WIEN. (hpd) Martin Walser macht wieder mal von sich reden. Nicht mit einem neuen Buch. In einem Interview mit „The European“ rechnet er mit dem Atheismus ab. Oder was er dafür hält. Ein peinliches und tragisches Schauspiel. Eine Kritik an einem durchschnittlichen Religions-Apologeten.
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BERLIN. (hpd) Siebzehn vorwiegend christliche Trägerorganisationen mit angeschlossenen 100 weiteren Organisationen hatten zum Aktionstag gegen den Rüstungsexport „Stoppt den Waffenhandel“ vor dem Reichstagsgebäude aufgerufen. Rund 90 Aktivisten kamen. Und rund 50 Zuschauer.
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BERLIN. (hpd) Das jedenfalls ist die Meinung der Tagesspiegel-Autorin Claudia Keller. In einem Artikel von gestern “Wer an Gott glaubt, hat den notwendigen Horizont“ bemüht sie sich, der Ungerechtigkeit “im Namen des Herren” ein Loblied zu singen. Mir ist übel.
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(kmdd/hpd) Dass die Wahl des neuen Bundespräsidenten letztlich zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Alt-Bischof Huber und Pastor Gauck wurde, enthüllt wie kaum ein anderer Sachverhalt die Nöte der deutschen Politik: In einer Zeit, in der rhetorische Phrasendrescherei an die Stelle politischen Sachverstands getreten ist, wendet man sich hilfesuchend an die wahren Meister dieser Kunst: Theologen.
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BERLIN. (hpd) Auch wenn die Zeit von dreißig Tagen knapp ist, um KandidatInnen für das Amt des Bundespräsidenten zu suchen und zu benennen, erste Vorschläge/Entscheidungen sind derart indiskutabel, dass einem Säkularen sehr bewusst wird, welch Absonderliches derzeit stattfindet.
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MÜNCHEN. (hpd) Nun haben sich allmählich die Medienwogen wieder geglättet. Die Suche nach weiteren Leichnamen der vermutlich 32 Toten im Wrack der Costa Concordia wurde eingestellt. Es ist jedoch kein Grund, sich zurückzulehnen, gibt es doch ganz andere Schiffskatastrophen, an die wir uns anscheinend schon gewöhnt haben.
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BERLIN.(hpd) Die Nordrhein-Westfälische Regierung wird einen bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht einführen. Eine entsprechende Ergänzung des Schulgesetzes wurde Ende Dezember von den Regierungsfraktionen von SPD und Grünen zusammen mit der CDU im Düsseldorfer Landtag beschlossen. Prof. Dr. Uwe Lehnert kommentiert diesen Vorfall.
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(hpd) Mit niedlichen Teufelchen startete die katholische Organisation Adveniat eine Geiz-ist-gottlos-Kampagne. Um für sich selbst Gelder einzuwerben, versteht sich, und gegen Probleme anzugehen, die die Kirche selbst verursacht hat.
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WIEN. (hpd) Nach gewalttätigen Ausschreitungen in serbischen Enklaven im Norden des Kosovo wird Österreichern und vielen Deutschen klar, dass Militäreinsätze kein Kinderfasching sind. Weniger klar wird, dass die internationale Politik maßgeblich zur Eskalation beigetragen hat. Eine Analyse und ein Kommentar.
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BRÜHL. (hpd) Die Erkenntnis, dass eine im Kern aus drei Neonazis bestehende Gruppierung mit der Bezeichnung „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) zwischen 2000 und 2007 neben Banküberfällen und Sprengstoffanschlägen zehn Morde beging, erschüttert gegenwärtig Gesellschaft und Staat. Versuch einer Antwort auf zehn Fragen.
Von Armin Pfahl-Traughber
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BERLIN.(hpd) Was die Einen als Erfolg des Volksbegehrens 2009 feierten und feiern, stößt Anderen sauer auf. Jetzt kommt zu der Enttäuschung aus ’09 die nächste Schlappe hinzu: obwohl die CDU nun in Berlin mit an der Macht ist, konnte sie sich mit ihrer Forderung, den Religionsunterricht zu einem ordentlichen Lehrfach machen zu wollen, in den Koalitionsverhandlungen nicht durchsetzen.
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BERLIN. (hpd) Zwischen September 2000 und April 2007 töten Mitglieder einer rechtsextremistischen Terrorzelle insgesamt zehn Menschen. Bei den Opfern handelt es sich um acht Männer türkischer Herkunft, einen Griechen und eine Polizistin. Staat und Behörden verorten die Taten im privaten Umfeld der Opfer. Die Aufklärung der Mordserie ist von Ermittlungsfehlern und der bislang ungeklärten Rolle des Verfassungsschutzes gekennzeichnet.
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(hpd) Verfahren, welche die Zerstörung von Embryonen erfordern, dürfen nicht patentiert werden. Dieses Urteil des Europäischen Gerichtshofs ist allerdings juristisch wie moralisch bedenklich. Die Rechtspraxis in europäischen Ländern spricht Embryonen keineswegs einen Menschenrechtsstatus in diesem Ausmaß zu, wie man am Beispiel der Abtreibung und der Präimplantationsdiagnostik unschwer erkennen kann.
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LUXEMBURG. (hpd) Vergangene Woche entschied die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs, auf Verfahren mit menschlichen Stammzellen dürfe kein Patent erteilt werden. Ihre Argumentation weist bei der Analyse eine vollkommene Übereinstimmung mit der extremsten aller ideologischen Ansichten auf, nämlich der Position der vatikanischen theologischen Lehre, nach der eine befruchtete Eizelle bereits ein Mensch sei und damit Menschenwürde habe.
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(hpd) Europa und die Welt reden über die Finanzkrise, die sich - einem Krebsgeschwür gleichend - immer weiter ausbreite. Die Therapien gegen diese Wucherung sind so mannigfaltig wie wirkungslos. Nicht zuletzt liegt dies an fragwürdigen „Heilkünstlern“ vom Schlage eines Ronald Pofallas, der sich in plebejischer Manier mit seinem CDU-Parteikollegen Wolfgang Bosbach in die Haare gerät und nur noch auf diese Weise auf sich aufmerksam machen kann.
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