Carsten Pilger

Der Autor war parlamentarischer Mitarbeiter am französischen Parlament in Paris und ist derzeit Student der Medienwissenschaften in Berlin. Für den hpd schreibt er Kolumnen über die Gesellschaft, vor allem die deutsche und die französische.

Artikel des Autoren

Unsere Griechen, unsere Krise

BERLIN. (hpd) Zur Krise der Griechen wurde bereits alles gesagt, aber noch nicht von jedem. Wie gut, dass es da die deutsche Medienlandschaft gibt, die eben jenes sicherstellt. Findet auch hpd-Gesellschaftskolumnist Carsten Pilger, der sich nach seiner Rückkehr aus Frankreich wieder daran erinnert, was ihm nicht gefehlt hat.

Paris schwankt, geht aber nicht unter.

PARIS. (hpd) Nach fast einem Jahr verlässt hpd-Gesellschaftskolumnist Carsten Pilger Paris. In die Zeit fielen die Anschläge auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo und auf einen französischen Supermarkt. Hat sich die „Stadt der Liebe“ verändert? Viele Fragen und der Versuch einer Antwort.

Big Charlie is watching you

PARIS. (hpd) Für ein halbes Jahr war fast ganz Frankreich Charlie. Die Anschläge auf die Pariser Satirezeitschrift Charlie Hebdo und einen jüdischen Supermarkt haben das Land erschüttert. Dass nun per Gesetz der Eintritt in den Überwachungsstaat vollzogen wird, zeigt die Hilflosigkeit einer politischen Klasse, die ihre Gesellschaft nicht mehr erreicht. Carsten Pilger, hpd-Gesellschaftskolumnist in Paris, sucht deshalb Charlie.

Im Tod sind längst nicht alle gleich

PARIS. (hpd) Manche Tote können sich vor Besuch kaum retten, andere müssen selbst den Lebenden einen Besuch abstatten, um nicht vergessen zu werden. In der hpd-Gesellschaftskolumne erklärt Carsten Pilger den Unterschied zwischen Jim Morrison und ertrunkenen Flüchtlingen und verrät, welche Sehenswürdigkeit das Berliner Regierungsviertel aufwerten könnte.

Mutprobe

Mutprobe

PARIS. (hpd) Der Sprung ins Ungewisse, der Akt ohne Drahtseil, die unpopuläre Entscheidung. Was macht den Mutigen zum Mutigen? Carsten Pilger beobachtet in seiner Gesellschaftskolumne aus Frankreich den Mut, der nicht immer mit der Vernunft Hand in Hand geht. Aber manchmal schon.

Der Phantomschmerz der Deutschen

PARIS. (hpd) Was verbindet Fukushima, Charlie Hebdo, und den "heiligen" Bund der Ehe? Die Aufmerksamkeitsökonomie der Deutschen! In der Gesellschaftskolumne blickt Carsten Pilger vom Tellerrand hinein in die Mitte und sieht die Deutschen – zwischen Empathie und Phantomschmerz.

Louvre

Besuch im Museum

PARIS. (hpd) Wer die Menschen kennenlernen will, muss ins Museum. Das ist die Erkenntnis von Gesellschafts-Kolumnist Carsten Pilger nach drei Museumsbesuchen innerhalb von drei Tagen in Paris. Bei der hohen Dichte überzeugender und weniger überzeugender Museen in der französischen Hauptstadt, fiel es ihm nicht immer leicht, Ausstellung und Mensch voneinander zu trennen. Und er konnte sogar etwas über sich selbst lernen.

Métro

Die Pariser Métro

PARIS. (hpd) Die Pariser Métro ist ein eigener Mikrokosmos mit vielen Facetten. Sie ist ein Ort der Einkehr, ebenso wie der Konfrontation. In einer Kolumne beschreibt Carsten Pilger ihren ambivalenten Charakter sowie die Menschen, die sich täglich in und mit ihr bewegen.