Berlin. (hpd) Honoré Daumier wollte vor allem eines sein: Zeitgenosse. Bissig karikierte er das politische Geschehen in Frankreich während der Revolutionen von 1830 und der von 1848, der Zeiten des Juli-Parlaments, der Zweiten Republik und Napoleon III. Ohne Hemmungen nahm er die bedeutendste technische Neuerungen seiner Zeit in seine Bildwerke mit auf: die Eisenbahn.
Mehr →
OBERWESEL. (hpd) Schon anfangs ist die Stimmung feierlich-festlich und erwartungsvoll. "Kommt er?" ist eine immer wieder aufkommende Frage der Besucher. Ja, Karlheinz Deschner ist da. Bescheiden wie immer sitzt er mit einem Becher Tee in dem sich füllenden Forum der GBS und die Kuratorin der Stiftung, Ingrid Binot, neben ihm. Er wird sich an diesem Abend auch weiterhin von Freunden begleiten lassen.
Mehr →
(hpd) Auch in der Medizin gilt anscheinend immer häufiger nicht mehr der naturwissenschaftliche Grundsatz „Wissen statt Glauben!“ und evidenzbasierte Methoden, sondern Quacksalberei. Theodor Much hat dazu ein empfehlenswertes Buch mit vielen Informationen für kritische Leser verfasst.
Mehr →
(hpd) Der US-amerikanische Historiker Jonathan Sperber legt eine neue Marx-Biographie vor, welche den Denker nicht aus der Perspektive des 20., sondern des 19. Jahrhunderts sieht. Diese historisierende Perspektive steht für die Besonderheit und Qualität der Lebensbeschreibung auf neuestem Forschungsstand.
Mehr →
BERLIN. (hpd) Am vergangenen Freitag wurde die Ausstellung „Humanisten im Fokus“ im Rathaus Kreuzberg eröffnet. Ausgewählte Beispiele von Personen benennen den Widerstand einer vielfältigen humanistischen Bewegung gegen den Nationalsozialismus und ihre Verfolgungsgeschichte.
Mehr →
WIEN. (hpd) Eine Wahrsagerin macht im Einkaufszentrum Halt, baut ein Tischchen mit zwei Sesseln auf und hofft auf zahlende Kundschaft. hpd-Österreich-Korrespondent Christoph Baumgarten lässt sich auf einen Selbstversuch ein.
Mehr →
(hpd) Der US-amerikanische Philosoph Michael J. Sandel ist mit seinen Vorlesungen zur Gerechtigkeit mittlerweile über Fernsehen und Internet ein weltweit geschätzter Denker geworden. Jetzt liegen seine sehr praxisnah orientierten Erörterungen auch in Buchform vor, weniger denkerisch, sondern mehr didaktisch originell.
Mehr →
(hpd) Der Kirchengeschichtskritiker Karlheinz Deschner legt den zehnten und letzten Band seiner „Kriminalgeschichte des Christentums“ vor. Auch hier präsentiert er erneut ein anderes und kritischeres Bild der Geschichte von Christentum und Kirche, ohne dabei zwar auf bestimmte methodische Probleme näher einzugehen, doch „… niemand muss sich mehr täuschen lassen.“
Mehr →
BERLIN. (hpd) Wenn man sich der Mühe unterzieht, die kompletten 549 Seiten des "Armuts- und Reichtumsberichts" und nicht nur den zusammengestrichenen Einleitungstext liest, kommt man zu der Erkenntnis, dass er viele Dinge aufzeigt, denen selbst ein Gesellschaftskritiker zustimmen kann. Es scheint, als hätte hier der "korrigierende" Rotstift nicht alle brisanten Aussagen erreicht.
Mehr →
(hpd) …zu gesegneter Teigware. Jörg Schneider hat bereits, unter anderem, für den Eulenspiegel und die Titanic geschrieben sowie Gags für die Harald Schmidt Show geliefert. Jetzt ist ein Buch von ihm erschienen, hinter dessen Titel, „So komme ich in die Hölle“, man erst mal alles Mögliche erwarten könnte. Es ist ein etwas anderes Buch der Gattung Religionskritik.
Mehr →
OBERWESEL. (hpd/gbs) Mit dem soeben erschienenen zehnten Band der "Kriminalgeschichte des Christentums" hat Karlheinz Deschner seine monumentale Anklageschrift gegen die "Religion der Nächstenliebe" abgeschlossen und damit sein religions- und kirchenkritisches Lebenswerk vollendet.
Mehr →
(hpd) Gestern nahmen viele Medien die Veröffentlichung des Berichtes über die Misshandlungen und den sexuellen Missbrauch im Kloster Ettal zum Anlass, empört auf die Zustände zu reagieren. Doch einige von ihnen versuchen tatsächlich, eine Art "Entschuldigung" für diese Zustände zu finden.
Mehr →
WIEN. (hpd) Ein neuer Papst wird gewählt. Die Reformkatholiken bieten ihre Vorstellungen einer mehr oder weniger desinteressierten Öffentlichkeit dar. Manche der Forderungen wirken nicht nur auf den ersten Blick wie Romantisiererei im Spät-Hippie-Look, sind im Kern jedoch traditioneller katholischer Totalitarismus.
Mehr →
ARNSDORF. (hpd/fowid) Nicht nur in der beständig sinkenden Zahl der formellen Kirchenmitglieder zeigt sich der Rückgang der Bedeutung des Christentums in Deutschland, auch die Selbsteinschätzung der eigenen Religiosität, die sinkende Kirchganghäufigkeit und die Seltenheit des Tischgebets verdeutlichen die Selbst-Säkularisierung der Menschen.
Mehr →
USA. (hpd) Kaum ein anderes Ereignis hat im Februar für so viel Aufsehen gesorgt, wie der Rücktritt von Papst Benedikt XVI. Das erste Mal seit dem Mittelalter hat sich ein Bischof von Rom zu diesem Schritt entschlossen. Die Entscheidung und die anstehende Papstwahl sorgten auch in den USA für Gesprächsstoff. Außerdem wurden die amerikanischen Pfadfinder Mittelpunkt einer Debatte.
Mehr →
HPD - Meldungen in "Bildung" abonnieren: