Direkt von der Pressestelle des Gemeindeverbands wechselt die Sprecherin der katholischen Kirche in Bremen nun ins Rathaus der Stadt, wo sie für den städtischen Kontakt zu Religions- und Glaubensgemeinschaften zuständig sein wird. Einen möglichen Interessenkonflikt sieht die Politik in Bremen offenbar nicht.
Der Glaube an einen erfundenen, menschen-ähnlichen, personenhaft-körperlichen Gott mit Sohn und Heiligem Geist ist nicht glaubwürdig und leert im aufgeklärten Europa des 21. Jahrhunders die Kirchen. Darüber spricht Dr. Michael Balke im Interview mit Professor Klaus Johannes Tipke, dem Verfasser des Buches "Kirchenflucht – Warum?"
Das ist wohl in die Hose gegangen: In dem aktuellen Pfarrbrief wollte die Pfarreiengemeinschaft Illingen bloß auf das Fest des Heiligen Blasius am 3. Februar hinweisen. Doch ein zweideutiges Bild auf der Titelseite verbreitet sich nun viral im Internet.
Weltweiter Aufschrei neulich: Die schwedische Kirche will Gott zum Neutrum machen! Viel dran ist natürlich nicht an der Meldung. Aber die Frage steht um so größer im Raum: Wieso sollte Gott ein Geschlecht haben? Geschlecht braucht's doch eigentlich nur für eine einzige, sehr weltliche Sache...
Er glaubt, dass Muslime keine Abgeordnete sein dürfen, die Realität lässt ihn sprachlos mit den Augen klimpern: Mit einem bizarren Fernsehinterview ist ein christlicher Sprecher der Republikaner zum Internetstar geworden.
Die Ärztin Kristina Hänel wurde verurteilt, weil sie auf ihrer Website Werbung für Schwangerschaftsabbrüche gemacht haben soll. In der Politik mehren sich Stimmen für die Abschaffung des umstrittenen Werbeverbots. Die Kirchen wollen dagegen an dem entsprechenden Paragrafen festhalten.
Domradio.de hat sich ein neues Logo verpassen lassen, ein rotes Dreieck auf der Spitze. Trauriger Tatbestand: Genau mit diesem Zeichen haben die Nazis ihre politischen Gegner in den Konzentrationslagern markiert. Die hilflosen Erklärungsversuche des Kirchensenders zu verfolgen, tröstet allerdings darüber hinweg.
Trotz mehrerer Finanzskandale genießt der zweitgrößte Arbeitgeber Deutschlands, die Kirche, weiterhin erhebliche Sonderrechte. Das kann nicht nur teuer für den Steuerzahler werden, sondern verzerrt auch den Wettbewerb. Ist das noch gerechtfertigt?
Der Tatbestand – soweit bekannt: Vermutlich seit 1999, sicher aber seit 2003 wurden in der Erzdiözese Freiburg Sozialversicherungsbeiträge in zweistelliger Millionenhöhe (die Rede ist von 60 Millionen Euro) nicht abgeführt. Festgestellt wurde das im Mai durch die Deutsche Rentenversicherung, die sich nicht gerade mit Ruhm bekleckerte, denn ihr war bei turnusmäßigen Prüfungen über Jahre nichts aufgefallen.
Am Sonntag den 29.10.2017 hat die evangelische Kirche in Potsdam eine – wohl noch symbolische – Grundsteinlegung für den geplanten Wiederaufbau der Garnisonskirche bzw. zunächst nur des 90 Meter hohen Turmes der Garnisonskirche vorgenommen. Hiergegen gab es erhebliche Proteste.
Die katholische Kirche Deutschland will geheim halten, ob ihr Vermögen klimaschädlich angelegt ist. Die Auskunftsklage von correctiv gegen das Kölner Erzbistum liegt jetzt dem Verwaltungsgericht Köln zur Entscheidung vor: muss die Kirche ihre milliardenschweren Anlagen offen legen?
Ein neues Buch untersucht vier Gruppen wie die "Partei Bibeltreuer Christen" oder die "Zeugen Jehovas": Sind sie als extremistisch einzuordnen? Das Buch gibt zunächst Entwarnung. Denn keine der untersuchten Gruppen predigt explizit Gewalt. Aber Moment mal - was ist das eigentlich, Gewalt? Sind damit nur Hiebe und Waffenanwendung gemeint? Der gesamte Erfolg der monotheistischen Religionen lässt sich ja als ein Großprojekt seelischer Gewaltausübung begreifen.
Im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 gab es Aufrufe von vielen Organisationen, sich an der Wahl zu beteiligen. Dass ausgerechnet eine offen christliche Wahlmotivations-Kampagne aus öffentlichen Töpfen finanziert wurde, gibt zu denken.
Im Schweizer Kanton Bern läuft derzeit die Revision des Landeskirchengesetzes. Heute beginnt hierzu die erste Lesung im Großen Rat. Die Freidenkenden der Region Bern äußern hinsichtlich der Revision schwere Bedenken.