Symbolbild

Warum die kirchlichen Sonderrechte ein Auslaufmodell sind

Privilegien ohne Rückhalt

Kirchensteuer, Staatsleistungen aus Steuermitteln, der Sonderweg beim kirchlichen Arbeitsrecht, der konfessionelle Religionsunterricht an staatlichen Schulen: Eine aktuelle INSA-Umfrage zeigt: 31 Prozent der Bürger befürworten eine Einschränkung dieser Privilegien – ein Trend, der mit 39 Prozent ausgerechnet unter CDU/CSU-Anhängern am stärksten ausgeprägt ist.

Bühne frei für die Wissenschaft

DÜSSELDORF/KAARST. (hpd) "Nach Merkel und Lafontaine bin ich der dritte deutsche Physiker, der sein Geld mit Comedy verdient" – Der Wissenschaftskabarettist Vince Ebert ist auf Tour mit seinem neuen Programm "Evolution". Ein Glanzstück, das naturwissenschaftliche Fakten über den Kosmos, die Erde und seine Bewohner elegant mit gepfefferten Spitzen gegen die Religion verbindet und damit sein Publikum heiter und nachdenklich entlässt.

Blau ist eine warme Farbe

TRIER. (hpd) Das Liebesdrama „Blau ist eine warme Farbe“ von Abdellatif Kechiche gewann letztes Jahr die goldene Palme bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes. Zu Recht und zur richtigen Zeit: Der Film überzeugt durch seine sensible und berührende Darstellung einer leidenschaftlichen Liebesbeziehung.

Kompendium der Religions- und Kirchenkritik

(hpd) Der Jurist und Publizist Gerhard Czermak präsentiert mit seinem Buch "Problemfall Religion. Ein Kompendium der Religions- und Kirchenkritik" mit einem breit angelegtem Anspruch und Inhalt eine Gesamtdarstellung zum Thema. Da der Autor informativ und kenntnisreich, sachlich und unpolemisch schreibt liegt mit dem reflexionswürdigen und systematischen Band eine gelungene Einführung und ein nützliches Nachschlagewerk vor.

Humanisten und Freidenker in Tübingen

TÜBINGEN. (hpd) "Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauchtwerden wächst, durch Nichtgebrauch dahinschwindet." So lautet ein Motto, das eine neue humanistische Gruppe für Tübingen und Umgebung anführt. Am 18. Januar 2014 trafen sich die "Tübinger Humanisten und Freidenker" und luden zum ersten Mal öffentlich Interessierte ein.

Theologie ist keine Wissenschaft

BERLIN. (hpd) Prof. Dr. Frieder-Otto Wolf, Präsident des Humanistischen Verbands Deutschland (HVD), gab dem Online-Magazin des HVD "diesseits" ein Interview, in dem es um den Streit um Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Universität Münster, geht. Aber auch um die umstrittene Rolle der Theologie an einer Universität. Der moderaten Auffassung von Prof. Frieder-Otto Wolf setzt Prof. Uwe Lehnert einen etwas prononcierteren Standpunkt entgegen.

Prof. Dr. Michael Quante erhält Deutschen Philosophiepreis

HAMBURG. (hpd) Gestern Abend erhielt der Philosoph Prof. Dr. Michael Quante an der Hamburger Universität den erstmals ausgelobten "Deutschen Preis für Philosophie und Sozialethik". Der Preisträger gilt als einer der renommiertesten Philosophen im deutschsprachigen Raum, Urheber diverser Publikationen und ist Mitglied diverser wissenschaftlicher Institutionen.

Wir sind alle Freaks!

BERLIN. (hpd) Philipp Möller ist ex-Aushilfslehrer, Pressereferent der Giordano Bruno-Stiftung und Bestseller-Autor. Sein neues Buch „Bin isch Freak, oda was?!“ ist vor kurzem erschienen und sofort auf der Spiegel-Bestsellerliste gelandet. Der hpd hat es sich nicht nehmen lassen sein aktuelles Werk zu rezensieren.

Den Opfern Gesicht und Namen geben

TRIER. (hpd) An der Universität Trier fand eine Veranstaltung mit Mina Ahadi zum Thema "Homosexualität und Islam" statt. Die BesucherInnen des Vortrags erlebten eine leidenschaftliche Rede über und gegen Homophobie in Ländern, deren gesellschaftlichen Verhältnisse vom politischen Islam diktiert werden.

Freidenker treten HVD bei

STUTTGART. (hpd) Der Humanistische Freidenker-Verband Ostwürttemberg beschloss den Beitritt zum Landesverband des HVD, "Die Humanisten Baden-Württemberg". Damit soll auch ein Zeichen gegen die Zersplitterung der säkularen Szene gesetzt werden.

"Seine Identität selbst aussuchen"

ASCHAFFENBURG. (hpd) Sie lebt seit 40 Jahren in Deutschland, das Wort "Migrationshintergrund" lehnt sie als Sprachakrobatik ab. Arzu Toker ist eine der Autorinnen, die der deutschen Gesellschaft Aufklärungsträgheit vorhalten, gerade wenn es um Fragen der Religion und insbesondere den Islam geht. In ihrem neuen Buch "Kein Schritt zurück" befasst sie sich mit Migration und Identität und daraus resultierenden Konflikten.

Wie Antisemiten heute reden

(hpd) Monika Schwarz-Friesel und Jehuda Reinharz legen eine Auswertung von über zehntausend Einsendungen an die Israelische Botschaft und den Zentralrat der Juden vor. Dabei gelingt es ihrer qualitativen Studie, durch eine Kombination historischer, linguistischer und politologischer Methoden einen tiefen Einblick in die Manifestation des Verbal-Antisemitismus der Gegenwart zu geben.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Transparent der Stadt Augsburg

Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

Thomas Rachel

Diffamiert die Linkspartei evangelikale Christen?

Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

Internationaler Strafgerichtshof

Streit um IStGH spitzt sich zu

Die USA haben Sanktionen gegen die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs Tomoko Akane sowie den Juristen Abdoulaye Seye verhängt und verschärfen damit den Konflikt um die Zuständigkeit des IStGH. Grund ist der anhaltende Streit über die IStGH-Haftbefehle im Gaza-Konflikt sowie die Frage, ob der Gerichtshof ohne Ratifizierung Israels überhaupt ermitteln darf. Damit erreicht das historisch gespannte Verhältnis zwischen den USA und dem IStGH unter Präsident Donald Trump einen neuen Tiefpunkt.

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Faschismusexperte: „Wir müssen aufhören von Faschismus besessen zu sein“

Am 6. September ist Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Die AfD hat realistische Chancen im dortigen Parlament die absolute Mehrheit zu erreichen. Damit flammen wieder Diskussionen auf, ob Deutschland Zeuge eines erstarkenden Faschismus ist. Im Interview mit dem hpd erklärt Professor Roger Griffin, einer der führendsten Faschismusexperten der Welt, was unter dem Begriff verstanden werden sollte und welchen Umgang er mit der AfD empfiehlt.

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Immer wieder brechen Kontroversen auf, inwieweit es zulässig sein soll, dass Frauen die Schwangerschaft abbrechen, nachdem mithilfe vorgeburtlicher Diagnostik Behinderungen des Fetus festgestellt worden sind. Besonders strittig ist das bei Trisomie 21. Die Einwände gegen solche Abbrüche lassen sich jedoch entkräften. Genauer betrachtet stellen sie keine Diskriminierung von Menschen dar, die mit Behinderungen geboren worden sind. Es gilt, das Selbstbestimmungsrecht der Schwangeren zu respektieren und sie bei ihrer persönlichen Entscheidungsfindung zu unterstützen.

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In welchem Verhältnis stehen eigentlich Demokratie und Humor? Gewährleistet Demokratie die Freiheit der komischen Kunst? Oder ist der Humor eine der kontrollierenden Gewalten, die dafür sorgt, dass diese Freiheit nicht verschwindet? Gerade wurde eine Ausstellung eröffnet, deren Werke dazu einladen, über diese Frage nachzudenken. Mit dabei sind auch „Spott sei Dank“-Karikaturen, die beim hpd erschienen sind.

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„CLAIM“-Zahlen zur Muslimfeindlichkeit dürfen als „unsauber“ bezeichnet werden

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Lösungen für eine bessere Zukunft

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