Ethik aus Individualität und Freiheit

MANNHEIM. (hpd) Am vergangenen Samstag referierte Prof. Dr. Bernulf Kanitscheider auf Einladung der Säkularen Humanisten Rhein-Neckar im Dalberghaus zum Thema: „Hedonismus – eine Ethik aus Individualität und Freiheit.“ Gleichzeitig war es eine erfolgreiche Zusammenarbeit von fünf Organisationen aus dem säkularen Spektrum in Baden-Württemberg.

Alle dürfen mitreden – nur Konfessionsfreie nicht

WIEN. (hpd) Unter dem Slogan „Alle dürfen mitreden – nur die Betroffenen müssen schweigen“ protestieren die Konfessionsfreien in Österreich gegen die einseitige religiöse Ausrichtung einer Parlamentarischen Enquete zur Werteerziehung durch Religions- und Ethikunterricht mit 28 Religionsvertretern aber ohne Konfessionsfreie.

Zoo-Debatte (3)

(hpd) Vor kurzem hat Sören Schewe sich in einem Artikel beim hpd ziemlich deutlich für die Notwendigkeit von Zoos ausgesprochen. Eine Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Colin Goldner hat es sich nicht nehmen lassen, seine Argumente gegen Zoos ebenfalls darzulegen. Nun die Antwort in Form eines offenen Briefes.

Unmoralisch – Religionsfreiheit für 30 Euro

HERFORD. (hpd) Man ist sich nah und das bezieht sich nicht nur auf die geografische Nachbarschaft. Die Allianz von Rathäusern und Kirchtürmen funktioniert immer noch sehr gut in Deutschland. Da spielen weltanschauliche Befindlichkeiten von Einzelnen nur eine sehr untergeordnete Rolle.

Eine säkulare Gerechtigkeitstheorie

(hpd) Der US-amerikanische Sozialphilosoph John Rawls (1921-2002), bekannt durch den vertragstheoretischen „Klassiker“ der Moderne „Eine Theorie der Gerechtigkeit“ (1971), beschäftigte sich sowohl in seiner Jugend wie im Alter in zwei Texten einmal affirmativ und einmal kritisch mit der Religion.

Fukushima ist nicht Tschernobyl

TOKYO. (hpd) Einer der Kuratoren der Giordano Bruno Stiftung ist Shiro Sonoda. In Japan geboren, ist er in Deutschland aufgewachsen. Er lebt nun wieder in Japan und hpd hat ihn gebeten, aus seiner Sicht vor Ort etwas zu den Problemen mit den Atomkraftreaktoren in Fukushima zu schreiben. Hier sein persönlicher Bericht.

Jesusbild? Einige Lügen der Bibel

ERLANGEN. (hpd) Am vergangenen Mittwoch sprach Prof. Dr. Gerd Lüdemann im Frankenhof zum Thema „Jesus der Judenfeind und andere Lügen der Bibel“. Er konnte an vielen Beispielen deutlich machen, dass die „Heilige Schrift“ nicht besonders heilig ist, sondern unter anderem Ausdruck der Machtkämpfe verschiedener Gruppen ist.

„Wie wollen wir sterben?“

STUTTGART. (hpd/dhuw) Michael de Ridders Buch „Wie wollen wir sterben? Ein ärztliches Plädoyer für eine neue Sterbekultur.“ und sein Einsatz für das Achten von Würde und Selbstbestimmung auch bei unheilbar Kranken sorgt seit seinem Erscheinen 2010 für Aufruhr – besonders unter der Ärzteschaft.

Was wir unseren Kindern in der Schule antun

(hpd) Leider ist der Untertitel ganz klein, „...und wie wir das ändern können“ kam zu kurz – dabei wäre die Frage die interessantere gewesen. Wie ich ein Buch nicht zu Ende lesen konnte, obwohl mich das Thema brennend interessierte. Und Alternativen fand.

Kreuz-Streit: Vater gibt nicht auf

WIEN. (hpd) Der Vater eines Kindergartenkindes gibt seinen Kampf gegen Kreuze in Kindergärten nicht auf – auch nach den negativen Urteilen des österreichischen Verfassungsgerichtshofs und des EGMR im Fall Lautsi. Er wird beim EGMR berufen, wie seine Anwältin auf einer Pressekonferenz erklärte. Ein prominenter österreichischer Verfassungsjurist hat dort das VfGH-Urteil zersaust.

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Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Transparent der Stadt Augsburg

Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

Thomas Rachel

Diffamiert die Linkspartei evangelikale Christen?

Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

Internationaler Strafgerichtshof

Streit um IStGH spitzt sich zu

Die USA haben Sanktionen gegen die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs Tomoko Akane sowie den Juristen Abdoulaye Seye verhängt und verschärfen damit den Konflikt um die Zuständigkeit des IStGH. Grund ist der anhaltende Streit über die IStGH-Haftbefehle im Gaza-Konflikt sowie die Frage, ob der Gerichtshof ohne Ratifizierung Israels überhaupt ermitteln darf. Damit erreicht das historisch gespannte Verhältnis zwischen den USA und dem IStGH unter Präsident Donald Trump einen neuen Tiefpunkt.

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Faschismusexperte: „Wir müssen aufhören von Faschismus besessen zu sein“

Am 6. September ist Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Die AfD hat realistische Chancen im dortigen Parlament die absolute Mehrheit zu erreichen. Damit flammen wieder Diskussionen auf, ob Deutschland Zeuge eines erstarkenden Faschismus ist. Im Interview mit dem hpd erklärt Professor Roger Griffin, einer der führendsten Faschismusexperten der Welt, was unter dem Begriff verstanden werden sollte und welchen Umgang er mit der AfD empfiehlt.

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Der Pränataltest auf Trisomie 21 im Meinungsstreit

Immer wieder brechen Kontroversen auf, inwieweit es zulässig sein soll, dass Frauen die Schwangerschaft abbrechen, nachdem mithilfe vorgeburtlicher Diagnostik Behinderungen des Fetus festgestellt worden sind. Besonders strittig ist das bei Trisomie 21. Die Einwände gegen solche Abbrüche lassen sich jedoch entkräften. Genauer betrachtet stellen sie keine Diskriminierung von Menschen dar, die mit Behinderungen geboren worden sind. Es gilt, das Selbstbestimmungsrecht der Schwangeren zu respektieren und sie bei ihrer persönlichen Entscheidungsfindung zu unterstützen.

Plakat der Ausstellung „Demokratie und Humor“

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In welchem Verhältnis stehen eigentlich Demokratie und Humor? Gewährleistet Demokratie die Freiheit der komischen Kunst? Oder ist der Humor eine der kontrollierenden Gewalten, die dafür sorgt, dass diese Freiheit nicht verschwindet? Gerade wurde eine Ausstellung eröffnet, deren Werke dazu einladen, über diese Frage nachzudenken. Mit dabei sind auch „Spott sei Dank“-Karikaturen, die beim hpd erschienen sind.

Urania Wien bei Nacht

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Die Demokratie und die Überforderung durch das Netz

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Sascha Adamek

„CLAIM“-Zahlen zur Muslimfeindlichkeit dürfen als „unsauber“ bezeichnet werden

Der Investigativjournalist Sascha Adamek bewertete in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ die von „CLAIM“ verbreiteten Zahlen zu antimuslimischen Vorfällen als „eine glatte Fälschung“ und sprach von „Alarmismus“. „CLAIM“ wollte ihm diese Aussagen gerichtlich untersagen lassen. Doch das Landgericht Hamburg erklärte Adameks Äußerungen für zulässig. „CLAIM“ ist dabei kein unbeschriebenes Blatt: Sowohl die Methodik und Verbindungen der Organisation als auch der von ihr verwendete Begriff des „antimuslimischen Rassismus“ stehen seit Jahren in der Kritik.

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Am Montag fand in Saarbrücken die Gründungsversammlung der Initiative „ISAH Saarland“ statt, auf der sich ein bisher informeller Kreis säkularer Humanisten als Verein organisierte. Die „Initiative Säkularität, Aufklärung und Humanismus Saarland“ (ISAH Saarland) hat sich zum Ziel gesetzt, zukünftig die Interessen konfessionsfreier, humanistisch orientierter Menschen im Land öffentlich zu vertreten.

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Lösungen für eine bessere Zukunft

Die Zukunft ist nicht mehr das, was sie einmal war. Viele Menschen haben jede Hoffnung auf Fortschritt verloren. Allerdings beweist das Konzept „Cradle to Cradle“ schon seit vielen Jahren, dass es sehr wohl möglich ist, den allgemeinen Wohlstand zu steigern, ohne die Natur zu zerstören. Mitte September findet nun der 10. Internationale C2C-Kongress statt, zu dem abermals rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden.

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