Das Bistum Eichstätt hat bei spekulativen Immobiliengeschäften in den USA mehr als 40 Millionen Euro verloren. Wie es dazu kommen konnte und wer dafür die Verantwortung trägt, beschäftigt seit Januar das Landgericht München. Der Fall wirft dabei nicht nur ein Schlaglicht auf mutmaßlich kriminelle Geschäfte, sondern auch auf eine bischöfliche Finanzkultur, die von Intransparenz, Kontrolle durch Unkundige und erstaunlicher Sorglosigkeit geprägt war.
Wenn der CDU-geführte Berliner Senat in Probleme gerät, prüft er nicht, wie er die Probleme in den Griff bekommt. Er will es unmöglich machen, dass Informationen über Skandale öffentlich gemacht werden können.
Ein Sexvideo, das ihn mit einem jungen Mann zeigen soll, hat zur Suspendierung Reza Tsaghatis geführt. In der Provinz Gilan war er für die Förderung und Einhaltung islamischer Werte zuständig. Dazu gehörte unter anderem auch, Frauen zur Verschleierung zu zwingen und das Verbot der Homosexualität hochzuhalten.
Nachdem der Aschaffenburger Schlachthof Ende Juli wegen des Verdachts auf Tierschutzverstöße von den Behörden geschlossen wurde, musste nur rund zwei Wochen später ein zweiter, kleinerer Betrieb in Franken die Arbeit einstellen. Auch hier wird wegen ähnlicher Vorwürfe ermittelt. In beiden Fällen brachten Videos einer Tierrechtsgruppe die Ermittlungen ins Rollen. Sie zeigen teils verstörende, tierquälerische Szenen.
Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken bestätigte vergangenen Freitag die Vernichtung von Beweismaterial im Fall des verstorbenen Priesters Edmund Dillinger. Generalstaatsanwalt Manfred Kost sprach eine Entschuldigung aus und bekannte, die Verbrennung der Beweismittel sei verfrüht und "nicht die richtige Maßnahme" gewesen. Die Geschehnisse seien ein schwerer Rückschlag für die Aufarbeitung, so der unabhängige Sonderermittler Jürgen Brauer.