Wissenschaft

Jahrbücher für Islamophobieforschung

(hpd) Der österreichischen Politikwissenschaftler Farid Hafez gibt das "Jahrbuch für Islamophobieforschung" heraus, welches sich als Forum für interdisziplinäre Forschungen zum Thema Islam- und Muslimenfeindlichkeit versteht. Bei aller Anerkennung für die konkreten Ergebnisse und multimethodischen Perspektiven, verkennen nicht wenige Beiträge den grundlegenden Unterschied zwischen einer aufklärerisch-menschenrechtlichen Kritik und einer fremdenfeindlich-ressentimentgeladenen Hetze.

Mystische Erfahrungen: Ein Gottesbeweis? (1)

(hpd) Unter mystischen Erfahrungen werden Erfahrungen von göttlichen und anderen himmlischen Wesen oder die einer universellen Einheit verstanden. Mystische Erfahrungen sind ein transkulturelles Phänomen und vielen Menschen gelten sie als Gottesbeweise, zumindest aber als Beweise für die Existenz einer spirituellen Welt. Der Sachbuchautor Alfred Binder erörtert an konkreten Beispielen die grundlegenden Formen mystischer Erfahrungen. Er geht der Frage nach, wie sie zu erklären sind und ob auch “Ungläubigen” solche Erfahrungen zuteilwerden können.

Skeptiker 1/2014 erschienen

ROSSDORF. (hpd/gwup) Das neue Heft der Skeptiker von der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) ist jetzt auch im Heft bunt bebildert. Das Heft gewinnt dadurch an Aussage und illustriert die Themen der aktuellen Ausgabe noch besser.

Sind Religiöse fröhlicher als Atheisten?

USA. (hpd) Eine neue Studie der University of Illinois zeigt, dass religiöse Menschen fröhlicher sind als Atheisten. Für die Untersuchung haben die drei Autoren einen ungewöhnlichen Zugang gewählt, der übliche Fehlerquellen ausschalten soll. Uneingeschränkt positiv für Religionen fällt das Ergebnis freilich nicht aus.

Michael Schmidt-Salomon

Der Glaube an die Menschheit

BERLIN. (hpd) Mit “Hoffnung Mensch” hat Michael Schmidt-Salomon seinen Zyklus über die Philosophie des evolutionären Humanismus abgeschlossen. Im Gespräch mit dem hpd erklärt er, warum er sich in dem “großen Finale” seiner Werkreihe zum “Glauben an die Menschheit” bekennt und weshalb er Bücher dieser Art nicht mehr schreiben wird.

Nietzsche als Mutersatz?

SENHEIM. (hpd/gkpn) Im heute vorgestellte Heft “Aufklärung und Kritik” widmet sich Prof. Hermann Josef Schmidt anhand des soeben erschienenen historisch-kritischen Kommentars von Andreas Urs Sommer ausführlich Nietzsches vieldiskutiertem Werk des Jahres 1888.