Die römischen Katholiken haben seit Neuestem zwei weitere heilige Päpste, zu denen sie beten dürfen. Kurios, wie da zurechtgebogen, ignoriert und selektiv wahrgenommen wird.
Seit 1924 sind im südamerikanischen Peru Abtreibungen zulässig, wenn eine Schwangerschaft das Leben einer Frau gefährdet oder der Abbruch zum Schutz ihrer Gesundheit notwendig ist.
Als es in den Jahren 1994 zu den Massenmorden im afrikanischen Ruanda kam, geschah das unter den Augen der Kirche. Zudem hat sich gerade auch die katholische Kirche damit hervorgetan, die Spaltung zwischen den Hutu und Tutsi zu vertiefen...
So ziemlich alle deutschsprachigen Medien berichten heute über die eilige Heiligsprechung des Wochenendes. Dabei werden erstaunlich kritische Fragen laut.
Der Priester Stefan Hartmann dürfte nicht allein sein, wenn er feststellt, dass sein gegebenes Versprechen zur Ehelosigkeit voreilig gewesen ist und nicht der "Konstitution meiner Person" entspreche.
Der Literaturnobelpreisträger Vargas Llosa macht sich für die Rechte Homosexueller stark und verärgert damit die katholische Kirche in seinem Heimatland Peru.
WIEN. (hpd) Erstmals hat der ORF-Publikumsrat keinen Vertreter der katholischen Kirche in das oberste Kontrollgremium des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, den Stiftungsrat, entsandt. Für mehr Laizität wird das nicht sorgen: Der kirchliche Kontrollor kommt über die Hintertür in den Stiftungsrat.
Er könne sich "gut vorstellen, dass sich mein bischöflicher Mitbruder ganz aktuell in einem Gemütszustand großer Verlassenheit und Traurigkeit befindet" sagte der ehemalige Bischof von Augsburg, Walter Mixa.
ODERNHEIM. (hpd) Gerade im Zusammenhang mit Ostern werden Theologen, allen voran Papst Franziskus I. nicht müde, Jesus als den ersten neuen Menschen zu preisen, der die traditionellen Schranken gegenüber den Armen, den Frauen, den öffentlichen Sündern und Dirnen durchbrach, ihnen ganz frei und vorbehaltlos entgegenging, vorzugsweise ihnen seine Liebe schenkte. Jesus also ein Liebhaber der Armut und der Armen?
Er sei sich der Verantwortung für die Missbrauchsfälle und deren Folgen bewusst und die katholische Kirche dürfe keinen Schritt zurückweichen, ließ Papst Franziskus wissen.
Gegen den Widerstand der katholischen Kirche hat der Präsident des ostasiatischen Landes sich dazu entschlossen, der Bevölkerung Verhütungsmittel gratis zur Verfügung zu stellen.