(hpd) Der Historiker Christian Gerlach untersucht in seiner Studie fünf Fälle von Massakern, von den Armenier-Morden 1915-1923 bis zu den Massenmorden in Bangladesch 1971-1977, wobei es ihm hauptsächlich um die Entwicklungen in den Gesellschaften und nicht primär um die Handlungen der Staaten geht.
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ASCHAFFENBURG (hpd) Soeben erschienen ist MIZ 2/11. Der Schwerpunkt ist diesmal eher theoretisch ausgerichtet: Es geht um „Facetten des Konservatismus“, um Werte im Wandel, um die Verklärung der schlechten alten Zeit und die Wiederherstellung gesellschaftlicher Verhältnisse, die wir vergangen wähnten.
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BELGIEN. (hpd) Ende Juli wurde in Belgien ein Gesetz verabschiedet, das die Burka aus der Öffentlichkeit verbannen soll. Die Reaktionen darauf waren eher negativ, schnell war der Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit bei der Hand. Doch in der Debatte blieben wesentliche Argumente bislang unberücksichtigt, meint Vera Wawrzyniak von der AG Frauenrechte und Religion bei TERRE DES FEMMES.
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HAGEN/BERLIN. (hpd) Schon bereits im November letzten Jahres wurde das Jahr des Kirchenaustritts ausgerufen. Doch der Höhepunkt der Aktion kommt jetzt erst. Die Veranstalter wollen während des Papstbesuches in Deutschland auf Großflächenplakaten über das Thema Kirche und Finanzen aufklären. Damit dies gelingt, wird zu Spenden aufgerufen.
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(hpd) Der Literaturwissenschaftler Volker Weiß veranschaulicht in seinem Essay, dass Sarrazins Klage über Dekadenz und Elitenbedarf, Untergang und Vererbung lediglich eine Wiederholung der Diskurse einer antirepublikanischen Rechten in der Weimarer Republik darstellt.
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BERLIN. (hpd) Anfang Juli hat der Deutsche Bundestag in dritter Lesung das Gesetz über die begrenzte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) verabschiedet. Damit ist die politische und gesellschaftliche Diskussion jedoch noch lange nicht beendet. Säkulare Verbände begrüßen das Votum – mit Vorbehalten. Der Präsident der Bundesärztekammer will Restriktionen.
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WIEN. (hpd) Eine Zeitreise mit einer wiederbelebten Leiche, eine Hitzewelle, die allerlei seltsame Ideen zeitigt, eine erfolgreiche, wenn auch ungewollte paradoxe Intervention – der Juli in Österreich war ereignisreich. Wenn auch nur von der heiteren Seite zu nehmen. Notizen aus Wien von Christoph Baumgarten.
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JENA. (hpd/wr) Eine repräsentative Befragung unter den Landes-, Bundes- und Europaparlamentariern zeigt: Eine Mehrheit der Abgeordneten außerhalb der zwei Kirchenparteien CDU und CSU würde die religiösen Unterweisungen an Schulen abschaffen.
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WIEN. (hpd) Österreichs christliche Fundi-Szene hat eines ihrer bekanntesten Originale verloren. Der als „Porno-Jäger“ bekannte Martin Humer ist am Sonntag an einem Herzinfarkt gestorben. Jahrzehntelang hatte er Künstlern, Homosexuellen und Andersdenkenden nachgestellt.
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USA. (hpd) Auch wenn der hpd in der Sommerpause war, bedeutet dies nicht, dass sich die Wogen in den USA geglättet haben. Demokraten und Republikaner steuerten auf eine der schwersten innenpolitischen Krisen aller Zeiten zu, was den Umgangston erheblich verschärfte.
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BERLIN. (hpd) Junge Menschen spielen und tanzen für die Freiheit des Geistes, der Meinungsäußerung und der Kunst in Iran – in Berlin am Gendarmenmarkt -, um den inhaftierten KünstlerInnen in ihrer Heimat zu helfen.
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WIEN. (hpd) Niko Alm, Vertreter der Giordano Bruno Stiftung (gbs) in Österreich und Vorsitzender des österreichischen Zentralrats der Konfessionsfreien, hat Mitte Juli die österreichische Regelung, auf Führerscheinfotos nur religiöse Kopfbedeckungen zuzulassen, ad absurdum geführt.
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(hpd) Der Dortmunder Politikwissenschaftler Thomas Meyer, der seit 30 Jahren regelmäßig zum Thema publiziert hat, legt mit „Was ist Fundamentalismus? Eine Einführung“ eine aktuelle Gesamtdarstellung zum Thema vor.
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KONSTANZ. (hpd) Sie gelten als äußerst fromm und gottesgläubig. Auch in Konstanz und rund um den Bodensee betreiben sie ihre Kirchen und Gemeindezentren. Dass sich hinter der Neuapostolischen Kirche (NAK) christliche Hardliner verbergen, wissen nur wenige.
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DUBLIN. (hpd) Im Juli ist das Verhältnis der Republik Irland zur Katholischen Kirche schwer erschüttert worden. Erstens wurde deutlich, dass die Kirche den Staat bei den Entschädigungszahlungen für Missbrauchsopfer schlicht vorgeführt hatte, zum anderen hatte der Vatikan in die Souveränität Irlands arrogant eingegriffen. Der Ministerpräsident sprach klare Worte.
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