Ältere Frau mit Laptop telefoniert

Ein Dokument, das Leben und Sterben leichter und sicherer macht

Die Frage, wie wir am Ende unseres Lebens behandelt werden möchten, beschäftigt viele – doch nur wenige setzen sich aktiv damit auseinander. Der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg hat mit seinem neuen Fragebogen zur Erstellung einer Patientenverfügung ein Werkzeug geschaffen, das nicht nur rechtssicher ist, sondern auch menschlich, klar und alltagstauglich.

Kinderrechtekongress

BERLIN. (hpd) Am 11. Mai trafen sich etwa 130 LebenskundeschülerInnen zum diesjährigen Kinderrechtekongress in Berlin. Wie in jedem Jahr wurde von den Kindern wieder das für die Kinder wichtigste Recht gewählt: Dem Artikel 19 der UN-Kinderrechtskonvention, dem „Recht auf Schutz vor Gewalt“, wurde dabei wieder einmal die höchste Priorität eingeräumt.

Die „Pille“ ist ein Geschenk...

MÜNCHEN. (hpd) Vergangene Woche feierten diverse Medien den 50. Geburtstag der „Pille“. Anlass, sich an die seinerzeitige historische gesellschaftliche Situation und an ein paar Konsequenzen der Pille zu erinnern, sowie pastorale Äußerungen auf dem Ökumenischen Kirchentag in München zu betrachten.

Skeptiker im Unperfekthaus

ESSEN. (hpd) Mit einem „Publikumstag“ startete die diesjährige GWUP-Konferenz. Im Unperfekthaus in Essen waren Vorträge zu skeptischen Themen zu hören, dabei ging es auch um aktuelle Fälle, über die unlängst in den Medien berichtet worden ist.

Für einen mehr streitbaren Humanismus

BRÜSSEL. (hpd) Angesichts der ständig zunehmenden missionarischen Aggressivität der Kirchen und religiösen Gruppen wird auch in Belgien und den Niederlanden über die Notwendigkeit einer offensiveren Reaktion der humanistischen und konfessionslosen Kreise auf diese Gefahr für die gesellschaftliche Entwicklung weltweit diskutiert.

Pilger Mu (80)

(hpd) Die Bildgeschichten des „Pilger Mu“ sind eine Kreation des Malers und Zeichners Alex Ignatius. Vier Bilder sagen manchmal mehr als viele Worte.

Kindergärten sollen "Glaubensgärten" sein

ERFURT. (hpd) Skandale aller Art erschüttern derzeit die katholische Kirche. Der hohe Klerus will sie am liebsten unter den Teppich kehren. Wenn dies nicht gelingt, wird zumindest laviert. So führt man z. B. die Verfehlungen von Geistlichen auf Versuchungen durch den Teufel und einen aggressiven Atheismus zurück.

Gelungene „FrOhe PrOzessiOn“

MÜNCHEN. (hpd) Durch den Rand des Münchener Zentrums zog am Donnerstag eine Prozession teilweise entsprechend kostümierter Teilnehmer. Überraschte und interessierte Passanten ließen sich berichten, worum es ging: Informationen zu den Forderungen der ehemaligen Heimkinder und der Trennung von Kirche und Staat.

Gedanken zu „Himmelfahrt“

KÖLN. (hpd) Alle Jahre wieder legen wir für einen Tag die Arbeit nieder, um der „Himmelfahrt Jesu“ zu gedenken. Jesus ist angeblich seinerzeit von den Toten auferstanden und lebt nunmehr in alle Ewigkeit weiter. Wer derart wundersame Behauptungen in die Welt setzt, sollte dafür gute Argumente, wie Beweise und Augenzeugenberichte vorbringen können. Es gibt jedoch nichts dergleichen.

Die schmutzigen Geschäfte der VATIKAN AG

(hpd) Ein Geheimarchiv enthüllt die Wahrheit über die Finanz- und Politskandale in der Zentrale der katholischen Kirche. Ein Buch, das keinem militanten Antiklerikalismus das Wort redet, sich also nicht von vornherein selber diskreditiert, war für die geistlichen Herren im Vatikan ein Schock. Alle Dokumente waren echt und belegt.

Glaube und Unglaube in Deutschland

BONN. (hpd) Die kürzliche Vereidigung einer Muslima als Landesministerin in Niedersachsen hat wieder einmal daran erinnert, wie vielfältig die religiösen Anschauungen in Deutschland geworden sind. Weniger beachtet wird die Tatsache, dass mehr Deutsche keiner Religionsgemeinschaft angehören als der evangelischen oder katholischen Gemeinschaft. Ein Aufruf zur Selbstklärung: Wo stehe ich wirklich und wofür möchte ich bezahlen?

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Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Transparent der Stadt Augsburg

Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

Thomas Rachel

Diffamiert die Linkspartei evangelikale Christen?

Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

Internationaler Strafgerichtshof

Streit um IStGH spitzt sich zu

Die USA haben Sanktionen gegen die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs Tomoko Akane sowie den Juristen Abdoulaye Seye verhängt und verschärfen damit den Konflikt um die Zuständigkeit des IStGH. Grund ist der anhaltende Streit über die IStGH-Haftbefehle im Gaza-Konflikt sowie die Frage, ob der Gerichtshof ohne Ratifizierung Israels überhaupt ermitteln darf. Damit erreicht das historisch gespannte Verhältnis zwischen den USA und dem IStGH unter Präsident Donald Trump einen neuen Tiefpunkt.

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Die stille Standhaftigkeit der FDA

Es gibt Phasen politischer Überhitzung, in denen Institutionen nicht durch das, was sie sagen, sondern durch das, was sie tun, sichtbar werden. In den USA ist das derzeit die Food and Drug Administration. Während die CDC unter der neuen Administration einen politisch verordneten Maulkorb trägt – inhaltlich wie kommunikativ –, arbeitet die FDA weiter, als sei die politische Großwetterlage nicht ihr Thema. Und genau darin liegt eine bemerkenswerte Pointe.

Plakat der Ausstellung „Demokratie und Humor“

Die Demokratie im Spiegel von Wort und Bild

In welchem Verhältnis stehen eigentlich Demokratie und Humor? Gewährleistet Demokratie die Freiheit der komischen Kunst? Oder ist der Humor eine der kontrollierenden Gewalten, die dafür sorgt, dass diese Freiheit nicht verschwindet? Gerade wurde eine Ausstellung eröffnet, deren Werke dazu einladen, über diese Frage nachzudenken. Mit dabei sind auch „Spott sei Dank“-Karikaturen, die beim hpd erschienen sind.

Urania Wien bei Nacht

Ein ORF für alle?

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Steffen Mau hat in seiner Analyse „Die vielen Krisen der Demokratie“ präzise seziert, woran die liberale Demokratie derzeit krankt. Seine Bestandsaufnahme ist zutreffend – aber dennoch unvollständig. Denn sie benennt zwar die Symptome, nicht aber die wohl wichtigste gemeinsame Ursache der gegenwärtigen Verwerfungen.

Sascha Adamek

„CLAIM“-Zahlen zur Muslimfeindlichkeit dürfen als „unsauber“ bezeichnet werden

Der Investigativjournalist Sascha Adamek bewertete in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ die von „CLAIM“ verbreiteten Zahlen zu antimuslimischen Vorfällen als „eine glatte Fälschung“ und sprach von „Alarmismus“. „CLAIM“ wollte ihm diese Aussagen gerichtlich untersagen lassen. Doch das Landgericht Hamburg erklärte Adameks Äußerungen für zulässig. „CLAIM“ ist dabei kein unbeschriebenes Blatt: Sowohl die Methodik und Verbindungen der Organisation als auch der von ihr verwendete Begriff des „antimuslimischen Rassismus“ stehen seit Jahren in der Kritik.

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Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung sieht aktuell die Frauenrechte in Gefahr. Zu den Wahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern hat der Verband einen Flyer veröffentlicht. Der soll aufklären, warnen und die Stellschrauben identifizieren, die eine Landesregierung drehen könnte, um antifeministische Politik durchzusetzen. Ines Scheibe vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung erklärt im Interview, wie die Fundamentalisten arbeiten.

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Fremde Feinde

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