Prof. Dr. Dipl.-Pol., Dipl.-Soz. Armin Pfahl-Traughber, Jg. 1963, ist hauptamtlich Lehrender an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl, Lehrbeauftragter an der Universität Bonn und Herausgeber des "Jahrbuchs für Extremismus- und Terrorismusforschung". Seine Arbeitsschwerpunkte sind Antisemitismus, Extremismus, Ideengeschichte, Religion, Terrorismus und Totalitarismus. Er ist Mitglied im Beirat des Bündnisses für Demokratie und Toleranz und gehörte beiden "Unabhängigen Arbeitskreisen Antisemitismus" des Deutschen Bundestags an.
Armin Pfahl-Traughber
Von Armin Pfahl-Traughber auf HPD erschienen
Rezension
Sammelband zu Populismus und Demokratie
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Die drei Chemnitzer Politikwissenschaftler Eckhard Jesse, Tom Mannewitz und Isabelle-Christine Panreck haben mit "Populismus und Demokratie" einen Sammelband herausgegeben, der 14 Aufsätze ihrer Doktoranden enthält. Damit erhält man einen informativen Zwischenstand zu den entsprechenden Forschungen, wobei die Themen doch mitunter weit auseinanderliegen und man sich interessante Rosinen herauspicken muss.Alles lesen →
Zu einem politischen Skandal aus den 1950er Jahren
Entführungsopfer oder Landesverräter?
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Die Historiker Benjamin Carter Hett und Michael Wala legen mit "Otto John. Patriot oder Verräter" die Lebensbeschreibung des ersten Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz vor, war dieser doch in die DDR verschwunden und wurde später als Landesverräter verurteilt. Auf Basis der bislang vorliegenden historischen Quellen machen die Autoren dabei deutlich, dass die Geschichte wohl nicht so einfach war, wie man damals und später meinte.Alles lesen →
Ein aufklärerisches Buch gegen einseitige Zerrbilder
Absonderliche Verurteilungen der UN gegen Israel
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Der Publizist Alex Feuerherdt und der Politikwissenschaftler Florian Markl kritisieren in ihrem Buch "Vereinte Nationen gegen Israel. Wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert" die im Titel angesprochene absonderliche Verurteilungspraxis.Alles lesen →
Studie zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in der Mitte der Gesellschaft
Für die große Mehrheit ist Demokratie unerlässlich
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Seit 2002 veröffentlicht das Bielefelder Institut für Konflikt- und Gewaltforschung seine Studien zur Verbreitung von "Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" in der Mitte der Gesellschaft. In der Ausgabe für 2018/19 findet man wieder beachtenswerte Erkenntnisse über Ausmaß und Verteilung, es sind aber auch kritische Anmerkungen notwendig.Alles lesen →
"Aber Hitler war doch auch Atheist und Vegetarier!"
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War Hitler wirklich Atheist und Vegetarier? Die Forschung ist diesbezüglich keineswegs zu einer abschließenden Antwort gelangt. Und selbst wenn sie es wäre: Würde es bedeuten, dass alle Atheisten und Vegetarier wie Hitler sind? Eine kritische Auseinandersetzung mit immer wieder vorkommenden Fehlschlüssen und Manipulationstechniken von Armin Pfahl-Traughber.Alles lesen →
Fake News – Ein kleines Büchlein in aufklärerischer Absicht
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Die beiden Diskursanalytiker Romy Jaster und David Lanius gehen in "Die Wahrheit schafft sich ab. Wie Fake News Politik machen" dem gemeinten Phänomen definitorisch wie wirkungsbezogen nach. Dabei ist ein informativer Band in aufklärerischer Absicht entstanden, wenngleich die Definition nicht so trennscharf wie gemeint ist.Alles lesen →
Eine Biographie über den wechselvollen Weg von Bernd Trautmann
Vom Hitlerjungen zur englischen Fußball-Legende
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Die britische Journalistin Catrine Clay beschreibt in "Trautmanns Weg. Vom Hitlerjungen zur englischen Fußball-Legende" die Entwicklung eines ehemaligen Weltkriegssoldaten im Land seiner früheren Feinde. Auch wenn die Biographie für sich nicht unbedingt die gelungenste Lebensbeschreibung ist, wird hier doch exemplarisch auch die politische Kraft des Sports deutlich.Alles lesen →
Eine polemische Erörterung des Philosophen Jan Skudlarek
Zwischen Fake News und Verschwörungsvorstellungen
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Der promovierte Philosoph Jan Skudlarek legt in seinem Buch "Wahrheit und Verschwörung" eine Erörterung zu Fake News und Konspirationsvorstellungen vor. Auch wenn die Arbeit ein wenig zu "cool" formuliert und fragmentarisch angelegt ist, findet man doch einige wichtige Reflexionen, auch und gerade zu den Folgen von "gefühlten Wahrheiten".Alles lesen →
Rezension
Neuer Antisemitismus?
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Christian Heilbronn, Doron Rabinovici und Natan Sznadier haben einen Sammelband zum "Neuen Antisemitismus" herausgegeben, welcher eine "Fortsetzung einer globalen Debatte" als Neuausgabe mit alten und neuen Texten enthält.Alles lesen →
Neues Jahrbuch für Antisemitismusforschung erschienen
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Das Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin hat seine neue Ausgabe des "Jahrbuchs für Antisemitismusforschung" veröffentlicht. Es enthält wieder eine Fülle von beachtenswerten Fallstudien zu unterschiedlichen Gesichtspunkten der Judenfeindschaft.Alles lesen →
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