt.

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Faschismusexperte: „Wir müssen aufhören von Faschismus besessen zu sein“

Am 6. September ist Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Die AfD hat realistische Chancen im dortigen Parlament die absolute Mehrheit zu erreichen. Damit flammen wieder Diskussionen auf, ob Deutschland Zeuge eines erstarkenden Faschismus ist. Im Interview mit dem hpd erklärt Professor Roger Griffin, einer der führendsten Faschismusexperten der Welt, was unter dem Begriff verstanden werden sollte und welchen Umgang er mit der AfD empfiehlt.

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Der Pränataltest auf Trisomie 21 im Meinungsstreit

Immer wieder brechen Kontroversen auf, inwieweit es zulässig sein soll, dass Frauen die Schwangerschaft abbrechen, nachdem mithilfe vorgeburtlicher Diagnostik Behinderungen des Fetus festgestellt worden sind. Besonders strittig ist das bei Trisomie 21. Die Einwände gegen solche Abbrüche lassen sich jedoch entkräften. Genauer betrachtet stellen sie keine Diskriminierung von Menschen dar, die mit Behinderungen geboren worden sind. Es gilt, das Selbstbestimmungsrecht der Schwangeren zu respektieren und sie bei ihrer persönlichen Entscheidungsfindung zu unterstützen.

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In welchem Verhältnis stehen eigentlich Demokratie und Humor? Gewährleistet Demokratie die Freiheit der komischen Kunst? Oder ist der Humor eine der kontrollierenden Gewalten, die dafür sorgt, dass diese Freiheit nicht verschwindet? Gerade wurde eine Ausstellung eröffnet, deren Werke dazu einladen, über diese Frage nachzudenken. Mit dabei sind auch „Spott sei Dank“-Karikaturen, die beim hpd erschienen sind.

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Steffen Mau hat in seiner Analyse „Die vielen Krisen der Demokratie“ präzise seziert, woran die liberale Demokratie derzeit krankt. Seine Bestandsaufnahme ist zutreffend – aber dennoch unvollständig. Denn sie benennt zwar die Symptome, nicht aber die wohl wichtigste gemeinsame Ursache der gegenwärtigen Verwerfungen.

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„CLAIM“-Zahlen zur Muslimfeindlichkeit dürfen als „unsauber“ bezeichnet werden

Der Investigativjournalist Sascha Adamek bewertete in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ die von „CLAIM“ verbreiteten Zahlen zu antimuslimischen Vorfällen als „eine glatte Fälschung“ und sprach von „Alarmismus“. „CLAIM“ wollte ihm diese Aussagen gerichtlich untersagen lassen. Doch das Landgericht Hamburg erklärte Adameks Äußerungen für zulässig. „CLAIM“ ist dabei kein unbeschriebenes Blatt: Sowohl die Methodik und Verbindungen der Organisation als auch der von ihr verwendete Begriff des „antimuslimischen Rassismus“ stehen seit Jahren in der Kritik.

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Am Montag fand in Saarbrücken die Gründungsversammlung der Initiative „ISAH Saarland“ statt, auf der sich ein bisher informeller Kreis säkularer Humanisten als Verein organisierte. Die „Initiative Säkularität, Aufklärung und Humanismus Saarland“ (ISAH Saarland) hat sich zum Ziel gesetzt, zukünftig die Interessen konfessionsfreier, humanistisch orientierter Menschen im Land öffentlich zu vertreten.

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Lösungen für eine bessere Zukunft

Die Zukunft ist nicht mehr das, was sie einmal war. Viele Menschen haben jede Hoffnung auf Fortschritt verloren. Allerdings beweist das Konzept „Cradle to Cradle“ schon seit vielen Jahren, dass es sehr wohl möglich ist, den allgemeinen Wohlstand zu steigern, ohne die Natur zu zerstören. Mitte September findet nun der 10. Internationale C2C-Kongress statt, zu dem abermals rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden.

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