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25. 06.

Nichts ist wie es scheint? Verschwörungstheorien, Populismus und die Krise der Demokratie

Expertengespräch mit Prof. Dr. Michael Butter im Rahmen der Reihe "Vom Reiz des Übersinnlichen" im Planetarium Nürnberg

Hinter den Terroranschlägen von 9/11 steckte nicht Osama Bin Laden – sondern die USA selbst. Die Bundesrepublik ist kein Land, sondern eine Firma und die Bevölkerung Europas wird im Zuge eines »Großen Austauschs« gezielt islamisiert. Viele Menschen versuchen, Ereignisse oder Entwicklungen auf Verschwörungen zurückzuführen. Doch was genau ist eigentlich eine Verschwörungstheorie – und was nicht? Weshalb glauben Menschen an solche Behauptungen und gibt es heute mehr davon als früher? Welche Rolle spielt das Internet? Und wie hängen Verschwörungstheorien und Populismus zusammen?

Ein Expertengespräch über die Geschichte, Wirkung und Gefahren von Verschwörungstheorien, das aufzeigen wird, dass ihre Popularität ein Symptom für eine tiefere Krise demokratischer Gesellschaften ist. Diskutieren Sie mit! Das Gespräch führt ein Redakteur der Nürnberger Nachrichten

Michael Butter ist Inhaber des Lehrstuhls für amerikanische Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen. Mit Peter Knight von der Universität Manchester leitet er ein Projekt zur vergleichenden Erforschung von Verschwörungstheorien, an dem mehr als 150 Wissenschaftler aus 39 Ländern beteiligt sind. Im Frühjahr 2018 erschien von ihm bei Suhrkamp »Nichts ist, wie es scheint: Über Verschwörungstheorien«.

[Kursnr. 00931: Anmeldung über BZ]