Wissenschaft

Die Homöopathiedebatte und der Paradigmenwechsel in der Medizin

Die Homöopathie ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts wissenschaftlich erledigt. Ihre Annahmen zur Entstehung von Krankheiten und zur Funktion des Körpers wurden – wie unzählige andere vorwissenschaftliche Vorstellungen – durch die Zellularpathologie Rudolf Virchows und die rasant darauffolgenden medizinwissenschaftlichen Entdeckungen und Entwicklungen ad absurdum geführt. Die Grundannahmen von Samuel Hahnemanns Lehre sind unhaltbar.

Kortizes Symposium 2018

Jung bleiben? Oder besser: Gut altern?

In der zweiten Hälfte des Kortizes-Symposiums "Was hält uns jung?", das Mitte April in Nürnberg stattfand, ging es verstärkt um eine Kritik am Ziel der ewigen Jugendlichkeit. In den Vorträgen der Forscherinnen und Forscher rückten die positiven Seiten des Alters ins Zentrum.

Darwin und die göttliche Regenbogenwolke

Die WDR-Wissenschaftssendung Quarks ging vergangene Woche der Frage nach, warum es mehr als zwei Geschlechter gibt. Besonders ein in der Sendung gezeigter Zeichentrickfilm, in dem Darwin sich mit einer weiblichen Gotteswolke unterhält, erzürnte die Gemüter von Evangelikalen, die sich vom WDR verspottet fühlen.

"Es gibt keine Alternative zu Fakten!"

Beim diesjährigen March for Science wurde erneut in zahlreichen Orten gegen Wissenschaftsfeindlichkeit und für die Freiheit von Lehre und Forschung demonstriert. Michael Schmidt-Salomon, Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, beteiligte sich in Trier an der Demonstration und hielt einen Redebeitrag, der folgend dokumentiert wird.

Protest gegen Wissenschaftsfeindlichkeit

Auf fünf Kontinenten gingen am Samstag mehr als eine halbe Million Menschen beim March for Science auf die Straße, um ein Zeichen für die Freiheit der Forschung und gegen populistische Vereinfachungen zu setzen. Was vor einem Jahr als Protest in der US-Hauptstadt Washington begann, wurde schnell zu einer weltweiten Bewegung, die sich nun in ihrem zweiten Jahr etabliert und ausdifferenziert hat.

Prof. Dr. Martin Korte (l.) undThomas Fraps (r.)

"Science meets Comedy" in Nürnberg

Wie gut Wissenschaftsvermittlung und Unterhaltung zusammenpassen können, bewiesen im März der Hirnforscher Martin Korte und der Zauberkünstler Thomas Fraps. Geboten waren verblüffende Illusionen, intelligenter Klamauk und Wissenswertes aus der Gedächtnisforschung.

Auftaktveranstaltung beim March for Science 2017 in Berlin

Wissenschaft ist kein Selbstzweck

Der March for Science ist eine internationale Bewegung mit dem Ziel, die Freiheit der Wissenschaft zu verteidigen. Am 14. April 2018 werden – wie bereits im Vorjahr – weltweit Demonstrationen und andere Events stattfinden, um gegen jede Einschränkung der Freiheit von Forschung und Lehre zu protestieren.