„Demokratie lebt von Bürgerbeteiligung“
Tagung der Unitarier
Themen: Atomausstieg, wie ist das machbar? - Häuser werden zu Kraftwerken. - Infrastrukturmaßnahmen, bitte nicht vor meiner Haustür. - Andere Steuergesetzgebung. - weltbürgerliche Erziehung. - Vom Sinn und Unsinn der Ethikkommission. - Von der sozialen Marktwirtschaft zur Gemeinwohlökonomie.
1985 hatten die Unitarier auf ihrer Hauptversammlung in Hamburg den Beschluss gefasst, den Umweltschutz als Grundrecht in Artikel 2 des Grundgesetzes (GG) aufzunehmen. Das Ziel haben wir auch mit Unterstützung des Dachverbandes Freier Weltanschauungsgemeinschaften (DFW) nicht erreicht, aber immerhin wurde 1994 der Schutz der Lebensgrundlagen als Staatsziel in Artikel 20a GG aufgenommen: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für künftige Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen ...“.
Wer hätte je gedacht, dass diese Staatszielbestimmung im Angesicht der letzten Reaktorkatastrophe von Fukushima eine schwarz-gelbe Koalition so ergrünen lassen würde. Es wird plötzlich eine Ethikkommission bemüht, um einen Ausstieg aus der Atomenergie unter Gesichtswahrung voranzubringen. Aber diese Reparaturarbeiten reichen nicht aus.
Unser gesamtes Erziehungswesen muss umgestellt werden auf eine weltbürgerliche Erziehung, die die Grenzen unseres Raumschiffes Erde in den Mittelpunkt stellt. Technische Prozesse müssen im Einklang mit diesen Grenzen stehen. Und all dies ist möglich ohne Komfortverzicht.
Die anstehenden höchstrichterlichen Entscheidungen zur ständigen Verletzung des GG durch heute verantwortliche Politiker und Industriekapitäne werden unsere Demokratie in Richtung stärkerer Bürgerbeteiligung ändern. All diese Zusammenhänge wollen wir in dem Seminar vom 23.-25.9.2011 in Klingberg unter obigem Thema aufarbeiten und Mut machen, diesen Weg weiter zu gehen.
Themen, die behandelt werden, sind:
Atomausstieg, wie ist das machbar? - Häuser werden zu Kraftwerken. - Infrastrukturmaßnahmen, bitte nicht vor meiner Haustür. - Andere Steuergesetzgebung. - weltbürgerliche Erziehung. - Vom Sinn und Unsinn der Ethikkommission. - Von der sozialen Marktwirtschaft zur Gemeinwohlökonomie.
Anmeldung an Klingberg-Anschrift
z. Hd. Cornelia Venske
oder info@bildung-klingberg.de
Anmeldeschluss: 28.07.2011
Teilnehmerbetrag
90,00 € bei Anmeldung bis 30.01.2011
110,00 € bei Anmeldung nach dem 30.01.
Logis und Verpflegung
3-4-Bett Zimmer 75,00 €
Zweibettzimmer 90,00 €
Einzelzimmer 100,00 €
Die Anzahl der Einzelzimmer ist begrenzt. Zimmerwunsch und Besonderheiten wie vegetarisches Essen etc. bitte angeben. Bei Rücktritt nach dem 9. Tag vor Seminar-
beginn werden 50 % der Kosten fällig.
Überweisung der Seminarkosten
Jugend- und Familienbildungswerk
Klingberg e.V.
Bank für Sozialwirtschaft, Hannover
BLZ 251 205 10
Kto. 74 391 00
Anreisemöglichkeiten:
Klingberg liegt ca. 20 km nördlich von Lübeck und ist Ortsteil der Gemeinde Scharbeutz.
Autobahn A1 Ausfahrt Pansdorf, Klingberg, weiße
Schilder weisen zur Bildungsstätte.
Bahnhof Scharbeutz 3 km Fußweg
Bahnhof Pönitz 4 km Fußweg,
Taxi-Brede Tel. 04503-73419 für die Beförderung vom Bahnhof zur Bildungsstätte.