WIEN. (hpd) Die atheistische und konfessionsfreie Szene in Österreich ist in Bewegung. In Wien hat sich die Initiative "Religion ist Privatsache" vorgestellt. Ihr Sprecher, Michael Franz, versteht sich vor allem als "Volksanwalt der Konfessionsfreien" und will die knapp zwei Millionen Konfessionsfreien in Österreich über ihre Rechte informieren.
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KOPENHAGEN. (aai/das/hpd) Vom 18. - 20. Juni 2010 fand in Kopenhagen eine Konferenz zu "Gott und Politik" statt. Internationale Sprecher waren unter anderem PZ Myers, James Randi, AC Grayling, Richard Dawkins, Paula Kirby und mehrere auch skandinavische Wissenschaftler/innen, Künstler/innen und Vertreter/innen sonstiger Zünfte, die nach Abschluss der Konferenz eine Deklaration verabschiedeten:
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ST. PÖLTEN. (fdb/hpd) Ein niederösterreichischer Vater wehrt sich dagegen, dass seine Tochter religiös erzogen werden soll. In einem öffentlichen Kindergarten musste die Kleine unter anderem an einem Erntedankfest in einer katholischen Kirche teilnehmen. Gegen seinen ausdrücklichen Willen. Übereinstimmend mit niederösterreichischem Recht.
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ST.POELTEN. (hpd) Ein Vater aus Niederösterreich hat beim Verfassungsgerichtshof beantragt, Teile des niederösterreichischen Kindergartengesetzes aufzuheben. Aus seiner Sicht verstoßen u. a. die Kreuze im Kindergarten gegen das Recht seiner Tochter, ohne religiöse Prägung aufzuwachsen. Außerdem musste das Kind an religiösen Feiern teilnehmen.
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MASTERSHAUSEN. (hpd) 58 Prozent der Wähler haben sich bei der Schweizer Volksabstimmung am vergangenen Sonntag dafür entschieden, den Bau von Minaretten künftig zu verbieten. Was ist davon zu halten?
Ein Kommentar von Michael Schmidt-Salomon.
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BERN. (hpd) Religiöse Symbole haben gegenwärtig einen schweren Stand. Nachdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte das Kreuz in Italiens Schulen verboten hat, legten am Sonntag die Schweizer ein deutliches Ja zum Baustopp von Minaretten in die Urne.
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WIEN. (fdb/hpd) Österreichs atheistische und humanistische Organisationen zeigen sich befremdet vom Referendum in der Schweiz zu einem Bauverbot von Minaretten. Das Ergebnis zeige, dass man niemals Mehrheiten über die Rechte von Minderheiten abstimmen lassen dürfe. „Rechtspopulisten haben gezielt mit Halbwahrheiten und Lügen rassistische Ressentiments und Ängste geschürt“, sagt etwa Theo Maier, Vorsitzender des Freidenkerbunds.
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HAGEN. (ibka/hpd) Kruzifixe in Klassenräumen staatlicher Schulen verstoßen gegen die Religionsfreiheit. Es ist ermutigend, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte dies nun klargestellt hat. Dabei ist es ja gerade für Deutschland nichts Neues.
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ITALIEN. (hpd) Kreuze an öffentlichen Orten – ein Thema, das seit Jahren die Gemüter in verschiedenen europäischen Staaten erhitzt und nur all zu oft den Weg bis zu den obersten Gerichten fand. Seit Herbst 2003 ist nun auch Italien Schauplatz eines erbittert geführten Streits: Dürfen Kruzifixe an den Wänden öffentlicher Schulen prangen?
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WIEN. (aha/hpd) Österreichs atheistische und humanistische Vereine begrüßen das Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs in Straßburg, das Kreuze in italienischen Schulklassen verbietet. Auch wenn das unmittelbar nur auf Auswirkungen auf Italien habe, werde das Urteil den Kampf gegen religiöse Symbole in Schulen auch in Österreich erleichtern.
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STRASSBURG/HAGEN. (ibka/hpd) Die vom Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten unterstützte Beschwerde gegen die Kirchenaustrittsgebühr beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ist als unzulässig zurückgewiesen worden.
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KÖLN. (ibka/hpd) Die geplante Einführung eines weiteren Religionsunterrichts kritisiert der Landesverband Nordrhein-Westfalen des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) und fordert die generelle Abschaffung jeglichen staatlichen Religionsunterrichts.
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BERLIN/HAGEN. (hpd) Der Kulturkampf der Religionslobby geht auch in Berlin nur in die nächste Runde.
Ein Kommentar von Rudolf Ladwig
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AUGSBURG / HAGEN. (hpd/ibka) "Gottlose Verhaltensweisen" angeprangert - mitfinanziert von steuerzahlenden Atheisten.
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BERLIN. (hpd) Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) haben kurzfristig die Werbung der Buskampagne.de auf ihren Autobussen abgelehnt. Was in Spanien, Italien und den USA kein Problem ist, wird im aufgeklärten Deutschland zum Politikum.
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