Blick in den Eingangsbereich des Willy-Brandt-Hauses

Essay

Die SPD und der Politische Islam: Ein Repräsentationsproblem mit Folgen?

Die SPD verliert seit Jahren an Zustimmung. Besonders dramatisch ist der Bruch mit ihrer klassischen Wählerschaft. Könnte dabei auch ihr Umgang mit konservativ-religiösen muslimischen Verbänden eine Rolle spielen und zugleich säkulare Muslime vor den Kopf stoßen? Der Artikel untersucht, ob hinter dem Niedergang weniger eine „Unterwanderung“ als vielmehr ein politisches Repräsentationsproblem steckt: die Verwechslung organisierter Milieus mit der Vielfalt der Wähler.

Missbrauch ist kein Erholungszweck

MARIAZELL. (hpd) Die erste Kinderschutzzone Österreichs ist eröffnet. Sie gilt an einem Pilgerweg auf dem Weg zur Wallfahrtskirche Mariazell. Der Waldbauer Sepp Rothwangl lässt dort seit Montag keine Geistlichen mehr durch, wenn sich Kinder und Jugendliche ohne Erziehungsberechtigte in ihrer Gruppe befinden. Die Medien stürzen sich auf das Ereignis.

US-Soldaten fordern humanistische Seelsorger

WASHINGTON. (hpd) Atheisten und Agnostiker in den US-amerikanischen Streitkräften fordern zunehmend energischer Seelsorger, die ihren säkularen Lebensauffassungen gerecht werden können. Mit diesem Ansinnen stoßen die nichtreligiösen Soldatinnen und Soldaten erwartungsgemäß auf harsche Ablehnung bei christlichen Geistlichen. In Deutschland wiederum gibt es sogar Widerstand aus den eigenen Reihen.

Mr. Bean und die Religion

(hpd) Der britische Komiker und Schauspieler Rowan Atkinson (geb. 1955) wurde vor allem durch seine Rolle als tollpatschiger Mr. Bean bekannt. Fast alle seine Sketche wurden auch im deutschen Fernsehen gezeigt. Nur wenige davon befassen sich mit dem Thema Religion, aber die sind dann auch absolut gnadenlos.

Der tibetische Vajrayana-Buddhismus

BERLIN. (hpd) Veranstaltungen von Colin Goldner zum tibetischen Buddhismus und den Dalai Lama lassen die Wenigsten der ZuhörerInnen unberührt – zu ungewöhnlich erscheinen die Informationen, die der Tibetspezialist vorträgt. So auch in Berlin. Eine Veranstaltung mit Colin Goldner: Der Weg des Phallus.

Ethik-Preis für Paola Cavalieri und Peter Singer

FRANKFURT. (hpd/gbs) Die italienische Philosophin Paola Cavalieri und der australische Philosoph Peter Singer erhalten den mit 10.000 Euro dotierten „Ethik-Preis der Giordano-Bruno-Stiftung“. Der Festakt zur Preisverleihung findet am Freitag, dem 3. Juni 2011, in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main statt.

Religionsfreiheit – ein frommer Wunsch?

ERLANGEN. (hpd/bfg) „Der Kampf um die Religions- und Weltanschauungsfreiheit“ war das Thema einer Veranstaltung, zu der der Bund für Geistesfreiheit Erlangen den Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit des UN-Menschenrechtsrates, Prof. Dr. Heiner Bielefeldt, eingeladen hatte.

Hawking, Gott (?) und der Urknall

HEIDELBERG. (hpd/sk) Am Freitag, den 06. Mai 2011, veranstalteten die Säkularen Humanisten Rhein-Neckar einen Vortrag mit Rüdiger Vaas über das Thema „Hawking, Gott (?) und der Urknall“ im Deutsch Amerikanischen Institut (DAI) in Heidelberg. Die Veranstaltung war eine erfolgreiche Zusammenarbeit von vier Organisationen aus dem säkularen Spektrum in Baden-Württemberg. 

Auch Kürzungen der Staatsleistungen gefordert

KIEL. (hpd) Der Landesrechnungshof Schleswig-Holstein schlägt gravierende Einsparungen vor, mahnt auch die Änderung der Kirchenverträge an und folgert aus seinen Leistungsberechnungen eine mögliche Reduzierung der Staatsleistungen auf ein Drittel des bisher gezahlten Betrages.

Armut – Perspektiven, auch religiöse

TRIER. (hpd) Von der Antike bis heute: Wie 2500 Jahre Armut in der Kunst gespiegelt werden, zeigen zwei große Ausstellungen in Trier. Die Sicht auf die Armut hat sich extrem gewandelt. Zwischen den Zeilen lässt sich die Rolle der Kirche bei diesem Wandlungsprozess ableiten - und daraus ein möglicher Faktor für die Entstehung kirchlicher Macht.

Der Papst kommt – herzlich begrüßt

BERLIN. (hpd) Ralf König unterstützt den Protest des Bündnis „Der Papst kommt“ gegen die menschenfeindliche Politik des Papstes anlässlich dessen Berlin-Besuch im September. Er hat dafür eine Illustration gezeichnet, die zur fröhlichen Demonstration gegen den Papstbesuch am 22. September aufruft.

Wie wird man zum Dschihadisten?

(hpd) Der Sozialwissenschaftler Martin Schäuble untersucht in seiner Arbeit den Lebensweg zweier gewaltorientierter Islamisten: ein Konvertit, der in Deutschland Anschläge plante, und ein Palästinenser, der ein Selbstmordattentat ausführte. Die Studie zeichnet intensiv den Lebensweg beider Personen nach und geht auf das sie prägende Milieu ein.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Screenshot: Frau mit Kopftuch, Mann und Kind spielen Fußball

Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

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Diffamiert die Linkspartei evangelikale Christen?

Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

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Streit um IStGH spitzt sich zu

Die USA haben Sanktionen gegen die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs Tomoko Akane sowie den Juristen Abdoulaye Seye verhängt und verschärfen damit den Konflikt um die Zuständigkeit des IStGH. Grund ist der anhaltende Streit über die IStGH-Haftbefehle im Gaza-Konflikt sowie die Frage, ob der Gerichtshof ohne Ratifizierung Israels überhaupt ermitteln darf. Damit erreicht das historisch gespannte Verhältnis zwischen den USA und dem IStGH unter Präsident Donald Trump einen neuen Tiefpunkt.

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