Die Autorin ist gelernte Philosophin, arbeitete viele Jahre lang als Kulturjournalistin mit dem Schwerpunkt Kunst im In- und Ausland für Tageszeitungen und Magazine. Sie war langjährige Kulturberichterstatterin für DIE WELT in Madrid und unterrichtete später philosophische Anthropologie und Ästhetik an der Universidad de la Comunicación in Mexiko-City. Schließlich spezialisierte sie sich journalistisch auf die Themen Anthropologie, Primatologie und Tierrechte.
Simone Guski
Von Simone Guski auf HPD erschienen
Mark Dions "Widerspenstige Wildnis" im Herforder Marta
Wolfsmobil trifft auf Porzellanhase
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BERLIN. (hpd) Über 7000 Fundstücke, gesammelt in 25 Jahren, gestaltete Mark Dion zu seiner Ausstellung "Widerspenstige Wildnis” im Herforder Kunst- und Designmuseum Marta. Wild wuchernd präsentiert sich dabei vor allem die Menschenwelt. Die Natur dagegen eingesperrt, eingeordnet, gezähmt – eine Projektion. Die Schau des Pop-Künstlers handelt von unserem Bild von der Natur und kehrt dabei das Innerste nach außen. Und umgekehrt.Alles lesen →
Tim Birkhead: "Die Sinne der Vögel oder Wie es ist, ein Vogel zu sein"
Chorgesang und Echolot – warum sie singen
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BERLIN. (hpd) Vögel und Menschen haben einiges gemeinsam. Sie verlassen sich am meisten auf ihren Sehsinn und den zu hören. Sie sind meistens sehr soziale Wesen, und 90 Prozent aller Vogelarten leben monogam. Das Verhalten wird bestimmt durch das, was die Sinne vermitteln. "Die Sinne der Vögel oder Wie es ist, ein Vogel zu sein" betitelt der Verhaltensforscher Tim Birkhead sein Buch, Frucht eines ganzen Forscherlebens.Alles lesen →
Gamble, Gowlett und Dunbar entdecken das soziale Gehirn
Am Anfang war das Lachen
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BERLIN. (hpd) Das menschliche Denken beschäftigt sich, wie das der Affen, zum größten Teil mit seinen Artgenossen. Das Nachsinnen über deren Absichten und die Herausforderung, mit ihnen klar zu kommen, machten den Menschen immer schlauer. Das Gehirn passte sich an und wuchs. Lange vor den Werkzeugen schufen sich die Menschen Instrumentarien aus Sprache, Musik und Tanz, was sie befriedete und zusammenhielt, so die These von Gamble, Gowlett und Dunbar.Alles lesen →
Judith Holofernes dichtet über Tiere
Du bist ein Wolf – dein Herz ist Hund
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BERLIN. (hpd) Früher füllte sie als Frontfrau der Rock-Gruppe "Wir sind Helden" Riesenhallen. Nun ist Judith Holofernes unter die Dichter gegangen. Begleiten lässt sie sich freilich auch jetzt noch: von der Grafikerin Vanessa Karré. "Du bellst vor dem falschen Baum" betitelt sie ihren Band mit Tiergedichten. Auf der Buchmesse war sie erstaunt, dass man annahm, sie schreibe jetzt für Kinder.Alles lesen →
Andreas Wagner: "The Arrival of the Fittest"
Das Leben tickt immer schon digital
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BERLIN. (hpd) Nur die fitteste Art erhält sich, so lautet die Faustformel. Doch wie entsteht überhaupt das Fitteste oder wenigstens das Neue, fragt Andreas Wagner in seinem Buch "The Arrival of the Fittest", und gleich tun sich noch mehr Fragen auf. Wann kann man von Neuem sprechen? Ist das eine Angelegenheit des genetischen Unterschieds? Oder des physiologischen? Die Untersuchung, wie es entsteht, benötigt heute einen Schuss Biomathematik.Alles lesen →
Gemeinsamer Vorfahre von großen und kleinen Menschenartigen
Der erste Hominide - ein zierlicher Zwerg
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BERLIN. (hpd) Glich der letzte gemeinsame Vorfahre von großen Menschenaffen und den Gibbons – abgesehen davon, dass er schwanzlos war und rudimentär aufrecht gehen, aber auch hangeln konnte – eher den heutigen Affen der Neuen Welt? So deutet David Alba seinen kleinen Schädelfund und die Skelettreste einer vier bis fünf Kilo schweren Äffin, die beim Ausbau der Mülldeponie im katalanischen Els Hostalets de Pierola zutage kamen.Alles lesen →
Plutarch – der erste Tierrechtstheoretiker
Die Tugend von Gans und Hai
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BERLIN. (hpd) Stopfgänse gab es schon im alten Rom. Die Frage, ob man Tiere überhaupt essen darf, war nicht von ungefähr keinem Geringeren als Plutarch einen Dialog, zwei Traktätchen und ein phantastisches Kabinettstück über Odysseus Begegnung mit den von Kirke verzauberten Schweinen wert. Er, kein Querdenker und Revoluzzer, kann als Begründer der Tierrechtsfrage gelten. Seine Schriften zum Thema, von Reclam erstmals zusammengefasst, bleiben spannend.Alles lesen →
Primatenforscherin spricht über Affen-Selfie
Antje Engelhardt unterstützt PETA im Fall Naruto
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BERLIN. (hpd) Narutos Selfie ging um die Welt. Denn Naruto ist fotogen. Bernsteinfarbene Augen, eine imponierende "römische" Nase und ein beneidenswert stabiles Gebiss. Naruto ist ein Schopfaffe. 2011 stahl er David Slater, einem Naturfotografen, die Kamera und löste an die 200 Selfies aus. Wem gehören die Rechte? In San Fransisco klagt PETA nun für Naruko. Die deutsche Primatenforscherin Antje Engelhardt steuert für diese Klage ihr Fachwissen bei.Alles lesen →
Der Tiermaler Wilhelm Kuhnert in der Nationalgalerie
Wildnis im Fragment
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BERLIN. (hpd) Als in Europa die Zoos das Publikum verzückten und der Kolonialismus die Welt aufteilte, malte er Tiere nicht hinter Gittern, sondern im tiefen Afrika. Für seine Bleistiftzeichnungen, seine Skizzen beobachtete Wilhelm Kuhnert die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung und studierte ihr Verhalten genau. Bekannt wurde er als Illustrator von "Brehms Tierleben". Die Alte Nationalgalerie in Berlin widmet ihm zum 150. Geburtstag eine Ausstellung.Alles lesen →
Jan Lauwereyns Wissenschaftsroman "Monkey Business"
Das Konzert der Nervenzellen
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BERLIN. (hpd) Jan Lauwereyns gehört einer neuen globalen Cross-over-Schriftstellergeneration an. Der junge Flame ist Neurophysiologe an einem Forschungsinstitut in Tokio und schreibt auf Niederländisch und Englisch: bislang Gedichte. Nun hat er einen Roman, einen Wissenschaftsroman, vorgelegt: "Monkey Business", was auf Englisch soviel wie Unfug bedeutet. Darin erzählt ein Versuchsaffe.Alles lesen →
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