Die Vermessung der Galaxie

Lange Zeit war unklar, welche Ausdehnung der Super-Galaxienhaufen besitzt, zu dem unsere Milchstraße gehört. Doch jetzt ist es Brent Tully, Astrophysiker der University of Hawaii, gelungen, den Super-Galaxienhaufen, zu dem auch unsere Milchstrasse gehört, zu vermessen.

"Die Milchstraße – eine Spiralgalaxie aus rund 200 Milliarden Sternen – ist das zweitgrößte Sternensystem in der fünf bis acht Millionen Lichtjahre großen lokalen Gruppe aus etwa 60 Galaxien." 

Viele dieser Galaxien bilden wiederum noch größere Galaxienhaufen aus einigen Hundert bis Tausend Galaxien. Galaxiengruppen und -haufen wiederum formen im Kosmos ein Netz aus Filamenten, deren Knotenpunkte die Super-Galaxienhaufen sind. Eine Vermessung ist entsprechend schwierig.

Tully und seine Kollegen untersuchten nicht nur die Verteilung der Sternsysteme im Weltraum, sondern auch ihre Bewegung im All und stellen dabei fest, dass sich die Galaxiehaufen mit unterscheidlichen Geschwindigkeiten bewegen. Damit konnten die Forscher diese Haufen voneinander abgrenzen und deren Größen berechnen.

Die Erde - übrigens - befindet sich im Super-Galaxienhaufen Laniakea.

Quelle

Kommentare (4)

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Fr. 5 Sep 2014 - 02:57

Man beachte, dass viele dieser modernen Erkenntnisse vor über 400 Jahren von Giordano Bruno quasi vorweggenommen wurden - mit gänzlich anderen Mitteln. Seine u.a. pantheistischen Ansichten wurden durch die Inquisition der Ketzerei und Magie für schuldig befunden. Er wurde Anfang 1600 in Rom lebendigen Leibes auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Joachim Datko (nicht überprüft)

Fr. 5 Sep 2014 - 08:24

Die Astrophysiker haben sich ein Wolkenkuckucksheim eingerichtet, in dem sie fleißig Hypothesen erstellen. Das ganze System der Behauptungen steht auf tönernen Füßen.

Joachim Datko - Physiker, Philosoph
Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
http://www.monopole.de

Man sollte sich immer ein gesundes Maß an Skepsis bewahren. Die Astrophysiker leben von Forschungsgeldern und sind damit dem Zwang unterworfen, Ergebnisse liefern zu müssen. Außerdem erwarten sie, wie die meisten Menschen, Anerkennung für ihre Arbeit, was liegt da näher, als wüste Hypothesen zu konstruieren, wenn die Faktenlage auch noch so dünn ist.

Es ist hier allerdings nicht der Ort, um Aussagen der Astrophysik aus fachlicher Sicht zu kritisieren.

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