Prof. Dr. Dipl.-Pol., Dipl.-Soz. Armin Pfahl-Traughber, Jg. 1963, ist hauptamtlich Lehrender an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl, Lehrbeauftragter an der Universität Bonn und Herausgeber des "Jahrbuchs für Extremismus- und Terrorismusforschung". Seine Arbeitsschwerpunkte sind Antisemitismus, Extremismus, Ideengeschichte, Religion, Terrorismus und Totalitarismus. Er ist Mitglied im Beirat des Bündnisses für Demokratie und Toleranz und gehörte beiden "Unabhängigen Arbeitskreisen Antisemitismus" des Deutschen Bundestags an.
Armin Pfahl-Traughber
Von Armin Pfahl-Traughber auf HPD erschienen
Rezension
"Critical Philosophy of Race"
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Die "Critical Philosophy of Race" beschäftigt sich schon seit Jahrzehnten mit dem Rassismus in den USA. Ein Reader zum Thema bringt erstmals von wichtigen Texten deutschsprachige Übersetzungen. Indessen wirken auch viele Aussagen etwas abgehoben und müssten vor dem Hintergrund der Situation in den USA verstanden werden.Alles lesen →
Rezension
Christliche Wurzeln des modernen Antisemitismus
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Der Publizist Tilman Tarach legt mit seinem Buch "Teuflische Allmacht" laut dem Untertitel eine Erörterung "Über die verleugneten christlichen Wurzeln des modernen Antisemitismus und Antizionismus" vor. In kurzen Abschnitten macht der Autor anschaulich ideengeschichtliche Kontinuitäten deutlich und kritisiert deren Tabuisierungen in vielen einschlägigen Veröffentlichungen.Alles lesen →
Das neue Buch von Bernd Stegemann
Linke Identitätspolitik als säkularer Pietismus
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Auch in seinem neuen Buch kritisiert Bernd Stegemann die linke Identitätspolitik, wenngleich der gewählte Titel "Wutkultur" das nicht vermuten lässt. Der Autor macht in seinem Essay anschaulich deutlich, dass mit der kritisierten Form von Identitätspolitik auch Individualismus und Universalismus objektiv negiert würden.Alles lesen →
Eine türkischstämmige Journalistin kritisiert die überdrehte Identitätspolitik
"Nicht mein Antirassismus"
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In "Nicht mein Antirassismus" artikuliert die türkischstämmige Journalistin Canan Topçu ihren Unmut darüber, dass identitätspolitische Auffassungen häufig genug mit überdrehten Positionen einhergehen und sich monopolartig als Interessenvertreter für diskriminierte Minderheiten präsentierten.Alles lesen →
Frank Deppes Sozialismus-Bilanz:
Mehr Demokratie und weniger Ökonomiezentriertheit
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Der Marburger Politikwissenschaftler Frank Deppe legt mit "Sozialismus. Geburt und Aufschwung – Widersprüche und Niedergang – Perspektiven" eine bilanzierende Stellungnahme persönlichen wie politischen Zuschnitts vor. So faktenreich und informativ das Buch ist, so ist es doch von einer Ökonomiezentriertheit durchzogen, welche dann demokratischen und menschenrechtlichen Defiziten im "real existierenden Sozialismus" nur einen geringen Stellenwert zuschreibt.Alles lesen →
Rezension
Pascal Bruckners neuer Essay über die "Konstruktion des weißen Sündenbocks"
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Der bekannte französische Essayist Pascal Bruckner, ein flammender Anhänger von Aufklärung, Laizität und Menschenrechten, kritisiert in seinem neuen Essay "Ein nahezu perfekter Täter" die "Konstruktion des weißen Sündenbocks". In bestimmten Erscheinungsformen wie etwa des identitären Anti-Rassismus sieht er das Umschlagen in einen Obskurantismus, was bei aller polemischer Darstellungsweise für eine reale Gefahr eben auch für Aufklärung, Laizität und Menschenrechte steht.Alles lesen →
Rezension
Joachim Kahls Einladungen zum Humanismus
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Der bekannte religionskritische Philosoph Joachim Kahl legt mit seinem neuen Buch "Humanismus. Eine Einladung" unterschiedliche Texte zum humanistischen Selbstverständnis vor. Dazu gehören definitorische Betrachtungen ebenso wie Gemäldeinterpretationen, kurze Portraitskizzen genauso wie themenbezogene Reflexionen.Alles lesen →
Rezension
"Linksparteien" in Europa – ein informativer Sammelband
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Amieke Bouma, Cornelia Hildebrand und Danai Koltsida präsentieren in dem von ihnen herausgegebenen Sammelband "Left Diversity zwischen Tradition und Zukunft" Aufsätze zu linken Parteien in den europäischen Ländern. Einerseits beeindruckt der darin enthaltene hohe Informationsgehalt, andererseits fehlt es dann doch an der ursprünglich beabsichtigten vergleichenden Gesamtsicht.Alles lesen →
Rezension
Kritische Einführung zur Identitätspolitik aus journalistischer Sicht
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Die beiden Journalisten Jan Feddersen und Philipp Gessler legen mit "Kampf der Identitäten. Für eine Rückbesinnung auf linke Ideale" eine kritische Einführung zum Thema vor. Das Buch enthält nicht unbedingt viele neue Erkenntnisse, liefert aber wichtige Detailinformationen wie Einschätzungen für die eskalierende Kontroverse.Alles lesen →
Absonderliche Deutungen zur "Ersetzung der deutschen Kulturnation"
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Der Berliner Politikwissenschaftler Martin Wagener behauptet in seinem Buch "Kulturkampf um das deutsche Volk", dass die Bundesregierung ein Projekt der Ersetzung der deutschen Kulturnation durch eine multikulturelle Willensnation betreibe. Dafür kann der Autor aber keine Belege angeben und begeht Fehldeutung auf Fehldeutung, um seine These irgendwie zu retten, geprägt wohl mehr durch seine politische Agenda und weniger durch seine wissenschaftliche Expertise.Alles lesen →
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