Ihre Arbeitsgeräte sind Kamerafallen und GPS-Transponder. Die machen es Lydia Möcklinghoff möglich, das heimliche Leben des Ameisenbären im Sumpfland Brasiliens an der Grenze zu Argentinien und Uruguay zu erkunden. Ihre Kollegen erforschen auf ähnliche Weise das Leben der Lemminge in Grönland oder der Kob-Antilopen in Elfenbeinküste. Darüber, wie Zoologen und Ökologen heute arbeiten, hat Lydia Möcklinghoff nun das Buch "Die Supernasen" geschrieben.
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David Garnett machte 1924 in seinem Roman "Mann im Zoo" Ernst mit der Erkenntnis, dass der Mensch ein Affe sei. Er lässt einen Romanhelden sich aus eigenem Entschluss in einem Zookäfig einquartieren. Die Liebe hat ihn dahin getrieben und zwingt ihn, am eigenen Leibe zu erfahren, wie es ist, ununterbrochen den Blicken des Publikums ausgesetzt zu sein. Der neu übersetzte Roman hat seither an Aktualität nur gewonnen.
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Am Anfang des Manifests steht die Schilderung eines Kusses. Eine Überschreitung nicht der Normen, sondern der Speziesgrenzen. Denn Ms. Cayenne Pepper, welche die Autorin mit ihrer Schlabberzunge beglückt, ist eine Australische Hirtenhündin. Donna Haraway fragt in ihrem "Manifest für Gefährten", das auf Amerikanisch "The Companion Species Manifesto. Dog, Men and Significant Otherness" heißt, nach Art und Andersartigkeit und deren Entstehen entlang von Geschichten und Geschichte.
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