(hpd) Vor 1700 Jahren, am 28. Oktober 312, erhielt Kaiser Konstantin I. unmittelbar vor der Schlacht an der Milvischen Brücke bei Rom die göttliche Botschaft „In diesem Zeichen wirst Du siegen". Der Historiker Rolf Bergmeier hat diese Darstellung geprüft und erläutert im Interview, dass dieser Bericht unseriös ist und diese angebliche Erscheinung so gar nicht habe stattfinden können.
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NÜRNBERG. (hpd) Es ist Herbst in der Buchbranche, man merkte das an der Umtriebigkeit, welche die nahe Messe ankündigte; in der Redaktion von Aufklärung und Kritik merkt man es an dem Engagement, die auf das letzte Heft des Jahres hindeutet.
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KÖLN. (hpd) – Im mit 150 Menschen voll besetzten Kammermusiksaal der Kölner Hochschule für Musik und Tanz ereignete sich am 19. Oktober ein Höhepunkt konfessionsfreier Kultur: Lea Salomon und Michael Schmidt-Salomon lasen gemeinsam aus ihrem Buch „Leibniz war kein Butterkeks – den großen und kleinen Fragen der Philosophie auf der Spur“.
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HALLE. (hpd) Einen sachlichen Beitrag zur Debatte zu leisten, das war der selbst erklärte Anspruch der Organisatoren der Tagung "Rituelle Beschneidung in Judentum und Islam aus juristischer, medizinischer und religionswissenschaftlicher Sicht", die vom 14. bis 16. Oktober in Halle stattfand.
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(hpd) Der soeben erschienene Band 11 der Reihe „Klassiker der Religionskritik“ stellt keinen Atheisten vor, sondern Leo Tolstoi. Seine Auffassung von Christentum brachte den Schriftsteller nicht nur in Konflikt mit der Kirche, sondern rüttelte auch an den Grundfesten des Staates.
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ROSSDORF. (hpd) Die Skeptiker - Gesellschaft zur Wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. (GWUP) wurde am 11. Oktober 1987 im hessischen Roßdorf bei Darmstadt gegründet. Aus dem kleinen Dutzend der Gründungsmitglieder ist eine über 1.200 Mitglieder starke Lobby für Wissenschaft und Vernunft samt Informationszentrum, Zeitschrift und vielfacher Vertretung im Internet geworden.
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(hpd) Der britische Historiker Robert Service legt eine ausführliche Lebensbeschreibung des russischen Revolutionärs Leo Trotzki vor. Zwar liefert er trotz einer gewissen Einseitigkeit einige tragfähige Argumente zur „Entmythologisierung“ von Trotzki, in der Gesamtschau weist das Buch aber zu viele Mängel von einer fehlenden historisch-politischen Einbettung bis zu häufigen sachlichen Fehlern auf.
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(hpd) Christina Hellmich, Dozentin für Internationale Beziehungen an der University of Reading, kritisiert in ihrem Buch „al Qaida. Vom globalen Netzwerk zum Franchise-Terrorismus“ die Deutungen der terroristischen Organisation durch „Experten“ in Medien und Wissenschaft.
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(hpd) Der italienische Philosoph Domenico Losurdo nimmt eine Deutung des Mitgründers der Kommunistischen Partei Italiens vor, wobei er sowohl seine Nähe zu Lenin wie seinen Realismus hervorhebt. Der Autor hebt auf Basis guter Quellenkenntnisse bestimmte Besonderheiten von Gramsci hervor, interpretiert ihn aber allzu einseitig im Sinne traditioneller Kommunismuspositionen.
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FRANKFURT/M. (hpd/sh) Am 7.9.2012 startete die Herbst-Veranstaltungsreihe der GBS Rhein-Main – Säkulare Humanisten im Saalbau Bornheim mit einem Vortrag zum Buch »PaläoPower – Das Wissen der Evolution nutzen für Ernährung, Gesundheit und Genuss« von Dr. Sabine Paul.
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(hpd) Der Historiker Christian Ingrao erklärt den Weg von Akademikern zur SS aus der Verarbeitung des Traumas vom verlorenen Ersten Weltkrieg mittels der Akzeptanz einer eschatologischen Heilslehre. So beachtenswert die analytische Rekonstruktion der Biographien aus einer problemorientierten Perspektive ist, so wenig überzeugt die Herleitung aus einer traumatischen Wahrnehmung der Kriegsniederlage.
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(hpd) Eine Zunft, in der sich außergewöhnlich viele Agnostiker, Humanisten und Atheisten tummeln, ist die Philosophie. Vor und nach der theologischen Besetzung des Denkvermögens finden sich große Denker, welche die Menschheit und Menschlichkeit voranbrachten. Sechs werden näher vorgestellt, einer von ihnen hat heute Geburtstag.
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(hpd) Jean-Luc Nancy untersucht mit strukturalistischer Methode das Christentum. Er analysiert so, wie im Christentum sein eigenes Ende immer bereits angelegt war, und das, was an seine Stelle zu setzen ist, sogar in ihm selbst seit langem im Begriff ist.
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BERLIN. (hpd) Seit 124 Jahren bietet die Urania Berlin mit über 400 Veranstaltungen im Jahr den Berlinerinnen und Berlinern die Möglichkeit, neue Einblicke in die moderne Wissenschaft zu gewinnen. Als Preisträger der Urania-Medaille 2012 wurde Prof. Dr. Harald Lesch ausgezeichnet.
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(hpd) Nun ja, ich selbst habe bei Hans Küng studiert – und Examen gemacht. Das war 1960. So lange kenne ich ihn – und habe mich immer nach Gründen gefragt, warum er es nicht aufgegeben hat, sich um diese Vatikanische Konfession zu sorgen, die sich selbst „Kirche“ nennt.
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