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23. 11.

Der Preis des Geldes. Eine Kulturgeschichte.

Lesung mit Prof. Dr. Christina von Braun in Berlin

In ihrer Analyse der Geschichte des Geldes stellt Christina von Braun die Frage, warum wir an die Macht eines Systems glauben, das einen so hohen Abstraktionsgrad erreicht hat, dass es sich einfach in Nichts auflösen kann: Geld steht im Mittelpunkt unseres Lebens. Doch hat es als Zahlungsmittel im Zeitalter virtueller Werte, von Aktien und Schecks überhaupt noch einen Sinn?

Christina von Braun zeichnet die Geschichte des Geldes nach und untersucht u. a. die Entwicklung der Lohnarbeit, der Prostitution und warum Männer und Frauen sehr unterschiedlich mit Geld umgehen. Als Quellen nutzt sie Interviews ebenso wie literarische Texte und Fernsehsoaps wie „Sex and the City".

Christina von Braun, Prof. Dr. phil., Kulturtheoretikerin, Autorin und Filmemacherin; 1944 in Rom geboren; Studium in den USA und Deutschland; von 1969 bis 1981 in Paris ansässig als freischaffende Autorin und Filmemacherin; seit 1994 Professorin für Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin; Gründerin und Leiterin des Studiengangs Gender Studies; Filmdokumentationen und Fernsehspiele zu kulturhistorischen Themen; zahlreiche Bücher und Aufsätze über das Wechselverhältnis von Geistes- und Körpergeschichte (Gender, Religion, Antisemitismus).