Die Autorin ist gelernte Philosophin, arbeitete viele Jahre lang als Kulturjournalistin mit dem Schwerpunkt Kunst im In- und Ausland für Tageszeitungen und Magazine. Sie war langjährige Kulturberichterstatterin für DIE WELT in Madrid und unterrichtete später philosophische Anthropologie und Ästhetik an der Universidad de la Comunicación in Mexiko-City. Schließlich spezialisierte sie sich journalistisch auf die Themen Anthropologie, Primatologie und Tierrechte.
Simone Guski
Von Simone Guski auf HPD erschienen
Helen Macdonald erkundet in "H wie Habicht" die Habichtpsyche
Die Parallelwelt einer gefiederten Jägerin
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BERLIN. (hpd) Nicht wie Thomas Nagel einst fragte – Wie fühlt es sich an, eine Fledermaus zu sein? - nein, wie fühlt es sich an, ein Habicht zu sein, das ist für Helen Macdonald die Frage. Eine praktische Frage, sie ist Falknerin, und eine literarische, sie ist Dozentin für Wissenschaftsgeschichte in Cambridge und schreibt eine wunderbare Prosa.Alles lesen →
"Monkiss" - Harry Rowohlts und Rudi Hurzlmeiers letzte gemeinsame Satire
Auf den Mensch gekommen
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BERLIN. (hpd) Nun ist Rudi Hurzlmeiers und Harry Rowohlts humoristische Co-Produktion ungewollt zu einem Vermächtnis geworden. Als der Literat todkrank wurde, musste der Cartoonist den letzten humoristischen Bildband der beiden teilweise auch lyrisch mitbestücken. "Monkiss" konfrontiert den Leser und Betrachter nicht nur mit unseren äffischen Gewohnheiten.Alles lesen →
Eine weitere Vorstufe zur Sprachlichkeit entdeckt
Die Baby-Piepser der Bonobos
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BERLIN. (hpd) Junge Eltern meinen oft genau zu wissen, warum ihre Säuglinge ihre Pieps-Laute ausstoßen. Warum es die Bonobos im Kongo tun, wissen die Forscher der Universitäten Birmingham und Neuenburg Zanna Clay, Jahmaira Archbold und Klaus Zuberbühler nicht. Die Laute werden von diesen Primaten zu den vielfältigsten Anlässen ausgestoßen, beobachteten sie, und genau deshalb sehen die drei Wissenschaftler in ihnen einen Schritt zur Sprache.Alles lesen →
Ein Taxonom plaudert über "Die Kunst der Benennung"
Die Kamelhalsfliege, die Verflixte
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BERLIN. (hpd) Was sind eigentlich Arten? Warum werden heute so viel mehr entdeckt als früher? Nützt das dem Artenschutz? Mit diesen Fragen, nicht nur mit Artnamen, beschäftigt sich Michael Ohl in seinem Buch "Die Kunst der Benennung". Er ist Insektenforscher, Taxonom, also Spezialist für Artenbestimmung am Naturkundemuseum in Berlin, und Evolutionsbiologe an der Humboldt-Universität zu Berlin.Alles lesen →
Hundegrafiken aus sechs Jahrhunderten im Berliner Kupferstichkabinett
Die Sprache der Hunde
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BERLIN. (hpd) Eine so lange und so enge Beziehung wie zum Hund hat der Mensch zu keinem anderen Tier. Mit keinem sonst ist die Kommunikation derart differenziert. Auf beiden Seiten. Hunde haben eine sprechende Mimik. Ihr Wesen wurde aber auch Gegenstand von Projektionen. Die Ausstellung "Wir kommen auf den Hund" im Berliner Kupferstichkabinett zeichnet anhand alter und neuer Grafik den gemeinsamen Weg von Zwei- und Vierbeiner der letzten 600 Jahre.Alles lesen →
Karen Joy Fowlers Roman "Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke"
Meine Schwester, die Äffin
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BERLIN. (hpd) Was passiert, wenn Geschwister ungleicher nicht sein können, nämlich ein Menschenkind und ein im Haushalt eines Forschers aufgezogenes Schimpansenkind? Wenn sie sich doch für Gleiche halten? Dieser Frage geht Karen Joy Fowel in ihrem Roman "Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke" nach. Eine Geschichte voller Verluste und Traumata einer zerbrochenen Familie, die trotzdem auf die unterhaltsamste Art rüberkommen.Alles lesen →
Ressourcenverknappung führt bei Schimpansen nicht zu mehr Aggression
Der Krieg der Affen blieb aus
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BERLIN. (hpd) In erbitterten Streit auszubrechen um knapper werdende begehrte Ressourcen liegt nicht in der Primatennatur. Das ergaben von S.E. Calcutt, E.V. Lonsdorff und anderen Forschern vom Yerkes Primate Research Center im Lincoln Zoo von Chicago gemachte Experimente.Alles lesen →
Verwandtschaften und Grenzkriege – Wie der Mensch das Tier erdachte
Was uns und dem Faultier gemeinsam ist
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BERLIN. (hpd) Grenze oder Kontinuum, das ist hier die Frage. Lässt sich das eine überhaupt ohne das andere verstehen, wenn man Mensch und Tier denkt? Oder ist der Begriff des Kontinuums veraltet in einer Welt, in der nichts eindeutig ist und, zumal wenn es um Leben geht, nichts feststeht. Roland Borgards, Esther Köhring und Alexander Kling haben dazu Quellentexte großer Theoretiker herausgegeben.Alles lesen →
Wie Primaten-Forscher zu Kreativ-Animateuren werden
Schimpansen als malende Zen-Meister
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BERLIN. (hpd) Schimpansen malen gerne, stellte Tetsuro Matsuzawa fest. Bilder übermalen sie mit Strichen. Das leer gelassene Gesichtsfeld eines Artgenossen auf dem Papier ummalen sie am Fellansatz mit einem dichten Linienkranz rundum. Fehlende Augen, Mund und Nase setzen sie aber nicht ansatzweise ein, anders als Kinder ab drei Jahren.Alles lesen →
Als Hobbywissenschaftler per Internet im Taï-Nationalpark
Jeder kann zum Dschungelforscher werden
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BERLIN. (hpd) Auf chimpandsee.org kann jeder dazu beitragen, das Wissen um die Schimpansen im Taï-Nationalpark in der Elfenbeinküste zu voranzutreiben. Jeder kann selbst zum Forscher werden. Tausende von Filmschnipseln gilt es zu sichten und zu bestimmen. Verteiltes Beobachten lautet die Devise.Alles lesen →
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