BERLIN. (hpd) Freiheit den Flüssen, Krieg den Bürokraten! Die Wandlung von einer willenlosen Kindfrau aus gutem orthodoxen amerikanischen Hause, Spielgefährtin und Spielzeug ihres Gatten, mit dem sie eine Leidenschaft zu Vögeln und erotischen Experimenten teilt, zur anarchischen und militanten Ökoaktivistin - das macht Nell Zink uns in dem Roman "Der Mauerläufer" weis. Eine entsetzlich komische Ver-Lust-Geschichte.
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BERLIN. (hpd) Auf zwölf Bände sind die Tagebücher von Henry D. Thoreau angelegt, von denen der erste vorliegt. Mit ihnen begann Thoreau seine literarischen Exerzitien, sie waren Steinbruch für sein Hauptwerk "Walden", über die drei Jahre, in denen er in Massachusetts im Wald lebte. Die Aufzeichnungen fing er an lange bevor er sich weigerte, Steuern zu zahlen, aus Protest gegen die Sklaverei, und vor seinem Essay zum Recht auf Ungehorsam gegen den Staat.
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BERLIN. (hpd) Forscher in Japan fanden es als Erste heraus. Bestätigung kam aus Uppsala und Zürich. Kohlmeisen verfügen über eine Syntax. Sie kombinieren Ruflaute, die je einzeln eine Bedeutung haben, miteinander und geben ihnen damit eine neue Bedeutung.
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BERLIN. (hpd) Rabenvögel kommen den Verstandesleistungen der Primaten sehr nahe. Schon lange ist bekannt, dass Raben Futter vor Konkurrenten verstecken, also täuschen können. Zwei Biologen und ein Philosoph ersannen nun eine Versuchsanordnung, die beweisen soll, dass diese Tiere mit einem komplizierten Sozialleben sich eine Vorstellung davon machen können, was die Absichten ihrer Artgenossen sind, auch wenn sie diese nicht sehen, also ihr Verhalten nicht im Blick haben.
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BERLIN. (hpd) Über 7000 Fundstücke, gesammelt in 25 Jahren, gestaltete Mark Dion zu seiner Ausstellung "Widerspenstige Wildnis” im Herforder Kunst- und Designmuseum Marta. Wild wuchernd präsentiert sich dabei vor allem die Menschenwelt. Die Natur dagegen eingesperrt, eingeordnet, gezähmt – eine Projektion. Die Schau des Pop-Künstlers handelt von unserem Bild von der Natur und kehrt dabei das Innerste nach außen. Und umgekehrt.
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BERLIN. (hpd) Vögel und Menschen haben einiges gemeinsam. Sie verlassen sich am meisten auf ihren Sehsinn und den zu hören. Sie sind meistens sehr soziale Wesen, und 90 Prozent aller Vogelarten leben monogam. Das Verhalten wird bestimmt durch das, was die Sinne vermitteln. "Die Sinne der Vögel oder Wie es ist, ein Vogel zu sein" betitelt der Verhaltensforscher Tim Birkhead sein Buch, Frucht eines ganzen Forscherlebens.
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(hpd) Paradiesvögel sind nicht nur schön, sondern auch Paradebeispiele der Evolution. Immer neue Arten entstanden auf den Molukken, auf Neu-Guinea und an der australischen Küste. Diese Entwicklung untersuchten die beiden Biologen Tim Laman und Edwin Scholes auf 18 Expeditionen in neun Jahren - zu bestaunen in ihrem Buch "Birds of Paradise".
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MITTELMEER. (hpd) Immer mehr wird das Essen von Fischen zum Lifestyle der Gegenwart. Nicht nur in Japan besteht eine Sushi-Kultur, auch in Europa und in den USA eröffnen immer mehr Sushi-Restaurants. Die fatalen Folgen für den Artenschutz in den Meeren verdeutlicht ein Bericht über den weltweiten Aufbau von Aqua-Kulturen und den Bestand der Blauflossen-Tunfische — ihr begehrtes rotes Fleisch ist nicht nur fett und nahrhaft, sondern auch sehr zart.
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