BRÜHL. (hpd) Die Erkenntnis, dass eine im Kern aus drei Neonazis bestehende Gruppierung mit der Bezeichnung „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) zwischen 2000 und 2007 neben Banküberfällen und Sprengstoffanschlägen zehn Morde beging, erschüttert gegenwärtig Gesellschaft und Staat. Versuch einer Antwort auf zehn Fragen.
Von Armin Pfahl-Traughber
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BERLIN.(hpd) Was die Einen als Erfolg des Volksbegehrens 2009 feierten und feiern, stößt Anderen sauer auf. Jetzt kommt zu der Enttäuschung aus ’09 die nächste Schlappe hinzu: obwohl die CDU nun in Berlin mit an der Macht ist, konnte sie sich mit ihrer Forderung, den Religionsunterricht zu einem ordentlichen Lehrfach machen zu wollen, in den Koalitionsverhandlungen nicht durchsetzen.
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BERLIN. (hpd) Zwischen September 2000 und April 2007 töten Mitglieder einer rechtsextremistischen Terrorzelle insgesamt zehn Menschen. Bei den Opfern handelt es sich um acht Männer türkischer Herkunft, einen Griechen und eine Polizistin. Staat und Behörden verorten die Taten im privaten Umfeld der Opfer. Die Aufklärung der Mordserie ist von Ermittlungsfehlern und der bislang ungeklärten Rolle des Verfassungsschutzes gekennzeichnet.
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(hpd) Verfahren, welche die Zerstörung von Embryonen erfordern, dürfen nicht patentiert werden. Dieses Urteil des Europäischen Gerichtshofs ist allerdings juristisch wie moralisch bedenklich. Die Rechtspraxis in europäischen Ländern spricht Embryonen keineswegs einen Menschenrechtsstatus in diesem Ausmaß zu, wie man am Beispiel der Abtreibung und der Präimplantationsdiagnostik unschwer erkennen kann.
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LUXEMBURG. (hpd) Vergangene Woche entschied die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs, auf Verfahren mit menschlichen Stammzellen dürfe kein Patent erteilt werden. Ihre Argumentation weist bei der Analyse eine vollkommene Übereinstimmung mit der extremsten aller ideologischen Ansichten auf, nämlich der Position der vatikanischen theologischen Lehre, nach der eine befruchtete Eizelle bereits ein Mensch sei und damit Menschenwürde habe.
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(hpd) Europa und die Welt reden über die Finanzkrise, die sich - einem Krebsgeschwür gleichend - immer weiter ausbreite. Die Therapien gegen diese Wucherung sind so mannigfaltig wie wirkungslos. Nicht zuletzt liegt dies an fragwürdigen „Heilkünstlern“ vom Schlage eines Ronald Pofallas, der sich in plebejischer Manier mit seinem CDU-Parteikollegen Wolfgang Bosbach in die Haare gerät und nur noch auf diese Weise auf sich aufmerksam machen kann.
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(hpd) Es klingt wie der Plot zu einem Actionthriller: Die mexikanische Drogenmafia sollte im Auftrage zweier iranischer Agenten einen saudischen Diplomaten in Washington töten. Jedoch ist dieses Szenario keinem Hollywood-Drehbuch entnommen, sondern den aktuellen Medien.
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FREIBURG. (hpd) Nun ist der Spuk vorbei. Was aber wird nach Jahrzehnten von den unter demokratischer Perspektive würdelosen Auftritten übrig sein? Vergessen, allenfalls Scham. Die Hymnen der Papstbejubler werden nicht das letzte Wort sein. Wir müssen nur abwarten.
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BERLIN. (hpd) Viel Aufregung im Vorfeld: Deutsche Kardinäle haben sich - was sollten sie, Kreaturen des Papstes, sonst tun - für ihn in die Bresche geworfen: Die Wortwahl entlarvte, sie reichte von „schäbig“ bis zum „hässlichen Deutschen“. Das dürfte eine deutschkatholische Spezialität sein: Wer über allgemeine Steuern die Papstkirche mit subventioniert, der wird beschimpft. Ist das nicht charakterlos, schäbig, hässlich?
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BERLIN. (hpd) Ich bin beeindruckt von der Weisheit der Fraktionen im Deutschen Bundestag, Staatsoberhäupter europäischer Kleinstaaten zum Vortrag vor dem Hohen Hause einzuladen. Die Vortragsreihe wird diese Woche vom Oberhaupt des Staates der Vatikanstadt eröffnet – wegen eines Nebenamtes dieses Herrn ein wenig umstritten.
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MÜNSTER. (hpd/exc) Nach Auffassung des Religionssoziologen Detlef Pollack wird der Papstbesuch keine Massenproteste auslösen und es wird den Kritikern nicht gelingen, breite Bevölkerungskreise zu mobilisieren. Solche Events würden vorrangig dazu dienen, überzeugte Katholiken zu bestärken.
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GEMÜNDEN. (hpd) ER kommt! Und da gibt es Menschen, die ihn nicht sehen und nicht hören wollen. Im Lager des Glaubens bricht Panik aus. Die vatikanische Konfession reagiert, wie sie es gewohnt ist: mit aggressiver Häme und mit ihrer „Moral“, die sie uns als „Anstand“ verkaufen will.
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MÜNSTER. (hpd) Nein, das ist keine Abhandlung über das mittelalterliche Münster. Es ist eine wahre Begebenheit aus unseren Tagen. Mittelalterlich ist nur die Geisteshaltung eines bekannten Münsteraners, der zum Boykott eines unliebsamen Buches aufgerufen hat.
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BAYERN. (hpd) Der gewählte zukünftige evangelische Landesbischof in Bayern, Heinrich Bedford-Strohm, hat auf einer Tagung der Konrad-Adenauer Stiftung seine zukünftige staatliche Besoldung als Bischof zur Diskussion gestellt. Er forderte eine überzeugende und zeitgemäße Erklärung dafür.
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BELGIEN. (hpd) Ende Juli wurde in Belgien ein Gesetz verabschiedet, das die Burka aus der Öffentlichkeit verbannen soll. Die Reaktionen darauf waren eher negativ, schnell war der Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit bei der Hand. Doch in der Debatte blieben wesentliche Argumente bislang unberücksichtigt, meint Vera Wawrzyniak von der AG Frauenrechte und Religion bei TERRE DES FEMMES.
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