BESSLICH. (hpd) Seit über 15 Jahren steht Michael Schmidt-Salomon für pointierte Religionskritik. Nun ist ein Buch mit den „Best of“ seiner religionskritischen Satiren, Aufsätze und Vorträge erschienen, das die Auseinandersetzungen dieser Zeit Revue passieren lässt. Gleichzeitig sei der Band aber auch eine „Zäsur“ in seinem Werk. Warum?
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BERLIN. (hpd) In den laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU soll auch von den Vertretern der CDU die Einführung eines Wahlpflichtfachs Religion/Ethik gefordert worden sein. Das wäre ein klarer Versuch, das eindeutige Ergebnis des Volksentscheides vom 26. April 2009 auszulöschen.
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(hpd) Der Historiker Wolfgang Benz legt eine in sechs Aufsätzen enthaltene Gesamtbetrachtung zur Antisemitismusforschung vor. Insofern täuscht der Haupttitel „Antisemitismus und ‚Islamkritik‘“ über den tatsächlichen Inhalt hinweg, welcher unterschiedliche Aspekte dieses Wissenschaftsfeldes kenntnisreich, aber auch diskussionswürdig anspricht.
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BERLIN/WIESBADEN. (hpd) Im „Datenreport 2011“, einem Handbuch zur wirtschaftlichen und sozialen Situation in Deutschland, wird auch die Frage der Entwicklung der Religiosität in den beiden deutschen Landesteilen seit 1990 behandelt. Insofern lässt sich für diesen Zeitraum die Frage beantworten, ob es in Deutschland eine Rückkehr der christlichen Religion gibt. Die Antwort ist ein klares Nein.
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(hpd) Verfahren, welche die Zerstörung von Embryonen erfordern, dürfen nicht patentiert werden. Dieses Urteil des Europäischen Gerichtshofs ist allerdings juristisch wie moralisch bedenklich. Die Rechtspraxis in europäischen Ländern spricht Embryonen keineswegs einen Menschenrechtsstatus in diesem Ausmaß zu, wie man am Beispiel der Abtreibung und der Präimplantationsdiagnostik unschwer erkennen kann.
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(hpd) Der Historiker, Philosoph und Theologe Heiner Bielefeldt legt mit seinem Buch eine Stellungnahme zur Debatte um Menschenwürde im allgemeinen Sinne sowie bezogen auf Fallbeispiele vor. Sein Werk zeichnet sich durch den Verzicht auf ideologische und religiöse Begründungen zugunsten einer diskursethischen und rationalen Legitimation der Menschenwürde aus, welche die Individuen als Verantwortungssubjekte begreift.
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FRANKFURT/M. (hpd/sh) In einem Vortrag von Carsten Frerk am vergangenen Freitag wurde noch einmal deutlich, dass die Kirchenarbeit in Deutschland auch von Nicht-Mitgliedern finanziert wird. Ein besonders eklatantes Beispiel sind die sogenannten Staatsleistungen, die aus vordemokratischer Zeit stammen.
Bericht und Kommentar von Alexander Tschierse
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(hpd) Im vergangenen Jahr dominierte kein Thema so eindeutig die Schlagzeilen im deutschsprachigen Raum wie die Debatte um Thilo Sarrazins Thesen zur Integrationspolitik. Dem ehemaligen Finanzsenator und Bundesbankvorstand wurde dabei vorgeworfen, in seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ nationalsozialistisches Gedankengut zu transportieren. Der hpd hat einige NPD-Funktionäre gefragt, inwieweit sie sich durch Sarrazins Thesen vertreten sehen.
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(hpd) Der US-Soziologe James Petras spricht in seinem Buch von der angeblichen Dominanz einer „Israel-Lobby“ gegenüber der US-Regierung. Der Autor steigert sich in ein inhaltlich verzerrtes Bild vom Einfluss bestimmter Interessengruppen hinein, das mit nachvollziehbarer Kritik kaum noch etwas zu tun hat und stattdessen stereotype Auffassungen von verschwörerischem Agieren bedient.
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(hpd) Die Teilnehmer der Occupy-Bewegung schütteln die Hände in der Luft; das ist ihr Protestsymbol, das sie auch als Akklamation bei Abstimmungen verwenden. Genauso gut dürften sie den Kopf schütteln und die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, denn die Politiker legen schon die nächste Runde ihrer ruinösen Milliarden-Machenschaften vor. Das Schlimme ist, sie stümpern die ganze Zeit an Problemen herum, die sie selber geschaffen haben.
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PARIS. (hpd/lp) Eine Delegation der französischen nationalen Freidenkervereinigung (Libre Pensée) wurde am 12. Oktober im Elysée-Palast vom Kabinettschef des Präsidenten, Christian Frémmont empfangen. Es ging um mehrere Punkte, über deren Verlauf Libre Pensée nun berichtete.
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BERLIN. (hpd/hu) Die Humanistische Union appelliert an Erzbischof Zollitsch und Präses Schneider, auf Weiterzahlung der Staatsleistungen zu verzichten - 14 Milliarden Euro Staatsleistungen an die Kirchen sind genug. Bund und Länder sollen endlich Verfassungsauftrag erfüllen.
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(hpd) Die Linke sprach sich am vergangenen Wochenende für die Legalisierung aller Drogen aus. Für den „Krieg gegen Drogen“ werden jährlich weltweit Milliarden ausgegeben, mit dem Effekt, dass Drogen immer besser und billiger werden und das Geld andernorts fehlt. Wer mit Drogen handelt, wird kriminalisiert und lebt deshalb in einer schwer kontrollierbaren Schattenwelt. Volljährigen Menschen wird vorgeschrieben, was sie nicht zu konsumieren haben. Macht das Sinn?
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BERLIN. (hpd) Am Donnerstagabend beschloss der Bundestag einstimmig die Förderung des sogenannten Luther-Jahres 2017. Damit entsprach das Parlament nach der ersten Lesung einem fraktionsübergreifendem Antrag vom Juli, laut dem das 500. Jubiläum der Reformation als ein kirchliches und kulturgeschichtliches „Ereignis von Weltrang“ durch die Bundesregierung umfassend unterstützt werden soll. Der Antrag war von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen eingebracht worden.
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LUXEMBURG. (hpd) Vergangene Woche entschied die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs, auf Verfahren mit menschlichen Stammzellen dürfe kein Patent erteilt werden. Ihre Argumentation weist bei der Analyse eine vollkommene Übereinstimmung mit der extremsten aller ideologischen Ansichten auf, nämlich der Position der vatikanischen theologischen Lehre, nach der eine befruchtete Eizelle bereits ein Mensch sei und damit Menschenwürde habe.
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