In Masken geht die Zeit.
Vernissage; Katja Adams zeigt in Berlin Bilder auf Papier
Katja Adams wurde am 1. Juni 1959 in Aue/Sachsen geboren. Nach dem Schulabschluss absolvierte sie eine zweijährige Ausbildung zur Tischlerin.
Die Verhaftung und Verurteilung des Vaters Gerhard Meinel aus politischen Gründen führte 1980 zur Ausbürgerung der gesamten Familie und zur Übersiedlung in die BRD. Zunächst lebte die Familie in Baden-Württemberg, wo Katja Adams als Plakatmalerin arbeitete.
Von 1983 bis 1985 erwarb Katja Adams in Berlin die Hochschulreife und begann 1986 ein Studium der Bildenden Kunst und Biologie auf Lehramt. Während dieser Zeit reiste sie häufig in die Türkei, besuchte dort immer wieder die alten Ruinenstädte und entwickelte ihre Leidenschaft für die klassische Antike.Die zahlreichen Überreste der Tempelanlagen, Theater und Säulenhallen der antiken Hochkultur dienen Katja Adams als künstlerische Inspiration. Die Malerin greift in ihren Arbeiten die Atmosphäre der antiken Marmorstädte auf, um sie als verflossene, vergangene Zeit in ihren Bildern wieder sichtbar werden zu lassen. So hat Katja Adams für sich eine Technik entwickelt, mit der sie die Vergänglichkeit konserviert.
Nach Abschluss des Studiums und des 2. Staatsexamens wirkte Katja Adams in verschiedenen künstlerischen und pädagogischen Bereichen. Seit 1999 arbeitet sie als Lebenskundelehrerin beim Humanistischen Verband.
Die Ausstellung ist zu sehen bis 27. Januar 2012
Montag bis Freitag 9-16 Uhr (während der Geschäftszeit)
Vernissage: 20. Oktober 2011, 17 Uhr