Politik lebt von Vereinfachung, Wissenschaft von Präzision. Wo beide Sphären aufeinandertreffen, ist sprachliche Sorgfalt keine Stilfrage, sondern eine Voraussetzung rationaler Öffentlichkeit. Umso problematischer wird es, wenn politische Begriffe unreflektiert auf wissenschaftliche Praxis übertragen werden.
Eine aktuelle Aussage der CDU-Politikerin Gitta Connemann im Zusammenhang mit der Debatte um E-Fuels bietet hierfür ein instruktives Beispiel. Connemann erklärte sinngemäß, manche Wissenschaftler könnten sich auch täuschen. Der Satz wirkt auf den ersten Blick beiläufig, vielleicht sogar harmlos. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch ein semantischer Bruch, der über den konkreten Anlass weit hinausweist.
Irrtum und Täuschung – zwei kategorial verschiedene Begriffe
Wissenschaft kann sich irren. Das ist kein Makel, sondern ihr methodischer Normalzustand. Irrtum bezeichnet einen vorläufigen Erkenntnisstand, der durch bessere Daten, neue Modelle oder schärfere Analysen korrigiert werden kann. Wissenschaftlicher Irrtum ist wertneutral und revisionsoffen – er ist Teil des Erkenntnisprozesses.
Täuschung hingegen ist etwas grundlegend anderes. Sie setzt Intentionalität voraus: eine Irreführung, eine Agenda, ein zielgerichtetes Verzerren von Tatsachen. Täuschung ist keine erkenntnistheoretische Kategorie, sondern eine moralische. Wer von Täuschung spricht, erhebt keinen Sach-, sondern einen Charaktervorwurf.
Wenn politische Akteure Wissenschaftlern nicht Irrtum, sondern Täuschung zuschreiben – auch implizit –, verschieben sie die Debatte von der Sachebene auf die Ebene der Unterstellung.
Politische Sprache, wissenschaftsfremd verwendet
Man könnte diese Wortwahl als unglückliche, vielleicht zufällige Formulierung abtun. Doch im politischen Kontext ist Sprache selten unschuldig. Der Verdacht liegt nahe, dass hier politisches Vokabular – geprägt von Loyalitätsfragen, Interessenlagen und strategischer Kommunikation – bedenkenlos auf ein System übertragen wird, das nach völlig anderen Regeln funktioniert: die Wissenschaft.
In der Politik sind Täuschung und Selbsttäuschung bekannte Kategorien. Sie gehören zur Analyse von Macht, Interessen und öffentlicher Inszenierung. In der Wissenschaft hingegen unterstellen sie genau das, was ihr Ethos negiert: gezielte Irreführung statt methodischer Unsicherheit.
Gerade darin liegt die eigentliche Fehlleistung. Nicht unbedingt eine bewusst intendierte, wohl aber eine bezeichnende. Eine sprachliche Projektion politischer Denkformen auf wissenschaftliche Praxis.
Vom Dissens zur Delegitimierung
Der qualitative Unterschied ist entscheidend: Politischer Dissens mit wissenschaftlichen Einschätzungen ist legitim. Er verlangt Argumente, alternative Annahmen, andere Gewichtungen. Die Unterstellung möglicher Täuschung hingegen delegitimiert wissenschaftliche Kritik, ohne sie inhaltlich zu widerlegen.
Damit verschiebt sich der Diskurs von überprüfbaren Aussagen zu moralisch aufgeladenen Verdächtigungen.
Ein solcher Sprachgebrauch beschädigt nicht nur die Debatte über einzelne Technologien, sondern das Verhältnis von Politik und Erkenntnis insgesamt.
Rationalität braucht Begriffsdisziplin
In einer aufgeklärten Gesellschaft schuldet Wissenschaft der Politik keine Gefolgschaft. Umgekehrt schuldet Politik der Wissenschaft zumindest sprachliche Redlichkeit. Wer Begriffe wie Täuschung dort verwendet, wo allenfalls von Irrtum die Rede sein kann, verlässt den Boden rationaler Auseinandersetzung.
Gerade für eine Politik, die sich gern auf Wissenschaft beruft, ist diese Unterscheidung nicht optional. Sie ist Teil dessen, was man einst – und vielleicht zu leichtfertig – den mündigen Umgang mit Erkenntnis nannte.
Humanismus und öffentliche Vernunft
Am Ende geht es nicht um einzelne Politikerinnen oder politische Lager, sondern um die humanistische Qualität unserer öffentlichen Vernunft. Humanismus bedeutet nicht Harmonie, sondern Unterscheidungsfähigkeit. Er beginnt dort, wo Begriffe nicht beliebig werden, sondern Verantwortung tragen.
Eine aufgeklärte Öffentlichkeit lebt davon, dass sie Irrtum, Unsicherheit und Dissens aushält – ohne sie moralisch umzucodieren. Wo wissenschaftliche Kritik nicht mehr als vorläufige Erkenntnis, sondern als potenzielle Täuschung erscheint, wird nicht Erkenntnis verteidigt, sondern Macht. Dann ersetzt Verdacht das Argument, und Sprache verliert ihre klärende Funktion.
Humanistische Rationalität verlangt etwas Unzeitgemäßes: Selbstbegrenzung. Die Selbstbegrenzung politischer Sprache gegenüber wissenschaftlicher Erkenntnis. Die Selbstbegrenzung moralischer Urteile gegenüber methodischer Unsicherheit. Und nicht zuletzt die Selbstbegrenzung des eigenen Affekts zugunsten begrifflicher Präzision.
Gerade in einer Zeit, in der Empörung als Engagement gilt und Haltung oft das Argument ersetzt, liegt die eigentliche Aufgabe nicht darin, stets Position zu beziehen, sondern Begriffe zu verteidigen. Denn wo diese verteidigt werden, bleibt Kritik möglich – und nur dort bleibt auch Aufklärung mehr als ein historisches Etikett.







25 Kommentare
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Kommentare
Udo Endruscheit am Permanenter Link
Der Beitrag zielt weniger auf Frau Connemann ab als auf die grundsätzliche semantische Umdeutung von "Irrtum" und "Täuschung".
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/e-fuels-zukunft-100.html
A.S. am Permanenter Link
Wir werden nicht dazu geschult, "Irrtum" und "Täuschung" zu unterscheiden. Wir unterscheiden nur "richtig" und "falsch".
GeBa am Permanenter Link
Aufklärung ist nur ein teil des Weges zur Realität, diese ist nicht absolut gültig sondern
F. Braun am Permanenter Link
Eine wichtige Differenzierung.
Gerade in einer Zeit, wo die Abgrenzung von Fakten zu Meinungen immer mehr verwischt werden unterlaufen diese semantischen Brüche die wissenschaftliche Redlichkeit. Vielleicht ist es utopisch neben "scientific temper" auch ein "political temper" zu fordern, aber man wird ja noch träumen dürfen...
Nebenbei leistet das ganze auch noch den Pseudowissenschaften Vorschub, da mit solchen rhetorischen Relativierungen bei der Masse alles als "irgendwie ja alles das selbe" ankommt.
"Wo wissenschaftliche Kritik nicht mehr als vorläufige Erkenntnis, sondern als potenzielle Täuschung erscheint, wird nicht Erkenntnis verteidigt, sondern Macht."
Und wenn man hier den Gedanken zu den postmodernen Auswüchsen weiterspinnt, lässt sich erahnen wie brandgefährlich diese Kategorienvermischung ist. Dann geht es nur noch in moralischen Kategorien, und die sind leider heute proportional zur Lautstärke der Akteure in den (a)-sozialen Medien.
Der8teZwerg am Permanenter Link
Dieser Artikel macht mich ratlos.
Stattdessen hängt man sich in dem Text an dem Begriff "täuschen" auf und unterstellt Frau Connemann, dass sie den Wissenschaftlern "Täuschung" vorwerfen würde. Der Satz "Doch im politischen Kontext ist Sprache selten unschuldig" als Begründung für diese Unterstellung überzeugt mich nicht im geringsten. Millionen Menschen sagen täglich "sich täuschen" statt "sich irren". Schon allein das "sich" schließt ja aus, dass die Wissenschaftler absichtlich jemand anderen täuschen wollen.
Auf diesen meiner Meinung nach also unzureichend begründeten Verdacht folgt dann noch eine lange und sperrige Einlassung, die sich an dem Begriff "täuschen" abarbeitet und die alles andere als einfach zu lesen ist.
Bitte in Zukunft weniger überinterpretieren und die Texte weniger für hochintellektuelle Geisteswissenschaftler schreiben. Danke! :-)
Michael Murauer am Permanenter Link
Wissenschaftler sind leider keine besseren Menschen.
Hier kann nur auf einen kleinen Teil der Ursachen solcher Wissenschaftsfeindlichkeit hingewiesen werden. Sie erklärt sich aber keineswegs nur aus Komplexitätsverweigerung oder etwa der Konfrontation mit manchen negativen Folgeerscheinungen des wissenschaftlich-technischen Fortschritts. Unter anderem ist sie ist auch Folge überzogener Erwartungen und illusionärer Ansprüche im menschlichen Bereich und wird durch eine Selbstverklärungsneigung mancher Wissenschaftler gefördert. Zur Wahrheit gehört leider, daß man ein nur instrumentelles Verhältnis zur Wissenschaft haben kann, das heißt, man kann sie als bloßes Werkzeug ansehen oder im persönlichen Bereich als Mittel für Lebensunterhalt und Karriere. Und deshalb kann man leider auch gleichzeitig ein hervorragender Wissenschaftler und ein bornierter, philosophisch rückständiger, moralisch verantwortungsloser oder fanatischer Mensch sein. Die vielen Wissenschaftler, die sich zu Kollaborateuren und Bütteln totalitärer Regime machen lassen, legen hiervon Zeugnis ab. Zudem kann man auch Wissenschaftler verführen, bestechen, unter Druck setzen, nötigen, erpressen. Außerdem werden auch Wissenschaftler und ihr Erkenntnisinteresse in erheblichem Umfang vom Zeitgeist (oder auch dem Widerstand dagegen) beeinflußt. Thomas Henry Huxley war dies alles schon Ende des 19. Jahrhunderts klar: "Meiner Erfahrung nach sind die Männer (!) der Wissenschaft nicht besser, aber auch nicht schlechter als der Rest der Welt. Weder bringt die Beschäftigung mit der unendlichen Größe des Universums notwendigerweise charakterliche Größe hervor, noch erzeugt die mikroskopische Untersuchung des unendlich Kleinen stets Bescheidenheit."
A.S. am Permanenter Link
Bitte sprechen Sie die Wissenschaft nicht heilig.
Es gibt leider viele Wissenschaftler, die sich aus den unterschiedlichsten Interessen heraus dazu bewegen lassen, zu täuschen.
So manche Professur wurde vergeben, weil die Politik sich von diesen "Experten" die gewünschten "Expertisen" versprach.
Allgemein haben wir das Problem, dass wir nur in den Kategorien "wahr" und "falsch" denken. Auch in der Natur gibt es Täuschung (Chamäleon). Erst recht unter Menschen gibt es viel Täuschung.
Eigentlich sollten wir immer eine dreifache Fallunterscheidung machen.
1.) Eine Information kann "wahr" sein.
2.) Eine Information kann "irrtümlich falsch" sein.
3.) Eine Information kann "arglistig falsch" sein, als absichtliche Täuschung.
Im Zeitalter der Fake-News ist es sehr wichtig, Informationen auf die Fälle 2 und 3 hin abzuklopfen. Durch unsere Erziehung aber sind wir gebiased, nur die Fälle 1 und 2 in Erwägung zu ziehen.
N.B.: Für mich gehört Religion zum Fall 3, also zu arglistiger Täuschung.
GeBa am Permanenter Link
Fall 3, absolut richtig erkannt, leider sehen dieses zu viele Menschen nicht und erkennen dies nicht oder wollen dies nicht erkennen.
W. v. Sulecki am Permanenter Link
@ A.S.
Zitat: ".. So manche Professur wurde vergeben, weil die Politik sich von diesen "Experten" die gewünschten "Expertisen" versprach .."
Wenn Sie hier solche steilen Thesen aufstellen halte ich es für mindestens angemessen ein paar Beispiele (gern als Link) anzuführen bevor Sie schon beim Auswahlprozeß Unregelmäßigkeiten unterstellen.
Eine Professur beruht gemeinhin auf einer besonderen wissenschaftlichen Fertigkeit, einer Fachkompetenz die andere Vertreter der Disziplin überragt und der Fähigkeit Nachfolgende anzuleiten.
Mir fehlt die Phantasie wie diese Zusammenstellung irgendwie von Politik(ern) beeinflußt werden könnte. Klären Sie mich bitte auf.
A.S. am Permanenter Link
@W. v. Sulecki: Aus rechtlichen Gründen verzichte ich auf namentliche Beispiele unter Lebenden.
Heute würde ich einige der Energiewende-Professoren so einordnen.
Auch bei diversen Wirtschafts-Professoren werde ich den Verdacht nicht los.
Immerhin sind im Rat der "Wirtschaftsweisen" verschiedene Ansichten vertreten. Die Politik pickt sich da raus, was ihr passt. Und wenn nichts passt, werden die Wirtschaftsweisen ignoriert.
Lydia Schmidt am Permanenter Link
der Rauner "A.S." - wo haben Sie das gelernt, nichts zu sagen, und sich dabei wichtig zu fühlen?
A.S. am Permanenter Link
@Lydia Schmidt: Bei der Kirche. ;)
Lydia Schmidt am Permanenter Link
Die Kirche ist nicht an allem schuld, was in der Welt passiert. Das passiert alles nur in Ihrem Kopf. (Und ist deshalb für Sie so überzeugend)
A.S. am Permanenter Link
Die Kirche ist sicher nicht Schuld an dem, was gerade im Iran passiert. Da haben Sie recht.
Auch Gott, Hölle und Paradies existieren nur in unseren Köpfen, so meine Überzeugung. Und deshalb sehe ich nicht ein,
1.) warum wir Rücksicht auf "religiöse Gefühle" nehmen sollen und
2.) warum uns der Islam "bereichert".
Gleiches gilt für alle anderen Religionen.
Das Christentum ist wirklich schlimm genug.
Ich sehe die Religionen als von Priestern geschaffene psychologische Werkzeuge zur Steuerung von Menschen. Es sind Werkzeuge zur Manipulation der Massen. Elemente dieses Werkzeugs sind Gott, Höllendrohung und Heilsverheißung (Paradies).
Gott, Hölle und Paradies sind mMn kein Irrtum, sondern arglistige Täuschung.
72 Jungfrauen im Paradies als Belohnung für Morden und Brandschatzen? Das ist ganz offenkundig arglistige Täuschung.
W. v. Sulecki am Permanenter Link
@ Lydia Schmidt
Machen Sie es sich da nicht ein wenig zu einfach? Alles was gedacht wird findet doch in Köpfen statt.
Die Kirchen / Religionen mögen nicht punktuell für Geschehnisse verantwortlich sein (das im Sinne von Täterschaft) hingegen in weiterem Sinn als Wegbereiter und Fundamentbildner für gesellschaftlichen Konsens mittels ihrer Dogmatik dsgegen schon.
Viele Errungenschaften - wie beispielsweise Redefreiheit ohne Angst vor Repressalien - von denen Sie hier selbst profitieren, wurden gegen den erbitterten Widerstand von Religionen erkämpft.
Dazu noch folgendes Gedankenspiel:
Wenn ICH mich an eine Straßenecke stellen würde und dort die gleichen Heilsversprechen in die Menge rufen und darüber fabulieren würde - wie es die (angeblichen) Vertreter Gottes in Gotteshäusern tun - kämen sehr bald die Herren mit den Westen deren Ärmel über Kreuz befestigt werden und ich bekäme eine Beruhigungsspritze ....
@ A.S.
Sie sagen es!
Die so-genannten *dark ages* haben ganz Europa im Namen der Kirche dumm und abhängig gehalten weil es den Verkündern der Lehre ein Wohlleben auf Kosten der restlichen Bevölkerung ermöglichte:
Wenn die Erfinder einer Bedrohung des Individuums zugleich als die Anbieter von Abhilfe gegenüber der Gefahr auftreten ist immer eher Eigeninteresse als tatsächliches Vorhandensein anzunehmen.
A.S. am Permanenter Link
@W.v.Sulecki:
Ich nenne das "Betrug". Oder "religiöse Schutzgelderpressung".
Lydia Schmidt am Permanenter Link
@ W. v. Sulecki Mein Kommentar war nicht abstrakt, sondern bezog sich konkret auf die Predigten von "A.S.".
Das ist ungefähr so überzeugend, wie Ihre "Argumentation" in diesem Kommentar: https://hpd.de/comment/99814#comment-99814 "sollte eine sprachliche Ungenauigkeit nicht den Blick für die Absicht verstellen". Genau, total egal, ob die Argumente stimmen, Hauptsache wir teilen die gute Absicht! Aus diesem Stoff ist Religionskritik gemacht.
A.S. am Permanenter Link
@Lydia Schmidt: Die Religionen sind von Menschen geschaffen. Die Quelle allen Übels sind Menschen.
Was gegen Religion hilft:
- Priester als Betrüger verhaften und einsperren.
- Gläubige aufklären. Ich weiß, das tut weh, weil die Lügen der Priester schöne Illusionen erzeugen.
Was aber machen wir in Deutschland?
Bei uns werden die Lügen der Priester als versetzungsrelevantes Fach in den Schulen gelehrt. Von Religionslehrern, die aus allgemeinen Steuermitteln bezahlt werden.
Lydia Schmidt am Permanenter Link
@ A.S., Zitat: "Ich weiß, das tut weh" Stimmt. Aber anders, als Sie es wohl beabsichtigen. Sicher bin ich allerdings nicht, ob man hier noch zu Recht von "Absicht" sprechen kann.
W. v. Sulecki am Permanenter Link
@ A.S.
Sie dürfen mir gern eine Nachricht mit der Information schicken und ich verspreche Vertraulichkeit [wvs *ät* re minus actio *punkt* c o m]
Gerade "Energiewende-Professoren" (meinen Sie damit eher die ablehnenden oder befürwortenden Stellungnahmen?) interessieren mich brennend, denn bevor ich als Laie eine 15 kWp Solaranlage in meinen Garten gebaut habe studierte ich eineinhalb Jahre alle verfügbaren Informationen um meine Sach- / Fachkompetenz zu erweitern ....
W. v. Sulecki am Permanenter Link
Da ist ein Teil verloren gegangen ....
Die Rasse-Mediziner waren keine Wissenschaftler, denn sie haben das Ergebnis vorgegeben und dann nach Bestätigung gesucht. Schlechtes Beispiel, denn 'echte' Studien müssen ergebnisoffen geplant & ausgeführt werden.
Wirtschaft ist keine Naturwissenschaft - bei allen Disziplinen jenseits der Naturwissenschaften ist *Meinung* als Ersatz für *Fakten* zu unterstellen .... da mögen Sie in vielen Fällen zu Recht Zweifel hegen.
Es ist aus meiner Sicht doch eher ein Vorteil wenn nicht alle Wirtschaftsweisen ins gleiche Horn blasen, so werden individuelle Vorurteile ausgebügelt und es entsteht ein ausgewogeneres Bild.
Sie sollten offener an Beurteilungen heran gehen: Es drängt sich der Verdacht auf, daß Sie überall Lug & Trug wittern und dafür Belege suchen anstatt neutral erst mal nur den Sinn des Geschriebenen/Gesagten aufzunehmen ....
A.S. am Permanenter Link
@W. v. Sulecki: Ich lasse Ihnen Kontaktdaten außerhalb von hpd.de zukommen.
W. v. Sulecki am Permanenter Link
Angekommen, danke!
Karlheinz Dreyer am Permanenter Link
Wenn es tatächlich um die Genauigkeit der Wortwahl geht, steigt Herr Endruscheit schon falsch ein. Er unterscheidet nicht zwischen "sich täuschen" und "täuschen".
W. v. Sulecki am Permanenter Link
Wir sind doch in der Lage zwischen den Begrifflichkeiten zu unterscheiden (?), da sollte eine sprachliche Ungenauigkeit nicht den Blick für die Absicht verstellen.
Was bleibt ist doch die Unfähigkeit der Frau Connemann zu verstehen wie Wissenschaft arbeitet, also im Pippi-Langstrumpf-Universum zu verharren - und daß es völlig unwichtig ist WAS sie an Argumenten aufführt: Die Abläufe, bestimmt durch Physik, Chemie und Biologie finden auch ohne Zustimmung der Politik statt!
In ihrer Skrupellosigkeit paßt sie wie Deckel auf Topf zur Frau Fossil-Propagandistin Reiche - bei der ich mich frage wie sie ihr Studium mit der wissenschaftsfeindlichen Grundeinstellung überhaupt abschließen konnte. Sie hat schon unter Altmaier (mit) dafür gesorgt die Solarindustrie in Deutschland zu zerstören - da ist ihr heutiges Engagement nur folgerichtig .... und paßt zu Haltung des Kanzlers, der lieber Atomkraftwerke sähe.