WARSCHAU. (hpd) Der Philosoph Prof. Jan Hartman konstatiert im hpd-Interview eine weitreichende Klerikalisierung des öffentlichen Lebens in Polen, beschreibt das Ungleichgewicht zwischen Staat und Kirche und die Mechanismen, die es einer Kirchenkritik schwer machen, sich Gehör und Öffentlichkeit zu verschaffen.
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WIEN. (hpd) Noch ist die Unterzeichnungswoche für das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien elf Tage entfernt, aber die Vorbreitungen, Bürger zur Unterzeichnung zu motivieren, sind bereits am Laufen und es wird noch weitere und viel Unterstützung gebraucht, auch finanzieller Art.
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POLEN. (hpd) Bemerkenswertes in Polen aus säkularer Sicht (März 2013). Die Pastafaris werden als Glaubensgemeinschaft nicht anerkannt, der Einfluss von Schwulen und Lesben auf das Schulwesen wird kritisiert, das komplizierte Verfahren zum Austritt aus der Kirche wird thematisiert und antiklerikalen Strömungen wird nachgegangen.
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USA. (hpd) Mit diesem Monat gibt es einen neuen römisch-katholischen Papst, was auch von der Christlichen Rechten registriert wurde. Außerdem wurden, neben anderen Themen, die verschiedenen außenpolitischen Abenteuer der USA neu bewertet. Wie immer stand aber vor allem die Homoehe im Mittelpunkt.
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(hpd) Der französische Historiker Pierre Rosanvallon schildert die ideen- und realgeschichtliche Entwicklung der Gleichheitsvorstellungen in den westlichen Demokratien. Seine Warnungen vor einem Auseinanderdriften der politischen und sozialen Ebene von Demokratie verdienen Beachtung, mitunter fehlt es aber an der notwendigen Klarheit und Präzisierung.
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WIEN. (hpd) Das Verhältnis von Staat und Kirche steht plötzlich auf der Agenda der heimischen Politik und der Medien. Ausgerechnet in der Karwoche hat das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien die österreichischen Parteien gezwungen, die Gretchenfrage zu beantworten: Wie hältst du's mit der Religion? Mit kräftiger, wenn auch ungewollter, Unterstützung durch die katholische Kirche.
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WIEN. (hpd) Die katholische Kirche in Österreich reagiert erstmals mit einer großen Aktion auf das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien. In den Ostermessen wird eine Million Folder in den Kirchen ausliegen, mit denen man die Forderungen des Volksbegehrens zu entkräften hofft.
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(hpd) Michael Hardt und Antonio Negri gelten als Theoretiker der globalisierungskritischen Protestbewegung und wollen in ihrem Buch ein entsprechendes Plädoyer für mehr Partizipation vortragen. Die durchaus zutreffenden gesellschaftskritischen Ausführungen hat man von anderen Autoren schon besser lesen können, die konkreten Forderungen bleiben blass und enden im Polit-Kitsch mit religionsähnlichen Zügen.
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WIEN. (hpd) Der ORF wird ab sofort drei evangelische Gottesdienste pro Jahr auf seinen Regionalradios übertragen. Das hat das Unternehmen bekannt gegeben – und versucht, es als Beitrag zur „Vielfalt des religiösen Lebens“ zu verkaufen. Einer näheren Untersuchung hält die Behauptung nicht stand.
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WIEN. (hpd) Es war bunt, dynamisch und kämpferisch: Rund 250 geladene Gäste waren dabei, als gestern der offizielle Wahlkampfauftakt für die Unterzeichnung des Volksbegehrens stattgefunden hat. Künstler und Kabarettisten präsentierten antikirchliche Manifeste in Form von Musikperformances, Poetry Slams und Kabaretteinlagen.
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(hpd) Antisemitismus findet man nicht nur bei den autochthonen Bürgern des Landes, Judenfeindschaft gibt es auch unter Menschen mit Migrationshintergrund, was die Beiträge des vorliegenden Sammelbandes veranschaulichen wollen. Manche Beiträge enthalten beachtenswerte Einschätzungen und Informationen, andere Texte ergehen sich leider in mitunter nebligen und unklaren Reflexionen zum jeweiligen Thema.
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ROM. (hpd) Obwohl der Papst nach wie vor keine Divisionen besitzt, quälten sich in der letzten Woche weltweit Hunderttausende Kaffeesatzleser und selbst ernannte Vatikanexperten in allen möglichen Medien mit der Frage: Wie geht es nun weiter mit dem Vatikan?
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ROM. (hpd) Der Kirchenhistoriker Hubert Wolf hat aktuell eine historische Recherche vorgelegt, die einen harmlosen Titel hat, aber theologischen und kirchenpolitischen Sprengstoff enthält. Grundlage dafür sind Protokolle einer Gerichtsverhandlung von 1859 der Römischen Inquisition, die bis 1999 als vernichtet und verschollen galten – bis Wolf sie entdeckte.
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WIEN. (hpd) Eine Wahrsagerin macht im Einkaufszentrum Halt, baut ein Tischchen mit zwei Sesseln auf und hofft auf zahlende Kundschaft. hpd-Österreich-Korrespondent Christoph Baumgarten lässt sich auf einen Selbstversuch ein.
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BERLIN. (hpd) Ein besonders ‚cooles Radio’ brachte gestern die EU-Justizkommissarin Dr. Viviane Reding, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, als gedankliches Beispiel für einen digitalen europäischen Binnenmarkt in eine Pressekonferenz nach Berlin mit.
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