"Warum haben Pinguine einen Frack an?" (Zoo Köln)

Wer ist Otti Otter?

TRAIN. (hpd) Mit einem eigenen Festakt feierte der Frankfurter Zoo dieser Tage den 55. Jahrestag der Begründung seiner "Zooschule". Auf Anregung des seinerzeitigen Direktors Bernhard Grzimek, der insofern eine in US-Zoos bereits seit den 1930ern etablierte Einrichtung kopierte, wurde 1960 die europaweit erste zoopädagogische Abteilung ins Leben gerufen.

Kein Job für Maria?

SAARBRÜCKEN. (hpd) Die gbs Saar veranstaltete in Kooperation mit der Peter-Imandt-Gesellschaft eine Podiumsdiskussion zum kirchlichen Arbeitsrecht. Zwei Vertreter der Kommissionen zur Ordnung des Arbeitsvertragsrechts im kirchlichen Bereich (KODA) diskutierten mit Ingrid Matthäus-Maier (gbs-Beirätin) und Berno Schuckart-Witsch von Verdi unter Moderation von Peter Tiefenbrunner.

5. Jahrestag des Putschversuchs in Ecuador

BERLIN. (hpd) Am 30. September 2015 jährte sich der in Ecuador vereitelte Putschversuch gegen die ecuadorianische Regierung zum fünften Mal. Vor dem Hintergrund dieses historischen Datums erläuterte der Botschafter von Ecuador in Deutschland, Dipl.-Ing. Jorge Jurado, in einer Einführungsrede das Geschehen des sog. 30-S (30. September 2010).

Katholikentag in Köln (1956). Adenauer mit den Kardinälen Joseph Wendel (München-Freising, rechts) und Eugène Tisserant

Die mühsame Abrüstung

GRAZ. (hpd) Die theologische, philosophische und literarische Aufrüstung für die beiden Weltkriege ist keinesfalls zu unterschätzen. Diese Kriege sind in Europa nicht plötzlich vom Himmel gefallen, vielmehr haben die kulturellen Eliten in allen beteiligten Ländern dafür intensive Vorarbeit geleistet.

Das Erzbistum Paderborn legt seine Finanzen offen

GARBSEN. (hpd) Das Erzbistum Paderborn hat vergangenen Dienstag zum ersten Mal in seiner 1.200 jährigen Geschichte einen von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüften Jahresabschluss offengelegt. Es reiht sich damit in die Gruppe der Diözesen ein, die als Folge des Finanzskandals um Tebartz-van Elst ihre finanzielle Offenlegungspolitik überarbeitet haben.

Frieder Otto Wolf

Feiern angesichts großer Herausforderungen

BERLIN. (hpd/hvd) Auf die staatliche Einheit der deutschen Bevölkerung nach dem 3. Oktober 1990 haben sowohl Menschen ohne religiöse Lebensauffassung wie auch Menschen mit religiösen Lebensauffassungen hingewirkt. "Ihnen allen gebührt dafür heute immer noch unsere Dankbarkeit", sagte der Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Frieder Otto Wolf, am Freitag in einer Erklärung zum 3. Oktober 2015, dem 25. Jahrestag der Deutschen Einheit.

Papst Franziskus

Der Heilige Rock

BERLIN. (hpd) Papst Franziskus veröffentlicht ein Rockalbum mit dem Titel „Wake up!“. Beginnt das Oberhaupt der katholischen Kirche nun eine Karriere als Rockstar? Oder reicht es nur zum One-Hit-Wonder? Hpd-Gesellschaftskolumnist Carsten Pilger in einer Glosse über Starallüren, Rock und/oder Roll.

Auf Spurensuche in Aprilia

ROM. (hpd) Während der letzten zwei Wochen besuchte hpd-Autor Paul Hilger im Rahmen einer universitären Exkursion verschiedene Sehenswürdigkeiten und Museen in Rom und Umgebung. Ergänzend zum regulären Programm sollten die teilnehmenden Studierenden Referate zu den jeweiligen Stationen halten. Ein Reisebericht.

Staatsempfang für Jugendweihe

HAMBURG. (hpd) Die Jugendweihe Hamburg e. V. hatte eingeladen, um mit Freunden und in enger Gemeinschaft mit ihren Aktiven ihr 125 jährigen Bestehens zu feiern. Es galt, die gemeinsame Freude zu diesem positiven Ereignis zum Ausdruck zu bringen und diesen Anlass zu würdigen. Das ist gelungen.

Panzerkreuzer Aurora

Ideologien im Hintergrund

GRAZ. (hpd) Welche großen Ideologien bildeten den geistigen Hintergrund für diese politischen und religiösen Kriegslehren? Die geistige Aufrüstung für die großen Kriege begann im 19. Jahrhundert. Es waren Philosophen, Theologen und andere Vertreter der geistigen Eliten, welche diese politischen Ideologien aufgebaut hatten.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

Weitere Rezensionen

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Sorge ums Klima, Zweifel an der Politik

Extreme Wetterereignisse machen die Folgen der Erderwärmung immer deutlicher spürbar, doch die Akzeptanz für staatlichen Klimaschutz sinkt in Deutschland. Das aktuelle „Soziale Nachhaltigkeitsbarometer der Transformation“ zeigt: Während die Klimakrise vielen Menschen Sorge bereitet, betrachten sie Klimaschutz-Maßnahmen dennoch mit Skepsis – aus Angst vor finanzieller Überlastung und fehlendem Vertrauen in die Politik.

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Die Union in der Zwickmühle

Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt politisch Geschichte schreiben: Erstmals wäre eine AfD-Alleinregierung möglich und die CDU droht dabei, unabhängig vom Wahlausgang, zum eigentlichen Verlierer zu werden. Gelingt es der AfD nicht, eine absolute Mehrheit zu erringen, steht die Union vor einer kaum lösbaren Zwickmühle zwischen einer Zusammenarbeit mit AfD oder Linken. Welche Konstellation auch immer am Ende entsteht: Für die CDU könnte die Landtagswahl zur innerparteilichen Zerreißprobe werden.

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Jesus als Geschäftsmodell

Wenn Jesus vor 2.000 Jahren gewusst hätte, was seine Jünger einst mit seinem Namen anstellen würden, hätte er womöglich seine Mission und sein Wirken überdacht. Der „Sohn Gottes“ ist allerdings entschuldigt, schließlich war er überzeugt, dass er mit seinem Kommen das Ende der Zeit eingeläutet hatte. Doch seine Heilsgeschichte nahm eine andere Entwicklung.

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Kein Beweis für Völkermord, aber ein Warnsignal

Itamar Ben-Gvir fordert die gezielte Tötung von Palästinensern in Gaza und spricht ihnen offen ihre Menschlichkeit ab. Seine Äußerungen sind kein Beweis für einen Völkermord, offenbaren aber eine erschreckende politische Verrohung. Warum gerade diese Unterscheidung zwischen politischer Haltung, Kriegsverbrechen und Genozid entscheidend ist.

Globuli

Das Ende vom Ende der bayerischen Homöopathie-Studie

Die mit großem politischem Nachdruck auf den Weg gebrachte bayerische Homöopathiestudie ist endgültig beendet. Während der Start des Projekts noch politisch selbstbewusst mit der (unhaltbaren) Perspektive verbunden war, einen Beitrag zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen zu leisten, fand sein Ende nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der Abschlussbericht wurde im europäischen Studienregister hinterlegt. Auf der Fußmatte der Hintertür sozusagen.

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Das Geschäft mit der „verunreinigten“ Frau

Die Vorstellung, frühere Sexualpartner würden eine Frau dauerhaft prägen, gilt in der modernen Genetik seit über hundert Jahren als widerlegt. Dennoch wird heute im deutschsprachigen Raum mit der Telegonie und ihrer angeblichen „Löschung“ gegen Bezahlung geworben. Eine Recherche über eine pseudowissenschaftliche Lehre, die ein esoterisches Geschäftsmodell mit hoher ideologischer Anschlussfähigkeit geworden ist.

Plakat der Ausstellung „Demokratie und Humor“

Die Demokratie im Spiegel von Wort und Bild

In welchem Verhältnis stehen eigentlich Demokratie und Humor? Gewährleistet Demokratie die Freiheit der komischen Kunst? Oder ist der Humor eine der kontrollierenden Gewalten, die dafür sorgt, dass diese Freiheit nicht verschwindet? Gerade wurde eine Ausstellung eröffnet, deren Werke dazu einladen, über diese Frage nachzudenken. Mit dabei sind auch „Spott sei Dank“-Karikaturen, die beim hpd erschienen sind.

„Brückenfestival“ in Nürnberg

Wenn Freiheit als Belästigung gilt

Ein Toleranz-Biedermeier breitet sich aus und drängt freiheitliche Ideale in den Hintergrund. Ausgerechnet die ideellen Nachfahren von Verfechtern der Freikörperkultur wollen diese nun nicht mehr dulden. Ein Fallbeispiel aus Nürnberg.

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Die Demokratie und die Überforderung durch das Netz

Steffen Mau hat in seiner Analyse „Die vielen Krisen der Demokratie“ präzise seziert, woran die liberale Demokratie derzeit krankt. Seine Bestandsaufnahme ist zutreffend – aber dennoch unvollständig. Denn sie benennt zwar die Symptome, nicht aber die wohl wichtigste gemeinsame Ursache der gegenwärtigen Verwerfungen.

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Manche gingen leider für immer

In diesem Jahr feiert der Humanistische Pressedienst (hpd) sein 20-jähriges Jubiläum und lässt Ereignisse aus dieser Zeit Revue passieren. Der frühere Chefredakteur Frank Nicolai arbeitet seit Mitte 2009 für den hpd und hat seitdem viele Menschen im Umfeld der Redaktion kommen und gehen sehen. Manche gingen leider für immer. Eine persönliche Rückschau.

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Grundgesetz oder Scharia – beides zusammen geht nicht

Wer Beamtin oder Beamter werden will, muss „die Gewähr dafür bieten, jederzeit für die freiheitliche Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten“. So sagt es Paragraf 7 des Beamtenstatusgesetzes. Engagiert sich eine Person innerhalb einer Organisation, deren Ziele ganz anders gelagert sind, nämlich eine islamistische Staats- und Gesellschaftsordnung auf Grundlage der Scharia zu errichten, so passt dieses Engagement so gar nicht zu den für Beamte geltenden Vorgaben. Eine solche Person kann daher nicht Beamtin oder Beamter werden. Eben dies entschied das Verwaltungsgericht Karlsruhe in einem Urteil vom 30. Juli 2026 (Aktenzeichen Az. 12 K 8295/25).

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Am Montag fand in Saarbrücken die Gründungsversammlung der Initiative „ISAH Saarland“ statt, auf der sich ein bisher informeller Kreis säkularer Humanisten als Verein organisierte. Die „Initiative Säkularität, Aufklärung und Humanismus Saarland“ (ISAH Saarland) hat sich zum Ziel gesetzt, zukünftig die Interessen konfessionsfreier, humanistisch orientierter Menschen im Land öffentlich zu vertreten.

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Lösungen für eine bessere Zukunft

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