WIEN. (hpd) Die römisch-katholische Bischofskonferenz in Österreich hat eine jahrzehntelange Praxis legalisiert. Ausgetretene sollen ab sofort auch hochoffiziell ein kirchliches Begräbnis erhalten können. Der Schritt stößt nicht auf ungeteilte Begeisterung. Konfessionsfreie fürchten, dass vermehrt Tote durch Begräbnisse nachträglich wieder zu Katholiken gemacht werden sollen.
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DÜSSELDORF. (hpd) Im Landtag NRW wurde in einer ersten Debatte über den Antrag der Linksfraktion hinsichtlich einer Verfassungsänderung beraten, Grundpositionen wurden dabei verdeutlicht. Dann wurde der Antrag einstimmig an die zuständigen Ausschüsse überwiesen. Es geht um die „Ehrfurcht vor Gott“ - in der Verfassung.
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BERLIN. (hpd) Die Zahl der teilnehmenden SchülerInnen am humanistischen Lebenskundeunterricht ist auch in diesem Jahr weiter gestiegen. Im Unterschied zum Religionsunterricht, dessen Teilnehmerzahlen sich verringern, hat der Lebenskundeunterricht seit Jahren kontinuierlichen Zuwachs.
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LEIPZIG. (hpd) Das Bundesverwaltungsgericht hat heute entschieden, dass ein Schüler des Diesterweg-Gymnasiums in Berlin nicht berechtigt ist, während des Besuchs der Schule außerhalb der Unterrichtszeit ein Gebet zu verrichten, wenn dies im konkreten Einzelfall geeignet ist, den Schulfrieden zu stören.
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BELGIEN. (hpd) Am 26. Juli 2011 klagten, unterstützt von der belgischen Liga für Menschenrechte, zwei Muslima auf Aussetzung des belgischen Gesetzes vom 01.06.2011 zum Verbot von „Kleidung, die das Gesicht vollständig oder großteils verbirgt“. Vor dem prozessführenden Verfassungsgericht standen den Klägerinnen am 5. Oktober die Regierung und die Kommune von Etterbeek gegenüber. Das Gericht lehnte schließlich die Aussetzung des Gesetzes ab.
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BERLIN. (hpd) Rolf Schwanitz (SPD) war einer der ersten der Abgeordneten des Bundestages, die sich aus Anlass der Marketingreise des benediktinischen Katholizismus bis in den Deutschen Bundestag öffentlich kritisch zu äußern wagten. Während DBK-Chef Robert Zollitsch nur drohte, die Papstrede werde zum „Prüfstein“ für alle Parlamentarier, äußerten sich andere Gläubige deutlich unbefangener.
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TEMPLIN/BERLIN. (hpd) Auch in Deutschland wurde dem Glauben an das Fliegende Spaghettimonster jetzt die Anerkennung zuteil, die ihm längst gebührt. Mitglieder der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters („Pastafari“) dürfen sich nun auf Passbildern für amtliche Dokumente mit ihrer religiösen Kopfbedeckung, dem Piratenhut oder Piratentuch, ablichten lassen.
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ANSBACH. (hpd) Das Verwaltungsgericht Ansbach hat am vergangenen Freitag eine Klage zur Wiederbesetzung eines Konkordatslehrstuhls für Praktische Philosophie an der Universität Erlangen-Nürnberg wegen fehlenden Feststellungsinteresses des Gerichts abgewiesen.
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MAINZ. (hpd) Eine Gruppe überwiegend junger Menschen zeigte vor und im Standesamt in Mainz, dass es Spaß machen kann, sich aus der Umklammerung der Kirchen zu lösen. Via Facebook hatten sie sich gefunden, um gemeinsam aus der Kirche auszutreten. Sie setzten damit ein Zeichen gegen die Kirchen und für die Freiheit.
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DEUTSCHLAND. (hpd) In mehreren Bundesländern haben sich Initiativen gebildet, die mit Petitionen an die Landesparlamente auf eine Änderung des Feiertagsgesetzes zur Abschaffung des Tanzverbots hinwirken wollen. In Bremen, ebenso wie in Hessen und Rheinland-Pfalz.
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STRASSBURG. (hpd/echr) In seinem heute verkündeten Urteil der Großen Kammer im Fall Lautsi und andere gegen Italien, das rechtskräftig ist, stellte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte mit einer Mehrheit (fünfzehn zu zwei Stimmen) fest, dass keine Verletzung des Rechts auf Bildung der Europäischen Menschenrechtskonvention vorlag.
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WIEN. (hpd) Kreuze in öffentlichen Kindergärten sind keine christlichen Symbole und verstoßen nicht gegen die Religionsfreiheit und die österreichische Bundesverfassung. Dieses Urteil hat gestern der österreichische Verfassungsgerichtshof (VfGH) bekannt gegeben. Die Kläger, Eltern eines konfessionsfreien Mädchens, hoffen auf die europäische Ebene.
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WIEN. (hpd) In Österreich zahlen auch zehntausende Konfessionsfreie Beiträge an die katholische Kirche. Nicht ganz freiwillig. Die katholische Kirche versucht mehr schlecht als recht, das weg zu argumentieren.
Ein Bericht von Christoph Baumgarten
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WIEN. (hpd) In Österreich wird derzeit sehr kontrovers über die Einführung eines verpflichtenden Ethikunterrichts diskutiert, der bislang von den Kirchen kontrolliert wird. Die Konfessionsfreien wehren sich gegen diese religiöse Bevormundung und die Abschaffung ihres Grundrechtes auf Religionsfreiheit.
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ÖSTERREICH. (hpd) Ein Gerichtsprozess in der Steiermark sorgt für internationale Medienberichte: Ein Steirer soll wegen Rasenmähens und Jodelns während des Freitagsgebets seiner muslimischen Nachbarn zu einer Geldstrafe verurteilt worden sein. Blogger zweifeln das an. Mit gutem Grund.
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