USA. (hpd) Barack Obamas Staatsbesuch in Berlin fand unter weniger guten Vorzeichen statt als noch vor 5 Jahren bei seinem Auftritt an der Siegessäule. Die Debatte um das Überwachungsprogramm hat ein Europa für Irritationen gesorgt und in den USA die Verschwörungstheorien über eine baldige „Machtergreifung“ erst recht befeuert.
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WIEN. (hpd) Im Skandal um einen 14-Jährigen, der in der Untersuchungshaft vergewaltigt wurde, schiebt Justizministerin Beatrix Karl die Verantwortung ab. In einer Pressekonferenz am Freitag kritisierte sie die Richterin, die die U-Haft verhängt hatte. Und fühlt sich sonst in der Causa missverstanden. Karls Aussagen zu dem Skandal hatten in der vergangenen Woche für erhebliche Aufregung gesorgt.
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STUTTGART. (hpd/dhubw) Die Humanisten Baden-Württemberg sind Mitglied des Bundesverbandes des Humanistischen Verband Deutschlands (HVD) geworden. Insofern ist der HVD jetzt auch in einem weiteren, bevölkerungsreichen Bundesland mit einem dort gut verankerten Landesverband präsent.
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WIEN. (hpd) Österreichs Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) hat einen Aufstand gegen sich und ihre Amtsführung provoziert. Ausgangspunkt ist ein 14-Jähriger, der in Untersuchungshaft mit einem Besenstiel vergewaltigt wurde. Eine direkte Folge schlechter Haftbedingungen, sagen namhafte Experten. Die Ministerin behauptet, die Haftbedingungen seien nie besser gewesen. Und reagiert in den Augen vieler herzlos.
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BERLIN. (hpd) Gegen Forderungen zur Verschärfung des sog. "Blasphemie-Paragrafen" 166 StGB hat sich der Berliner Rabbiner Andreas Nachama diese Woche in der Jüdischen Allgemeinen ausgesprochen. Er plädiert für einen "Glauben ohne Zwang".
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BERLIN. (hpd/hu) Die Humanistische Union (HU) fordert den Bundestag anlässlich eines Gesetzesentwurfs der Fraktion Die Linke auf, die Staatsleistungen an die Kirchen endlich einzustellen. Am heutigen Donnerstag findet im Bundestag die zweite Lesung statt; gemäß der Beschlussempfehlung des Innenausschusses rechnet die Bürgerrechtsorganisation mit einer Ablehnung im Plenum.
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MÜNCHEN. (hpd) Die Initiative „Freispruch nach 400 Jahren“ hat sich u. a. an den Ministerpräsidenten und die Fraktionen im Landtag gewandt, endlich die in vielen Städten Bayerns in Folter- und Terrorprozessen wegen „Hexerey“ verurteilten, beraubten und ermordeten Frauen und Männer zu rehabilitieren.
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KIEL. (hpd) Nicht nur durch das Aufdecken der Missbrauchsfälle in den vergangenen Jahren ist es zu einem höheren Interesse gekommen, sich mit traumatischen Ereignissen sowie deren Folgen auseinanderzusetzen. Psychologen haben sicher schon längst die dauerhaften Folgen von Missbrauch und Gewalt erkannt. Jedoch jetzt erst liegt eine Studie vor, die sich mit den Kosten befasst.
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MÜNSTER. (hpd) Fast siebzig Jahre nach dem Ende der Nazi-Diktatur tragen immer noch zahlreiche Straßen, Plätze, Kasernen, Schulen und sonstige öffentliche Einrichtungen die Namen damaliger Größen. Geplante Namensänderungen ändern daran manchmal nichts. Im Gegenteil.
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(hpd) Die Fachjournalisten Andrea Röpke und Andreas Speit legen eine Gesamtdarstellung sowohl zur historischen Entwicklung des Rechtsterrorismus wie zum aktuellen Wissen um die NSU-Serienmorde vor. Die Beiträge des Sammelbandes beeindrucken durch akribische Faktenkenntnis und genaue Recherche, ihnen fehlt aber mitunter eine stärker analytische Dimension zur Einordnung der geschilderten Ereignisse.
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BERLIN. (hpd) „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Konferenz kennen die komplexen Rahmenbedingungen sehr genau, der breiten Öffentlichkeit sind sie jedoch kaum gegenwärtig.“ Dieser Aussage aus dem Grußwort des Bundespräsidenten Joachim Gauck gegenüber stand der Zeugenbericht von Hye-sook Kim. Sie war mit 12 Jahren in ein Arbeitslager verschleppt worden und überlebte dort 28 Jahre, bevor ihr die Flucht aus Nordkorea gelang.
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PARIS. (hpd) Die Pariser Massenproteste gegen die Homo-Ehe zeigen eines deutlich: Der religiöse Fundamentalismus lebt und er ist gefährlich. Frankreichs Soziologen und Philosophen sind ratlos: Hundertausende drängen sich in den Strassen von Paris, um gegen die Rechte einer diskriminierten Minderheit zu protestieren.
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WIEN. (hpd) Der Konflikt in der Türkei ist in Österreich angekommen. Nicht nur, dass Anhänger des türkischen Premiers Erdogan auf die Straße gehen wollen. Auch in der heimischen Politik ist ein Streit entbrannt, wie man es mit Anhängern von Erdogans Partei AKP halten soll. Ausgerechnet in der Partei, in der man es am wenigsten erwartet hätte.
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ISTANBUL. (hpd) Die Proteste in Istanbul und anderen türkischen Städten sind - obwohl es etwas stiller wurde - noch nicht beendet. Sie haben nur andere Formen angenommen. Unsere Korrespondentin berichtet über das vergangene Wochenende in Istanbul.
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(hpd) Der Historiker und Publizist Harry Waibel legt mit seinem Buch ein Personenlexikon zu einschlägigen Karrierewegen vor. So interessant die allgemeine Einsicht in die fehlende personelle „Entnazifizierung“ ist, so bedauerlich ist das Fehlen von genauen Belegen und näheren Gesamteinschätzungen.
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