Die Autorin ist gelernte Philosophin, arbeitete viele Jahre lang als Kulturjournalistin mit dem Schwerpunkt Kunst im In- und Ausland für Tageszeitungen und Magazine. Sie war langjährige Kulturberichterstatterin für DIE WELT in Madrid und unterrichtete später philosophische Anthropologie und Ästhetik an der Universidad de la Comunicación in Mexiko-City. Schließlich spezialisierte sie sich journalistisch auf die Themen Anthropologie, Primatologie und Tierrechte.
Simone Guski
Von Simone Guski auf HPD erschienen
"Koko, die sprechende Gorillafrau" in "Ape Culture/Kultur der Affen"
Eine Äffin lernt die Menschen verstehen
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BERLIN. (hpd) "Wird Koko die erste weiße protestantische Gorillafrau?" fragt eine männliche Stimme in Barbet Schroeders "Koko, die sprechende Gorillafrau". Der 1978 gedrehte Dokumentarfilm läuft derzeit in der Ausstellung "Ape Culture/Kultur der Affen" im Berliner Haus der Kulturen der Welt. Mit 300 Worten der Taubstummensprache, die Koko produzieren konnte, 300 weiteren, die sie verstand, konnte sie sogar lügen, aber scheinbar auch ihr Gewissen erkunden.Alles lesen →
Orangs lernen ihre Stimme mit der Hand zu modulieren
Geräuschvolles Küssen als Drohgebärde
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BERLIN. (hpd) Mit einem warnenden Schmatzlaut reagieren Orang-Utans auf Gefahren. Er soll aber auch dem potenziellen Angreifer mitteilen, dass man selbst kein Leichtgewicht ist. Junge Orangs bluffen, fanden jetzt Forscher heraus, indem sie den Ton mit vorgehaltener Hand erheblich tiefer klingen lassen, um größer und stärker zu wirken, als es wirklich der Fall ist. Sie modulieren ihre Stimme so bewusst manuell.Alles lesen →
Verse auf der Suche nach den Grenzen des Lebens
Der Grottenolm im Nirvana
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BERLIN. (hpd) Die Einsamkeit der Seegurke und das historisch verbürgte sprechende Automatentier des Erasmus Darwin, Großvater Charles Darwins, das nicht wie erwartet das Vaterunser, aber “Mama” sagen konnte, sind Sujets des Dichters Heinrich Detering in seinem Band “Wundertiere”, gerade im Wallenstein Verlag erschienen. Es sind kluge Gedichte, federleichte kleine Wortmaschinchen, die dem nachspüren, was Leben ist.Alles lesen →
Frederick Wisemans Dokumentarfilm "Primate" im Haus der Kulturen der Welt
Forscher als Foltermeister
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BERLIN. (hpd) Am 29. April eröffnet das Haus der Kulturen der Welt die Ausstellung "Ape Culture/Kultur der Affen". 17 internationale Gegenwartskünstler haben sich eigens an diesem Thema abgearbeitet. Ausgangspunkt und Zentrum der Schau ist der Dokumentarfilm "Primate" von Frederick Wiseman aus dem Jahr 1974 über das Yerkes-Primatenforschungszentrum in Atlanta. Für sein Gesamtwerk wurde der Regisseur 2014 bei den Filmfestspielen in Venedig ausgezeichnet.Alles lesen →
"Lucian Freud und das Tier" in Siegen
Hundeträume
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BERLIN. (hpd) "Mich interessiert der Mensch als Tier ungemein. Dass ich gern nach Aktmodellen arbeite, rührt zum Teil daher", sagte Lucian Freud einmal, Porträtist keiner geringeren als der Königin Elisabeth II, dessen Werke in der Tate Modern in London hängen. Aber auch von Tieren fertigte er regelrechte Porträts an. Das zeigt eine Ausstellung, "Lucian Freud und das Tier", im Museum für Gegenwartskunst in Siegen.Alles lesen →
Ein deutscher Roman vom Afghanistan-Krieg, Säbelschnäblern und Schwarzmilanen
Straßen im Himmel
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BERLIN. (hpd) Norbert Scheuers Roman "Die Sprache der Vögel" ist kein Buch über Vögel. Jedenfalls nicht in erster Linie. Er stellt die Frage, was einem Menschen alles zustoßen muss, damit er sich bei der Bundeswehr zum Afghanistan-Einsatz meldet. Aber es ist auch ein sehr romantisches Buch. Seine Vögel gleichen hingetuschten Chiffren. Sie sind Lettern einer fast kabbalistischen Philosophie.Alles lesen →
Wissenschaft als Erzählkunst
"Wir sind alle Kannibalen"
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BERLIN. (hpd) Schon hoch betagt, von 1989 bis 2002, veröffentlichte Claude Lévi-Strauss rund ein Dutzend kleine Essays in der italienischen Tageszeitung "La Repubblica". Diese geistfunkelnden Kabinettstückchen sind Zeugnisse eines großen Humanisten. Ende letzten Jahres erschienen sie auf Deutsch. Die Entwicklung des Menschen aus der Sicht des Ethnologen – gibt es...Alles lesen →
"Von Pferden und Menschen" - Kino aus Island
Blut im Auge
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BERLIN. (hpd) Eine Geschichte "Von Pferden und Menschen" aus der Sicht der Pferde erzählen wollte der isländische Regisseur Benedikt Erlingsson mit seinem ersten großen Film, der jetzt in den deutschen Lichtspielhäusern startete. Das ist nicht ganz wörtlich zu nehmen. Aber in den Pferdeaugen spiegeln sich Schlüsselmomente und Corpora Delicti einer Saga voller elementarer Leidenschaften.Alles lesen →
Religion im Licht der Ethologie
Die Rituale der Affen und die Riten der Menschen
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BERLIN. (hpd) Rituale besänftigen. Im Tierreich und unter den Menschen. Religiöse Riten entstanden aus Verhaltensmustern, wie sie in Auseinandersetzung um Territorien, in der Klärung von Situationen von Stärke und Schwäche längst vor Aufkommen des Menschen existierten. Das ist die These von Ina Wunn.Alles lesen →
Mensch-Tier-Beziehung mit einseitigem Vorteil
Tauben – die ersten Haustiere der Menschen?
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BERLIN. (hpd) Die ersten Tiere, mit denen eine Gruppe von Hominiden über Generationen Seite an Seite lebte, um sich von ihnen zu nähren, waren wahrscheinlich die Tauben. Das fand ein Team von Paläoanthropologen um Ruth Blasco und Clive Finlayson vom Gibraltar Museum heraus, als es die Höhlen von Gorham am sturmumtosten Felsen von Gibraltar untersuchte.Alles lesen →
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