BERLIN. (hpd) In der Diskussion um die Bewertung des geplanten Beschneidungsgesetzes spielt auch eine Rolle, welche Komplikationsrate bei diesem Eingriff besteht. Manipulierte Studien verharmlosen das Risiko, während unabhängige Studien erheblich höhere Komplikationsraten nennen. Die aktuelle Studienlage mit Literaturverweisen.
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STUTTGART. (hpd) Im Humanistischen Zentrum der Humanisten Württemberg hatten sich ein religionskritischer Philosoph, ein Islamwissenschaftler und ein Kinderarzt zur Debatte über die Beschneidung von Knaben zusammengesetzt. Jüdische und evangelische Vertreter hatten sich der Debatte verweigert.
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WIEN. (hpd) Die Initiative gegen Kirchenprivilegien und ein Betroffener haben bei der Staatsanwaltschaft Wien Strafanzeige wegen Körperverletzung erstattet. Angezeigt wurden ein Rabbiner und Mohel der israelitischen Kulturgemeinde und ein muslimischer Arzt, der in Wien ein Beschneidungszentrum betreibt.
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BERLIN. (hpd) Die Kinderbeauftragte Marlene Rupprecht (SPD) und die kinderpolitischen Sprecherinnen Diana Golze (Die Linke) und Katja Dörner (Bündnis 90/Die Grünen) haben gestern einen Gesetzentwurf zur Zulässigkeit der Beschneidung von Jungen vorgelegt, den sie als Alternative zu dem von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf erachten.
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HALLE. (hpd) Einen sachlichen Beitrag zur Debatte zu leisten, das war der selbst erklärte Anspruch der Organisatoren der Tagung "Rituelle Beschneidung in Judentum und Islam aus juristischer, medizinischer und religionswissenschaftlicher Sicht", die vom 14. bis 16. Oktober in Halle stattfand.
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BERLIN. (hpd) Am Freitag wird das Bundesministerium der Justiz eine Anhörung zur gesetzlichen Regelung der Beschneidung von einwilligungsunfähigen Jungen durchführen. Rolf Stöckel, Vorstandssprecher der Deutschen Kinderhilfe, sprach im Interview mit dem hpd über die vorgestern vom Ministerium vorgestellten Eckpunkte und Regelungstexte zur Beschneidung.
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(hpd) In den Beiträgen zur Frage der Genitalbeschneidung wird es stets hoch emotional, wenn religiöse Sichtweisen eingebracht werden. Der im Dezember 2011 verstorbene Christopher Hitchens, der für seine klaren Ansichten zur Religion bekannt war, hat sich auch zur Genitalverstümmelung geäußert.
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OBERWESEL. (hpd/gbs) Mit deutlichen Worten hat der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon, die Pläne deutscher Politiker kritisiert, die nach der Sommerpause ein Gesetz auf den Weg bringen wollen, das religiös motivierte Vorhautbeschneidungen bei Kleinkindern und Knaben legitimieren soll.
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WÜRZBURG. (hpd) Das Urteil des Kölner Landgerichts, die religiös motivierte Beschneidung eines Jungen als strafbare Körperverletzung einzustufen, hat für erhebliches Aufsehen gesorgt. Nicht nur die unmittelbar betroffenen jüdischen und muslimischen Verbände haben sich scharf ablehnend geäußert, auch die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche haben sich gegen das Urteil ausgesprochen.
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KÖLN. (hpd) Kritikern des Kölner Urteils zur Beschneidung ist es nicht gelungen, irgendwelche neuen Aspekte vorzubringen, die in der medizinisch-juristischen Diskussion nicht bereits berücksichtigt wurden. Der Umstand, dass nur ein Fünftel der Juden in Deutschland beschnitten ist, wirft die Frage auf, wie repräsentativ die Erklärungen offizieller Religionsvertreter überhaupt sind.
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HAMBURG. (tf/hpd) Ein zehnjähriges, in Deutschland geborenes Mädchen könnte bald Opfer von Genitalverstümmelung werden. Das Oberlandesgericht Karlsruhe revidierte ein vorangegangenes Urteil, das die Ausreise des Mädchens nach Äthiopien untersagt hatte.
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