Die Autorin ist gelernte Philosophin, arbeitete viele Jahre lang als Kulturjournalistin mit dem Schwerpunkt Kunst im In- und Ausland für Tageszeitungen und Magazine. Sie war langjährige Kulturberichterstatterin für DIE WELT in Madrid und unterrichtete später philosophische Anthropologie und Ästhetik an der Universidad de la Comunicación in Mexiko-City. Schließlich spezialisierte sie sich journalistisch auf die Themen Anthropologie, Primatologie und Tierrechte.
Simone Guski
Von Simone Guski auf HPD erschienen
Vampire bauen auf soziale Absicherung
Gegenseitige Hilfe unter Blutsaugern
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Die Theorie des "social bet-hedging", der "sozialen Wette", gilt auch für die Vampire. Blutsaugenden Fledermäuse unterstützen sich gegenseitig. In Gruppen lebende Weibchen helfen einander mit Nahrung aus, indem sie ihre Bluternte hervorwürgen und von ihren bei der Nahrungssuche leer ausgegangenen Artgenossen aufsaugen lassen. Untersuchte DNS eröffnete, inwieweit dabei Verwandtschaft eine Rolle spielt. Das Ergebnis: Nicht nur.Alles lesen →
Kompendium der "Human-Animal Studies" - eine deutsche Einführung
Mord statt Schlachtung?
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Jetzt sind sie angekommen. Die Human-Animal Studies beginnen, sich im deutschsprachigen Raum zu etablieren. An der Universität Kassel wurde unlängst ein Lehrstuhl geschaffen. Die Universität Wien ermöglicht einen Masterstudiengang. Im englischsprachigen Raum entstanden sie in den 90ern. Die erste deutschsprachige Einführung von Gabriele Kompatscher, Reingard Spannring und Karin Schachinger liest sich immer noch wie ein Manifest.Alles lesen →
Claude Simon Novelle "Das Pferd" jetzt auf Deutsch
Im Nebel des Todes
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Im Auge eines sterbenden Pferds spiegelt sich die Welt. Eine Welt aus Schlamm und Nacht, Erschöpfung, Verrohung und Qual. Inmitten des Zweiten Weltkrieges. Davon handelt Claude Simons nun erstmals ins Deutsche übersetzte Novelle "Das Pferd", in der ein Tier stirbt und der Glaube. Die Geschichte beruht auf wahren Kriegserfahrungen.Alles lesen →
Nicht nur Menschen können auf etwas hinweisen
Schimpansen zeigen wo es langgeht
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Michael Tomasello war sich sicher: Tiere zeigen einander nichts, auch Menschenaffen nicht. Sie unterweisen einander auch nicht, untermauerte Tetsuro Matsuzawa die Grenzlinie. Nun tun sie es vielleicht doch? Am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie halfen Schimpansen und Orangs einem scheinbar Suchenden auf die Sprünge, wie man es bislang nur von menschlichen Kleinkindern weiß.Alles lesen →
Komplexe Sozialstrukturen machen Vögel schlau
Die Rabengangs
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Was macht Affen, Elefanten und Delphine schlau? Das Zusammenleben in großen komplizierten Sozialstrukturen, in sogenannten Fission-Fusion-Societies. Doch das gilt nicht nur für diese Säuger, erkannten österreichische Forscher zusammen mit französischen und italienischen Kollegen, so der Wiener Matthias Loretto. Auch Kolkraben, vor allem die Youngster unter ihnen, leben in Gangs und haben Freunde und Feinde.Alles lesen →
Nathan Emery erforscht die gefiederte Intelligenz
Wenn Raben an einem Strang ziehen
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Gefiederte Affen – "feathered apes" – nennt Nathan Emery gern die Einsteins unter den Vögeln: die Raben, Saatkrähen, Häher und Elstern, die, so entdeckt man Stück für Stück, alles das können, was man bisher nur Bonobo & Co. zutraute. Mit "Bird Brain", zuerst durch die Princeton University Press veröffentlicht, schrieb er ein packendes und konzises Kompendium der ornithologischen Kognitionsforschung der letzten 25 Jahre.Alles lesen →
Tomasello versus Chomsky
Wie Kinder sprechen lernen
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Psychologie versus Linguistik. Wie funktioniert Sprache? Liegt allen Sprachen eine Universalgrammatik zugrunde, und ist sie an einer bestimmten Stelle im Gehirn zu verorten, wie Noam Chomsky glaubt? Oder gibt es keine spezifische Fähigkeit, Sätze zu bilden, die sich von anderem Denken prinzipiell unterscheidet und nicht aus diesem hervorgeht, wie Michael Tomasello meint?Alles lesen →
Forschung mit Kamerafalle und GPS-Transpondern
Nicht nur Ameisenbären – "Die Supernasen" von Lydia Möcklinghoff
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Ihre Arbeitsgeräte sind Kamerafallen und GPS-Transponder. Die machen es Lydia Möcklinghoff möglich, das heimliche Leben des Ameisenbären im Sumpfland Brasiliens an der Grenze zu Argentinien und Uruguay zu erkunden. Ihre Kollegen erforschen auf ähnliche Weise das Leben der Lemminge in Grönland oder der Kob-Antilopen in Elfenbeinküste. Darüber, wie Zoologen und Ökologen heute arbeiten, hat Lydia Möcklinghoff nun das Buch "Die Supernasen" geschrieben.Alles lesen →
David Garnetts Roman "Mann im Zoo"
Ein Diogenes im Affenhaus
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David Garnett machte 1924 in seinem Roman "Mann im Zoo" Ernst mit der Erkenntnis, dass der Mensch ein Affe sei. Er lässt einen Romanhelden sich aus eigenem Entschluss in einem Zookäfig einquartieren. Die Liebe hat ihn dahin getrieben und zwingt ihn, am eigenen Leibe zu erfahren, wie es ist, ununterbrochen den Blicken des Publikums ausgesetzt zu sein. Der neu übersetzte Roman hat seither an Aktualität nur gewonnen.Alles lesen →
Martin Suters märchenhafter Thriller "Elefant"
Mit Elefant in der Handtasche auf der Flucht
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Ein burmesischer Flüchtling, der in der Schweiz zum Elefantenpfleger und Dompteur wurde, eine Tierärztin für Straßenhunde und ein Obdachloser bilden in Martin Suters neuen Roman "Elefant" die Phalanx des Guten und retten einen kleinen rosa Elefanten davor, zum Modell für abertausende rosa leuchtende Spielzeugelefäntchen zu werden.Alles lesen →
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