Symbolbild

Warum die kirchlichen Sonderrechte ein Auslaufmodell sind

Privilegien ohne Rückhalt

Kirchensteuer, Staatsleistungen aus Steuermitteln, der Sonderweg beim kirchlichen Arbeitsrecht, der konfessionelle Religionsunterricht an staatlichen Schulen: Eine aktuelle INSA-Umfrage zeigt: 31 Prozent der Bürger befürworten eine Einschränkung dieser Privilegien – ein Trend, der mit 39 Prozent ausgerechnet unter CDU/CSU-Anhängern am stärksten ausgeprägt ist.

Landesversammlung in Hannover

HANNOVER. (hpd) Hans-Jürgen Rosin ist als Sprecher des Landesverbands Niedersachsen/Bremen des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) bestätigt worden. Auf der Mitgliederversammlung in Hannover stellte der IBKA auch die Weichen für die Arbeit der kommenden Jahr.

Problemfall Religionskritik

ZWICKAU. (hpd) Beim Humanistischen Pressedienst sind zwei überwiegend lobende Rezensionen von Achim Pfahl-Traughber und Siegfried R. Krebs des neuen Werkes von Gerhard Czermak “Problemfall Religion” erschienen. In ihnen werden Inhalt wie Gliederung des Buches angemessen vorgestellt und gewürdigt, der eingesetzte Religionsbegriff hingegen wenig problematisiert. Wegen der Bedeutung des wichtigen Buches und des bekannten Autors für die “säkulare Szene” sind aus Sicht der noch jungen Humanistik einige Hinweise nötig.

Von der Kraft der Metadaten

(hpd) Der frühere CIA-Direktor David Petraeus bekundete 2012 seine Absicht, die Menschen dabei zu beobachten, wie sie das Licht in ihrem Wohnzimmer mit Hilfe ihres “intelligenten” Telefons einschalten. Bedauerlicherweise muss Petraeus dieses Vergnügen seinem Nachfolger überlassen: Der CIA-Chef stolperte über eine außereheliche Beziehung mit seiner Biographin Paula Broadwell.

"Dein Licht, wer kann es rauben?"

(hpd) Dieses Buch war überfällig: ein leicht lesbares, unterschiedliche Wissensgebiete vereinendes, aufklärerisches Grundlagenwerk mit positiver Botschaft und starkem Begeisterungspotenzial für religionsfreie Menschen.

Hilfe für Aurela

MÜNSTER. (hpd) Ulf Hundeiker sammelt schon seit längerer Zeit Spenden für die leukämiekranke Aurela Haliti. Das Mädchen lebt im Kosovo und die Eltern sind nicht in der Lage, die Behandlungskosten in Höhe von 80.000 Euro (Russland / Jordanien) bzw. 250.000 Euro (Deutschland) aufzubringen, um dem Mädchen zu helfen.

Krieg der Argumente

KIEW. (hpd) Gregor Gysi von den LINKEN hat auf der Webseite seiner Partei einen Text verfasst, der sich mit der der Zukunft der Ukraine befasst. Unser Korrespondent aus Kiew, Daniel Porcedda, kann diesen Text nicht unkommentiert lassen und schrieb eine Gegendarstellung.

Eine schrecklich humanistische Familie

STALDENRIED/CH (hpd) In der BBC-Comedy-Serie “Outnumbered” geht es um Familie, die grossen und kleinen Fragen und Werte, das Leben und den ganzen Rest. Sie stellt den ganz normalen Wahnsinn und die wahnsinnige Normalität eines bunten Haufens interessanter Figuren dar, welche unter einem Dach wohnen. Wir lernen viel über Feen und Ehen, über Gott, Satan, Einhörner und über die Tücken des Erwachsenwerdens sowie des Kinderhütens. Und das alles macht sehr viel Spass.

Für Abschaffung des "Dritten Wegs"

KASSEL. (hpd) Einstimmig hat die 4. Vollversammlung des Bundesweiten Arbeitskreises Säkulare Grüne in Kassel dafür votiert, das besondere Kirchliche Arbeitsrecht in Deutschland abzuschaffen. Damit soll die Schlechterstellung der rund 1,2 Millionen Beschäftigten in kirchlichen Einrichtungen gegenüber den Beschäftigten in anderen karitativen und Bildungseinrichtungen beendet werden.

Hubertus Mynareks Kritik an Hans Küng

(hpd) Hubertus Mynarek nimmt in seinem Buch “Warum Hans Küng die Kirche nicht retten kann. Eine Analyse seiner Irrtümer” eine Kritik an den Auffassungen des im Titel genannten Theologen vor, welcher in den Medien als inner-katholischer Kritiker der Kirche gilt. Mynarek kann eine Fülle von bedenkliche Auffassungen und Deutungen Küngs benennen, was indessen auch mit unangemessenen persönlichen und polemischen Formulierungen einhergeht.

Aus falschen Worten wird falsches Denken

BERLIN. (hpd) Vor wenigen Tagen machte die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff auf sich aufmerksam, als sie bei einer Festveranstaltung zum 20-jährigen Bestehen des Liturgiewissenschaftlichen Instituts der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) in Leipzig davon sprach, dass es “entsetzlich” sei, wie sich der Protestantismus an moderne Sprechweisen anbiedere. Nun hat sie noch viel tiefer in die Mottenkiste gegriffen.

Homosexuelle sind Opfer politischer Ambitionen

KAMPALA. (hpd/rdf) Freedom and Roam Uganda (FARUG) [eine Organisation in Kampala, die sich für die Rechte homosexueller, bisexueller und transgender-Personen einsetzt, Anm. d. Übers.] verurteilt mit Betroffenheit und Bedauern das Anti-Homosexuellen-Gesetz, das der Präsident Ugandas am Montag, den 24. Februar 2014 unterzeichnete.

Antiamerikanismus in deutschen Medien

(hpd) Der Kommunikationswissenschaftler Tobias Jaecker nimmt in seiner Studie “Hass, Neid, Wahn. Antiamerikanismus in deutschen Medien” eine Diskursanalyse einschlägiger Berichterstattung vor und konstatiert ein weit verbreitetes Negativ-Bild von den USA.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

Weitere Rezensionen

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Friedhof

Immer weniger kirchliche Bestattungen

Immer weniger Menschen in Deutschland sind Mitglied einer der beiden großen christlichen Kirchen. Im vergangenen Jahr waren nach Berechnungen der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) bereits 48 Prozent der Bevölkerung konfessionsfrei. Dementsprechend gibt es auch immer weniger Bestattungen, die konfessionell begleitet werden.

Wahlzettel

Der Wahl-O-Mat stellt säkulare Themen zur Diskussion

Soll der konfessionelle Religionsunterricht abgeschafft werden? Soll das Tragen religiöser Symbole bei Justiz und Polizei verboten bleiben? Säkulare Themen wie diese finden mittlerweile Eingang in die Thesen des Wahl-O-Mat. Der Ruf nach einer Trennung von Staat und Kirche gewinnt politisch an Gewicht. Die Parteien müssen sich auch vor den anstehenden Landtagswahlen entsprechend positionieren.

Internationaler Strafgerichtshof

Streit um IStGH spitzt sich zu

Die USA haben Sanktionen gegen die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs Tomoko Akane sowie den Juristen Abdoulaye Seye verhängt und verschärfen damit den Konflikt um die Zuständigkeit des IStGH. Grund ist der anhaltende Streit über die IStGH-Haftbefehle im Gaza-Konflikt sowie die Frage, ob der Gerichtshof ohne Ratifizierung Israels überhaupt ermitteln darf. Damit erreicht das historisch gespannte Verhältnis zwischen den USA und dem IStGH unter Präsident Donald Trump einen neuen Tiefpunkt.

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Von Dyson-Sphären, außerirdischen Artefakten und den Folgen des Erstkontakts

Übermorgen ist der Wissenschaftsjournalist und Philosoph Rüdiger Vaas zu Gast im Onlineformat „Sternenklar“, organisiert von Kortizes und der Astronomischen Gesellschaft Nürnberg. Basierend auf seinem neuesten Buch „Der intelligente Kosmos – Außerirdische Zivilisationen und die Zukunft der Menschheit“ wird er vom aktuellen Stand der astronomischen Suche nach außerirdischer Intelligenz erzählen und Vorstellungen von deren womöglich alles Menschenmögliche übertreffenden technologischen Fähigkeiten erläutern.

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Der Pränataltest auf Trisomie 21 im Meinungsstreit

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Ein Paradigmenwechsel: Das OVG NRW entkernt das Bekenntnisschulmodell

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Am Montag fand in Saarbrücken die Gründungsversammlung der Initiative „ISAH Saarland“ statt, auf der sich ein bisher informeller Kreis säkularer Humanisten als Verein organisierte. Die „Initiative Säkularität, Aufklärung und Humanismus Saarland“ (ISAH Saarland) hat sich zum Ziel gesetzt, zukünftig die Interessen konfessionsfreier, humanistisch orientierter Menschen im Land öffentlich zu vertreten.

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Lösungen für eine bessere Zukunft

Die Zukunft ist nicht mehr das, was sie einmal war. Viele Menschen haben jede Hoffnung auf Fortschritt verloren. Allerdings beweist das Konzept „Cradle to Cradle“ schon seit vielen Jahren, dass es sehr wohl möglich ist, den allgemeinen Wohlstand zu steigern, ohne die Natur zu zerstören. Mitte September findet nun der 10. Internationale C2C-Kongress statt, zu dem abermals rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden.

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