Als das Spiel Pokémon GO noch auf allen Handys zu finden war, trieb es einen jungen Russen dazu, in einer russisch-orthodoxen Kirche nach dem digitalen Kleingetier zu suchen. Er ließ sich dabei filmen – was ihm jetzt möglicherweise bis zu 5 Jahren Haft einbringen könnte.
Laut Bericht der russischen Zeitung Kommersant könnte bald Unterricht in orthodoxer christlicher Kultur zum Lehrplan der Schulen in Russland gehören. Kritiker hatten bereits im August bei Ernennung der strenggläubigen orthodoxen Christin Olga Wasiljewa zur Bildungsministerin vor einer solchen Entwicklung gewarnt.
BERLIN. (hpd) Weil er in einem Webchat die Existenz Gottes geleugnet hat, steht ein russischer Atheist nun vor Gericht. Ihm droht eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr.
Der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill hat die Regierung seines Landes aufgefordert, Abtreibungen nicht mehr zu finanzieren. Es solle das Ziel sein, Abtreibungen generell zu verbieten.