MÜNSTER. (hpd/exc) Der Historiker Olaf Blaschke schreibt über die sog. "Klosterroute" und zur Frage, warum Argentinien noch vor 70 Jahren Deutschland den Krieg erklärte und dennoch zum "Eldorado für Nazis" wurde.
BERLIN/WARSCHAU. (hpd) Polen gilt immer noch als ein erzkatholisches Land. Nach Angaben der römisch-katholischen Kirche sind 95 Prozent der Bevölkerung katholisch. Diese Zahl stützen die kirchlichen Statistiker auf den Anteil der getauften Bevölkerung. Die Realität sieht jedoch anders aus.
DRESDEN. (hpd/fowid) Vor 50 Jahren zelebrierte Papst Paul VI. In Rom die erste Heilige Messe in der Landessprache Italienisch. Dies war das sichtbarste Zeichen der Liturgiereform, mit der sich die katholischen Kirchenoberen seit Jahren beschäftigten. Auf Fowid.de gibt es ein neues Datenblatt, das einen Zusammenhang zwischen Liturgieerneuerung und Gottesdienstbesuch herstellt.
HAMBURG. (hpd) Einige Christen in Schleswig-Holstein haben im vergangenen Jahr vergeblich versucht, einen Gottesbezug in die Verfassung von Schleswig-Holstein aufnehmen zu lassen. Sie sind mit diesem Ansinnen im Landesparlament gescheitert. Statt sich damit abzufinden, versucht jetzt eine Initiative unter Anführung des ehemaligen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen (CDU) per Volksinitiative das Landesparlament zu zwingen, sich nochmals mit diesem Thema zu befassen.
BERLIN. (hpd) Bei den "Essener Gesprächen" am Sonntag hat der Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Prälat Karl Jüsten, angekündigt, dass die katholische Kirche zukünftig "mutiger" sein werde, wenn es um geschiedene Mitarbeiter der katholischen Kirche geht.
Völlig überraschend kündigte das Bistum Regensburg an, für die erlittenen körperlichen Misshandlungen in der Domspatzen-Vorschule Etterzhausen und Pielenhofen Schmerzensgeld zu zahlen.
BERLIN. (hpd) Der chilenische Filmemacher Pablo Larraín erzählt in "El Club" vom Umgang der chilenischen katholischen Kirche mit pädokriminellen Priestern und vom ewigen Vertuschen und Verleugnen der Verbrechen an Kindern. Der Film feierte am Montag bei der Berlinale seine Weltpremiere und wetteifert um einen der Bären.
Hieß es noch vor wenigen Tagen, dass der Papst eine Beschäftigung des Bischofs Tebartz-van Elst rundheraus abgelehnt habe, wird nun bekannt, dass er Delegat für den Päpstlichen Rat zur Neuevangelisierung wird.
Mit den Worten "Ich denke gar nicht daran" hat der Papst auf die Frage regiert, ob der Vatikan den ehemaligen Bischof von Limburg, Tebartz-van Elst, beschäftigen wird.