Blick in den Vortragssaal

Das Symposium Kortizes 2026 in Nürnberg

Künstliche Intelligenz: Werkzeug, Partner oder Bedrohung?

Wie funktioniert künstliche Intelligenz? Welche Auswirkungen hat ihr Einsatz auf unsere Gesellschaft? Und wie gelingt es uns, die Maschinen klug zu nutzen? Diesen Fragen widmete sich Anfang Oktober das Kortizes-Symposium im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg.

Zur "Fakten Helfen"-Petition

Aufweichen der Fristenlösung durch die Hintertür

Die von der Bischofskonferenz gesteuerte Petition "Fakten Helfen", wird heute im parlamentarischen Ausschuss behandelt. Doch diese ignoriert die jahrzehntelang gesammelten Daten zum Schwangerschaftsabbruch in Österreich und in anderen Ländern sowie die zahlreichen bereits vorhandenen Fachpublikationen in diesem Bereich.

Interview

Produktives Streiten zielt auf Erkenntnisgewinn

Offene Debatten sind zentrales Element einer demokratischen Gesellschaft. In der Broschüre "Produktives Streiten", die als Band 8 der Schriftenreihe der Giordano-Bruno-Stiftung erschienen ist, brechen vier Autoren eine Lanze für den Disput. hpd-Autor Martin Bauer sprach mit dem Autorenteam – Tobias Wolfram, Felix Urban, Michael Tezak und Johannes Kurzbuch – über Lagerdenken, Neugierde und den Weg in eine neue produktive Streitkultur.

Screenshot des Videos "Raise a Hallajujah"

Kolumne: Sitte & Anstand

Wie ein singender Prediger die Krise für seinen Aufstieg nutzt

Krise als Chance! Immer wird so viel gemeckert, dabei bietet die Covid-19-Pandemie durchaus auch Gelegenheiten. Im Land der ungeahnten Möglichkeiten hat es noch immer jemanden gegeben, der Unbill in Gold verwandeln kann, und Unbill gab es ja reichlich in letzter Zeit: Trump, Covid, Rassismus, religiöser Wahn – es wäre doch gelacht, wenn sich aus all dem emotional aufgeladenen Heckmeck kein Profit schlagen ließe!

"Giftspritzenliege" im "Old Main", dem stillgelegten Teil des Gefängnisses von New Mexico

Todesstrafe in den USA

Präsident "Death"

Donald Trump ist einer der glühendsten Anhänger der Todesstrafe. Jetzt plant sein Justizministerium bis zur Amtseinführung von Joe Biden am 20. Januar 2021 noch mehrere Hinrichtungen verurteilter Straftäter.

Neuseeland: Erste Polizistin mit Dienstkopftuch

In Neuseeland wurde vor kurzem die erste offizielle Hijab-Polizeiuniform vorgestellt. Frauen, die sich dem Islam zugehörig fühlen, ist es somit erlaubt, ein Symbol ihrer Religion im Staatsdienst offen zu tragen. Auf weltanschauliche Neutralität des Staates und seiner Angestellten wird dabei zugunsten gut gemeinter Diversität verzichtet.

Rezension

Argumente gegen Religion

Der verstorbene Publizist Gottfried Beyvers legt mit seinem Buch "Argumente kontra Religion. Werkzeugkasten für Religionskritik" ein kleines Nachschlagewerk zum Thema vor. Darin findet sich kurze Artikel mit einschlägigen Einwänden, die gute Argumente für Kenner wie Neueinsteiger bereithalten.

Carl Achleitner mit Dr. Gerhard Engelmayer

Carl Achleitner – Der Star der säkularen Trauerredner in Wien

Unser Autor Dr. Gerhard Engelmayer traf den sympathischen Schauspieler und Trauerredner Carl Achleitner am Maurer Friedhof in Wien-Liesing. Hier hat vieles an Trauerfeiern begonnen, was heute schon eine ansehnliche Form angenommen hat. Hier entstand vor Jahren die Idee von Trauerrednern, die statt eines Priesters eine Rede am Grab halten, um das Begräbnis säkular und vielleicht etwas weniger steif als üblich zu gestalten.

Dr. Rainer Rosenzweig

Klausurtagung des Koordinationsrats säkularer Organisationen (KORSO)

Die Stimme der Konfessionsfreien

Das säkulare Spektrum in Deutschland ist bunt, zusammengesetzt aus einer Vielzahl von Verbänden mit unterschiedlichen Zielen. Während etwa der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) Kitas und Sozialstationen betreibt, versteht sich die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) als Think Tank und wieder andere legen den Fokus auf ein ganz bestimmtes Angebot, etwa die Jugendweihe. Zusammengeschlossen haben sie sich 2008 im Koordinationsrat säkularer Organisationen in Deutschland (KORSO).

Interview

"Der Glaube an Verschwörungsvorstellungen diskreditiert rationales Argumentieren"

Verschwörungsideologien haben während der Corona-Pandemie Hochkonjunktur. Doch viele Verschwörungsmythen sind nicht neu, sondern weisen sowohl strukturell als auch inhaltlich deutliche Ähnlichkeiten mit bereits jahrzehntealten Verschwörungsideologien auf, so Politikwissenschaftler Armin Pfahl-Traughber im Interview mit hpd-Redakteurin Daniela Wakonigg.

Cover

Rezension

Miteinander reden, auch wenn es weh tut

Der Psychologe und Autor Ahmad Mansour sorgt sich um die Debattenkultur in Deutschland. In seinem neuen Buch „Haltung ohne Hass“ beschreibt er, wie und warum politischer Streit eskaliert und was geschehen muss, damit Menschen wieder verschiedene Meinungen aushalten.

Weitere Rezensionen

Termine

Das Tier in Dir!

Kinderführung am Evolutionsweg in Düsseldorf

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Rezension

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EU-Parlament in Straßburg

EU-Parlament fordert „Strategie gegen islamistische Unterwanderung“

Das Europäische Parlament hat sich mit 381 zu 167 Stimmen für eine Strategie "zur Bekämpfung islamistischer Unterwanderung und zur Eindämmung des Einflusses des Netzwerks der Muslimbruderschaft" ausgesprochen. Einer der Auslöser war die Untersuchung des AK Polis und des Pariser Forschungszentrums CERIF zur verdeckten Förderung des Forum of European Muslim Youth and Student Organisations (FEMYSO), das als Kaderschmiede der Muslimbrüder gilt. Auch „Linke“ sollten sich am wachsenden Widerstand gegen den Politischen Islam beteiligen.

Polizei

Wie sich Einstellungen von Polizeinachwuchskräften im ersten Ausbildungsjahr verändern

Gute Leute gut begleiten

Eine Studie des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht wirft neues Licht auf den Start in den Polizeiberuf: Nachwuchskräfte beginnen ihr Studium demnach mit positiven Einstellungen, verlieren aber bereits im Laufe des ersten Ausbildungsjahres Vertrauen in andere Menschen und neigen zunehmend zu hierarchischen Gesellschaftsidealen. Diese Veränderungen zeigen sich insbesondere kurz nach dem ersten „Praxisschock“ im Polizeidienst.

Notausgang

Kritische Einordnung der neuen S2k-Leitlinie zur Suizidassistenz

Prüfen, bis der Zweifel kommt

Seit dem 22. Oktober liegt die erste fachübergreifende Leitlinie zum Umgang mit Anfragen nach Suizidassistenz vor. Sie gibt sich ergebnisoffen und zugewandt. Tatsächlich baut sie ein mehrstufiges Prüfverfahren auf, dessen zentrale Fristen nach eigenem Eingeständnis der Autor:innen keine empirische Grundlage haben. Aus dem verfassungsrechtlichen Ausgangspunkt Autonomie wird so ein Endpunkt, den Sterbewillige sich erst verdienen müssen.

Millionen für die katholische Kirche

Katholische Kirche beteiligt sich nicht an Renovierungskosten für Bekenntnisschule

Nein, wir geben nichts

Die katholische Kirche erfreut sich an den knapp 800 katholischen Bekenntnisschulen in Nordrhein-Westfalen, werden sie doch zu 100 Prozent von der öffentlichen Hand bezahlt. Wenn aber eine verschuldete Stadt eine solche Schule für viele Millionen Euro renoviert und die Kirche um Hilfe bittet, wird diese Bitte wortreich zurückgewiesen. Das zeigt ein Fall aus dem nordrhein-westfälischen Städtchen Haan.

Titelblatt

Freidenker*innen-Kalender 2027 erschienen

Gegen den Strom

Geschichte nicht nur als Rückblick zu verstehen, sondern danach zu fragen, was sie mit unserer Gegenwart zu tun hat. Diesen Anspruch verfolgen die Freidenker*innen Ulm/Neu-Ulm mit ihrem Kalender für das Jahr 2027.

Rentner, alte Menschen

Was die amerikanische Rentendebatte mit dem New Deal zu tun hat und warum sie auch für Deutschland interessant ist

Sozialversicherung: Ein überraschender Blick in die USA

Bernie Sanders, der Senator aus Vermont, will die amerikanische Rentenversicherung, die Social Security, langfristig finanziell absichern und zugleich ihre Leistungen verbessern. Dazu schlägt er vor, ihre Finanzierungsbasis zu verbreitern und insbesondere hohe Einkommen stärker heranzuziehen.

Säkularer Stand beim Tag der Deutschen Einheit

„Bremen hat uns mit offenen Armen empfangen”

Drei Tage, zwei Zelte auf der Einheitsmeile und ein Publikum, das zugewandt stehen blieb: Der Zentralrat der Konfessionsfreien blickt auf ein Bürgerfest zurück, das einen riesigen Zuspruch brachte. Mit Lesungen, Präsentationen und Diskussionen am Informationsstand stellte er in direkter Nachbarschaft mit dem AK Polis säkulare Politik und die Aufklärung über die Gefahren des Politischen Islam zur öffentlichen Debatte. Auch der hpd präsentierte sich am Stand.

Bundesadler im Bundesverfassungsgericht

75 Jahre Bundesverfassungsgericht

Erfolgreich, aber mit getrübter Bilanz

Das Bundesverfassungsgericht ist in Deutschland zu einer Institution geworden, die hohes Ansehen genießt. Ihm sind wegweisende Entscheidungen zu verdanken. Darüber sollte allerdings nicht übersehen werden, dass gleichfalls kritische Rückfragen geboten sind. Anlass zur Kritik bieten nicht nur die Entscheidungen, die das Karlsruher Gericht zu den Vorrechten der Kirchen getroffen hat.

Marburg

Ein Humanistenpreis an Islamisten?

Die geplante Verleihung des „Marburger Leuchtfeuers 2026“ an Bilal Farouk El-Zayat sorgt für Kontroversen. Im Zentrum der Debatte stehen seine dokumentierten Verbindungen zu islamistischen Milieus und der Umgang der Humanistischen Union Marburg mit der Kritik an ihrer Preisträgerwahl.

Die Angst vor der Hamas

Der hpd hatte über Extremisten im Parteiumfeld der Berliner Die Linke berichtet. Der Spiegel macht nun Details aus einem Interview mit der Berliner Bürgermeisterkandidatin Elif Eralp öffentlich, die zeigen, wie weit der Einfluss dieser Kreise reicht.