Wahlzettel

Der Wahl-O-Mat stellt säkulare Themen zur Diskussion

Soll der konfessionelle Religionsunterricht abgeschafft werden? Soll das Tragen religiöser Symbole bei Justiz und Polizei verboten bleiben? Säkulare Themen wie diese finden mittlerweile Eingang in die Thesen des Wahl-O-Mat. Der Ruf nach einer Trennung von Staat und Kirche gewinnt politisch an Gewicht. Die Parteien müssen sich auch vor den anstehenden Landtagswahlen entsprechend positionieren.

Ein Nobelpreisträger in Berlin

BERLIN. (hpd) Mehrere Berliner Wissenschafts­institutionen wie das Max Delbrück Center, ein Max-Planck Institut, die Will Foundation und die Freie Universität Berlin taten sich finanziell zusammen, um den Nobelpreisträger des vergangenen Jahres, Thomas Südhof, für einen Vortrag nach Berlin zu holen und etwas von dem Sternenstaub aus Stockholm abzubekommen.

"Es wird sich etwas ändern"

BERLIN. (hpd) Die Kampagne Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz - kurz: GerDiA – war ein großer Erfolg. Zu diesem Ergebnis kommen die Organisatorinnen Vera Muth und Corinna Gekeler, die im Gespräch mit dem hpd Bilanz ziehen.

Die Heidenkinder müssen Ethik lernen

WIEN. (hpd) Die Diskussion um Ethikunterricht an Österreichs Schulen wird wird in den nächsten Tagen neu entflammen. In seinem neuen Buch fordert der katholische Theologe Anton Bucher, der Unterricht müsse flächendeckend eingeführt werden. Unterstützt von katholischen Medien, die ihn nur allzu gerne missverstehen.

Bühne frei für die Wissenschaft

DÜSSELDORF/KAARST. (hpd) "Nach Merkel und Lafontaine bin ich der dritte deutsche Physiker, der sein Geld mit Comedy verdient" – Der Wissenschaftskabarettist Vince Ebert ist auf Tour mit seinem neuen Programm "Evolution". Ein Glanzstück, das naturwissenschaftliche Fakten über den Kosmos, die Erde und seine Bewohner elegant mit gepfefferten Spitzen gegen die Religion verbindet und damit sein Publikum heiter und nachdenklich entlässt.

Blau ist eine warme Farbe

TRIER. (hpd) Das Liebesdrama „Blau ist eine warme Farbe“ von Abdellatif Kechiche gewann letztes Jahr die goldene Palme bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes. Zu Recht und zur richtigen Zeit: Der Film überzeugt durch seine sensible und berührende Darstellung einer leidenschaftlichen Liebesbeziehung.

Kompendium der Religions- und Kirchenkritik

(hpd) Der Jurist und Publizist Gerhard Czermak präsentiert mit seinem Buch "Problemfall Religion. Ein Kompendium der Religions- und Kirchenkritik" mit einem breit angelegtem Anspruch und Inhalt eine Gesamtdarstellung zum Thema. Da der Autor informativ und kenntnisreich, sachlich und unpolemisch schreibt liegt mit dem reflexionswürdigen und systematischen Band eine gelungene Einführung und ein nützliches Nachschlagewerk vor.

Humanisten und Freidenker in Tübingen

TÜBINGEN. (hpd) "Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauchtwerden wächst, durch Nichtgebrauch dahinschwindet." So lautet ein Motto, das eine neue humanistische Gruppe für Tübingen und Umgebung anführt. Am 18. Januar 2014 trafen sich die "Tübinger Humanisten und Freidenker" und luden zum ersten Mal öffentlich Interessierte ein.

Theologie ist keine Wissenschaft

BERLIN. (hpd) Prof. Dr. Frieder-Otto Wolf, Präsident des Humanistischen Verbands Deutschland (HVD), gab dem Online-Magazin des HVD "diesseits" ein Interview, in dem es um den Streit um Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Universität Münster, geht. Aber auch um die umstrittene Rolle der Theologie an einer Universität. Der moderaten Auffassung von Prof. Frieder-Otto Wolf setzt Prof. Uwe Lehnert einen etwas prononcierteren Standpunkt entgegen.

Prof. Dr. Michael Quante erhält Deutschen Philosophiepreis

HAMBURG. (hpd) Gestern Abend erhielt der Philosoph Prof. Dr. Michael Quante an der Hamburger Universität den erstmals ausgelobten "Deutschen Preis für Philosophie und Sozialethik". Der Preisträger gilt als einer der renommiertesten Philosophen im deutschsprachigen Raum, Urheber diverser Publikationen und ist Mitglied diverser wissenschaftlicher Institutionen.

Wir sind alle Freaks!

BERLIN. (hpd) Philipp Möller ist ex-Aushilfslehrer, Pressereferent der Giordano Bruno-Stiftung und Bestseller-Autor. Sein neues Buch „Bin isch Freak, oda was?!“ ist vor kurzem erschienen und sofort auf der Spiegel-Bestsellerliste gelandet. Der hpd hat es sich nicht nehmen lassen sein aktuelles Werk zu rezensieren.

Den Opfern Gesicht und Namen geben

TRIER. (hpd) An der Universität Trier fand eine Veranstaltung mit Mina Ahadi zum Thema "Homosexualität und Islam" statt. Die BesucherInnen des Vortrags erlebten eine leidenschaftliche Rede über und gegen Homophobie in Ländern, deren gesellschaftlichen Verhältnisse vom politischen Islam diktiert werden.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Transparent der Stadt Augsburg

Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

Thomas Rachel

Diffamiert die Linkspartei evangelikale Christen?

Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

Internationaler Strafgerichtshof

Streit um IStGH spitzt sich zu

Die USA haben Sanktionen gegen die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs Tomoko Akane sowie den Juristen Abdoulaye Seye verhängt und verschärfen damit den Konflikt um die Zuständigkeit des IStGH. Grund ist der anhaltende Streit über die IStGH-Haftbefehle im Gaza-Konflikt sowie die Frage, ob der Gerichtshof ohne Ratifizierung Israels überhaupt ermitteln darf. Damit erreicht das historisch gespannte Verhältnis zwischen den USA und dem IStGH unter Präsident Donald Trump einen neuen Tiefpunkt.

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Die stille Standhaftigkeit der FDA

Es gibt Phasen politischer Überhitzung, in denen Institutionen nicht durch das, was sie sagen, sondern durch das, was sie tun, sichtbar werden. In den USA ist das derzeit die Food and Drug Administration. Während die CDC unter der neuen Administration einen politisch verordneten Maulkorb trägt – inhaltlich wie kommunikativ –, arbeitet die FDA weiter, als sei die politische Großwetterlage nicht ihr Thema. Und genau darin liegt eine bemerkenswerte Pointe.

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Ein ORF für alle?

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Steffen Mau hat in seiner Analyse „Die vielen Krisen der Demokratie“ präzise seziert, woran die liberale Demokratie derzeit krankt. Seine Bestandsaufnahme ist zutreffend – aber dennoch unvollständig. Denn sie benennt zwar die Symptome, nicht aber die wohl wichtigste gemeinsame Ursache der gegenwärtigen Verwerfungen.

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„CLAIM“-Zahlen zur Muslimfeindlichkeit dürfen als „unsauber“ bezeichnet werden

Der Investigativjournalist Sascha Adamek bewertete in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ die von „CLAIM“ verbreiteten Zahlen zu antimuslimischen Vorfällen als „eine glatte Fälschung“ und sprach von „Alarmismus“. „CLAIM“ wollte ihm diese Aussagen gerichtlich untersagen lassen. Doch das Landgericht Hamburg erklärte Adameks Äußerungen für zulässig. „CLAIM“ ist dabei kein unbeschriebenes Blatt: Sowohl die Methodik und Verbindungen der Organisation als auch der von ihr verwendete Begriff des „antimuslimischen Rassismus“ stehen seit Jahren in der Kritik.

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Fremde Feinde

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