BERLIN. (hpd) Der Deutsche Bundestag hat am Mittwochnachmittag in abschließender Lesung den von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzesentwurf zur Legalisierung von Knabenbeschneidungen mit großer Mehrheit angenommen. Damit wird nach der für Freitag dieser Woche zu erwartenden Zustimmung des Bundesrates der Weg freigemacht, dass am 1. Januar 2013 das von jüdischen und muslimischen Religionsvertretern verlangte Gesetz in Kraft tritt.
Mehr →
BERLIN. (hpd/gbs) Ein Siebzehnjähriger darf sich in Deutschland kein Vorhautpiercing stechen lassen, wenn seine Eltern nicht einverstanden sind. Eltern jedoch können die Vorhaut des Knaben ohne Einwilligung des Kindes vollständig amputieren lassen, selbst wenn dafür keinerlei medizinischen Gründe vorliegen. So will es das Gesetz, das aller Voraussicht nach heute im Deutschen Bundestag verabschiedet wird.
Mehr →
BERLIN. (hpd) Gespräch mit dem Juristen Dr. Christian Sailer. Er setzt sich als Rechtsanwalt für Opfer der Heimerziehung ein. Damit begegnet er einer anderen Seite, als sie in offiziellen Broschüren kommuniziert wird. Es sind eher die "Missstände in der Heimerziehung" beschrieben, ebenso wie das in der Kinder- und Jugendzeit zugefügte Leid und Unrecht, das noch heute Spuren der Beeinträchtigungen zeigt, um die man sich sorgt.
Mehr →
WIEN. (hpd/rip) Auch Juden brechen nun ihr Schweigen und kritisieren die Beschneidung an nicht einwilligungsfähigen Babys als barbarischen Akt. Wissenschaftshistoriker Jerome Segal, Assistenzprofessor an der Pariser Sorbonne, derzeit in Wien lehrend, übt nun massive Kritik an der Haltung der israelitischen Kultusgemeinde.
Mehr →
BERLIN. (hpd) Der Bundestag hat gestern in erster Lesung das Gesetz zur Beschneidung nicht einwilligungsfähiger Jungen beraten. Anders als in den Haushaltsdebatten verlief diese Lesung in einem sehr fairen und angenehm sachlichen Klima.
Mehr →
BERLIN. (hpd) Morgen wird der Bundestag in erster Lesung das von der Bundesregierung eingebrachte Beschneidungsgesetz behandeln, am kommenden Montag tagt dazu der Rechtsausschuss und bis Monatsende soll das Gesetz verabschiedet werden. Alle Argumente gegen ein derartiges Beschneidungsgesetz sind hinreichend bekannt und werden nicht beachtet. Dazu noch ein Gedicht.
Mehr →
(hpd) Gestern Abend zeigte sich das Öffentlich-Rechtliche von seiner starken Seite: Die Dokumentation „Sie bringen den Tod“ berührte ein Thema, das nur selten öffentlich diskutiert wird: Die ärztliche Begleitung in den selbstbestimmten Tod.
Mehr →
(hpd/gbs) Über 50 Abgeordnete aus den Bundestagsfraktionen der SPD, der Grünen und der Linken haben einen Gesetzentwurf zur Regelung der Knabenbeschneidung als Alternative zum Gesetzesentwurf der Bundesregierung vorgelegt.
Mehr →
BERLIN. (hpd) In die grüne Debatte um die Legalisierung von religiös motivierten Knabenbeschneidungen ist seit einiger Zeit Bewegung gekommen. Nachdem sich zunächst führende Parteimitglieder überschwänglich für die Beibehaltung der bisherigen Beschneidungspraktiken ausgesprochen hatten, hat sich nun gezeigt, dass diese Äußerungen Schnellschüsse waren, die innerhalb der Grünen keineswegs gebilligt werden.
Mehr →
(hpd) Jeden Tag töten sich in Deutschland Menschen, nicht selten mit rabiaten Methoden. Das liegt auch daran, dass der ärztlich assistierte Suizid hierzulande nicht gut angesehen ist. Ein soeben erschienener Sammelband "Suizidhilfe als Herausforderung" befasst sich mit dem Thema.
Mehr →
(hpd) Unterscheiden sich Frauen und Männer in ihrer Art und den Gründen, depressiv zu sein? Ursula Nuber, stellvertretende Chefredakteurin von Psychologie Heute meint: Ja. In „Wer bin ich ohne dich?“ zeigt sie: Frauen werden aus anderen Gründen depressiv als Männer. Allerdings bemüht die Autorin Vergleiche zwischen den Geschlechtern, die in dieser Form nicht immer nötig wären.
Mehr →
BERLIN. (hpd) Am Mittwoch dieser Woche hat das Bundeskabinett den angekündigten Gesetzesentwurf zur Legalisierung der Beschneidung männlicher minderjähriger Kinder verabschiedet. Damit ist die Bundesregierung dem Begehren des Bundestages aus dem Juli nachgekommen, zügig einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die traditionellen und rituellen Knabenbeschneidungen von Muslimen und Juden weiter ermöglicht.
Mehr →
HELSINKI. (hpd) Seit 1989 bemüht sich die Organisation NOCIRC um Aufklärung zu weiblicher und männlicher Beschneidung. In vielen Publikationen und mit Jahreskongressen bemüht sich ein weltweites Netzwerk, die Rechte der Kinder zu stärken. Auf der diesjährigen 12. Tagung in Helsinki verabschiedete die Generalversammlung die 'Helsinki-Erklärung'.
Mehr →
UTRECHT. (hpd) "De Vrije Gedachte" hatte die Beschneidung schon als Thema ihres diesjährigen Freidenkertags gewählt, bevor das Kölner Urteil gefällt worden war. Bei den niederländischen Freidenkern sprachen sich ein Mediziner, ein marokkanischer Berber, ein Filmemacher und ein Jurist gegen die Beschneidung aus.
Mehr →
BERLIN. (hpd) Das Bundesjustizministerium hat jetzt die wesentlichen Grundzüge der geplanten Gesetzesänderung zu Gunsten von religiös motivierten Knabenbeschneidungen der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Blick in die Veröffentlichung zeigt: Die Bundesregierung will den Forderungen der Religionsvertreter folgen und die Menschenrechte von unmündigen männlichen Kindern einschränken!
Mehr →
HPD - Meldungen in "Gesundheit" abonnieren: