Wissenschaft

Hand eines Orang-Utans (aufgenommen im Berliner Zoo)

Geräuschvolles Küssen als Drohgebärde

BERLIN. (hpd) Mit einem warnenden Schmatzlaut reagieren Orang-Utans auf Gefahren. Er soll aber auch dem potenziellen Angreifer mitteilen, dass man selbst kein Leichtgewicht ist. Junge Orangs bluffen, fanden jetzt Forscher heraus, indem sie den Ton mit vorgehaltener Hand erheblich tiefer klingen lassen, um größer und stärker zu wirken, als es wirklich der Fall ist. Sie modulieren ihre Stimme so bewusst manuell.

Das Zweifeln lehren

Letzten Monat hielt Scott Walker, der Governeur von Wisconsin und ein voraussichtlicher Präsidentschaftskandidat eine Rede im Chatham House, einem internationalen Think-Tank in London. 

Stille Welten

NEU-BAMBERG. (hpd) Obwohl der Autor in seiner Buch-Vita von zahlreichen Publikationen in Tauchzeitschriften spricht, kenne ich ihn nicht. Weder seine Artikel noch seine Fotos. Neugierig schaue ich in seine Homepage und finde eine gute Auswahl an Unterwasserfotos. Nach über 20 Jahren UW-Fotografie und bei seiner Foto-Ausrüstung kann man das auch erwarten. Dass seine Bilder oft in heimischen Seen und im Mittelmeer entstanden sind, macht mir Jens Hartmann sympathisch.

Planet der Affen

In der NZZ erschien am vergangenen Wochenende ein längerer Artikel über das Leben und Wirken von Jane Goodall.

Schimpanse (Standfoto)

Forscher als Foltermeister

BERLIN. (hpd) Am 29. April eröffnet das Haus der Kulturen der Welt die Ausstellung "Ape Culture/Kultur der Affen". 17 internationale Gegenwartskünstler haben sich eigens an diesem Thema abgearbeitet. Ausgangspunkt und Zentrum der Schau ist der Dokumentarfilm "Primate" von Frederick Wiseman aus dem Jahr 1974 über das Yerkes-Primatenforschungszentrum in Atlanta. Für sein Gesamtwerk wurde der Regisseur 2014 bei den Filmfestspielen in Venedig ausgezeichnet.

Screenshot YouTube-Video

Liebesbriefe an Richard Dawkins

BERLIN. (hpd) Sie ist manchmal zum Verzweifeln, die gegenwärtige Diskussionskultur. Zu oft ersetzen Gestus und Moralisierung handfeste Argumente. Zu selten wird stimmige Kritik als Geschenk angenommen. Wo der eigene Standpunkt – politisch wie wissenschaftlich – eine Frage von Gruppenzugehörigkeit ist und das Ziel einer Diskussion mehr in Selbstdarstellung denn in Wahrheitssuche besteht, müsste eine zeitgemäße Dialektik auf These – Antithese – persönliche Beleidigung lauten.