Prof. Dr. Dipl.-Pol., Dipl.-Soz. Armin Pfahl-Traughber, Jg. 1963, ist hauptamtlich Lehrender an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl, Lehrbeauftragter an der Universität Bonn und Herausgeber des "Jahrbuchs für Extremismus- und Terrorismusforschung". Seine Arbeitsschwerpunkte sind Antisemitismus, Extremismus, Ideengeschichte, Religion, Terrorismus und Totalitarismus. Er ist Mitglied im Beirat des Bündnisses für Demokratie und Toleranz und gehörte beiden "Unabhängigen Arbeitskreisen Antisemitismus" des Deutschen Bundestags an.
Armin Pfahl-Traughber
Von Armin Pfahl-Traughber auf HPD erschienen
Eine journalistische Thematisierung
Der hybride Krieg autoritärer Systeme
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Zwei FAZ-Journalisten, Reinhard Bingener und Markus Wehner, verweisen in ihrer neuen Monographie darauf, dass sich nicht nur Deutschland bereits in einem "hybriden Krieg" befindet. Ihr gemeinsames Buch "Der stille Krieg. Wie Autokraten Deutschland angreifen" macht auf die einschlägigen Gefahrenpotentiale anhand vieler konkreter Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit aufmerksam.Alles lesen →
Rezension
Salafismus auf TikTok – Eine journalistische Darstellung
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Die österreichischen Journalisten Stefan Kaltenbrunner und Clemens Neuhold berichten in "Allahs mächtige Influencer. Wie TikTok-Islamisten unsere Jugend radikalisieren" über ihre Recherchen. Das gut lesbare Buch informiert anhand von Fallbeispielen über das Gemeinte. Es geht mehr um das Aufzeigen von einzelnen Gefahrenpotentialen, weniger um eine tiefergehende Untersuchung.Alles lesen →
Demokratie als Lebensform – Das neue Buch von Julian Nida-Rümelin
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Beiträge zu einem Demokratieverständnis als Lebensform will in seiner neuen Monographie Julian Nida-Rümelin präsentieren. Sein Buch "Was Demokratie ausmacht und wie sie aus der Krise kommt" verweilt aber etwas sprunghaft in abstrakten Sphären. Gleichwohl liefert es einige reflexionswürdige Betrachtungen zu unterschiedlichen Kontexten.Alles lesen →
Rezension
Die Muslimbruderschaft und ihre Netzwerke – eine Studie
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Über das Agieren der Muslimbruderschaft und ihrer Netzwerke fehlt es nicht unbedingt an gesichertem Wissen. Florence Bergeaud-Blackler löste mit einem Buch in Frankreich dazu eine heftige Kontroverse aus. Jetzt liegt auch eine deutschsprachige Ausgabe vor: "Kalifat nach Plan. Frérismus und seine Netzwerke in Europa".Alles lesen →
Islam- und Muslimenfeindlichkeit – das ist ein Unterschied!
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Gelegentlich werden in öffentlichen Debatten "Islam"- und "Muslimenfeindlichkeit" gleichgesetzt, womit eine Feindschaft gegen einen bestimmten religiösen Glauben und gegen eine soziale Gruppe auf eine Stufe gestellt werden. In einer modernen Demokratie sollte der hier grundlegende Unterschied nicht nur in der Wortwahl berücksichtigt werden.Alles lesen →
Rezension
Der Dschihadismus in Europa
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Der Dschihadismus insbesondere in Europa ist das Thema in Hugo Micherons neuer Monographie. "Der Zorn und das Vergessen" ist aber eher beschreibend als Entwicklungsgeschichte konzipiert, analytische Kommentierungen fehlen häufig.Alles lesen →
Das neue Buch von Elmar Theveßen
Demokratiegefährdung in den USA
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Für eine moderne Demokratie wirkt er wie ein "Systemsprenger": Donald Trump. Einen beklemmenden Bericht über die ersten Monate der Regierungszeit präsentiert Elmar Theveßen, der Leiter des ZDF -Studios Washington. Sein Buch ist überschrieben mit: "Deadline. Wie das System Trump die Demokratie aushöhlt und uns alle gefährdet".Alles lesen →
Rezension
Adorno und Gehlen – Die merkwürdige Beziehungsgeschichte zwischen einem linken und rechten Soziologen
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Theodor W. Adorno floh 1933 aus Deutschland, Arnold Gehlen trat in die NSDAP ein. Gleichwohl näherten sich der linke und der rechte Soziologe nach 1949 an. Auf diese merkwürdige Beziehungsgeschichte macht das Buch "Abenteuer der Moderne. Die großen Jahre der Soziologie 1949-1969" von Thomas Wagner aufmerksam.Alles lesen →
Rezension
Kapitalismus ohne Freiheit der Märkte und mit Planung
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Grace Blakeley, eine junge Oxford-Ökonomin, legt mit "Die Geburt der Freiheit aus dem Geist des Sozialismus" eine neue Monographie vor. Das Buch ist durchaus kapitalismuskritisch gehalten, aber nicht so pathetisch wie der schiefe deutsche Übersetzungstitel vermuten lässt. Die Autorin vereinfacht mitunter sozioökonomische Kontexte, gleichwohl liefert sie auch mit leichter Hand geschriebene nachvollziehbare Kritik.Alles lesen →
Mit antiken Philosophen die Trump-Regierung untersuchen
Was würden Platon und Aristoteles über das System Trump sagen?
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Welche Bezeichnung wählt man, um autoritäre Regime zu kennzeichnen? "Bekämpft die Oligarchie" meint eine Protestbewegung in den USA. Bewusst oder unbewusst knüpft sie dabei an eine Analysekategorie der antiken griechischen Philosophie an. Erneut erweisen sich deren Denker auch noch wichtig für Fragen der politischen Gegenwart.Alles lesen →
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