Walter Otte

Der Autor ist Sekretär der Säkularen Grünen Berlin und einer der Sprecher des Bundesweiten Arbeitskreises Säkulare Grüne.

Artikel des Autoren

Ablehnung eines religiös verabsolutierten Lebensschutzes

BERLIN. (hpd) Einer fast Zweidrittel-Mehrheit in der deutschen Bevölkerung für liberale Regelungen der Sterbehilfe stehen die Bestrebungen der Gröhe-Initiative auf Kriminalisierung jeglicher organisierter Sterbehilfe entgegen. Religiös konservative Kräfte wollen der Gesellschaft ihr Weltbild aufzwingen – sogar mit den Mitteln des Strafrechts.

"Das Leben des Menschen ist sein höchstes Gut."

BERLIN. (hpd) Am Mittwoch dieser Woche hat der HVD seine Positionen zur gegenwärtigen Debatte um Suizidbeihilfe verdeutlicht. In einer aktuell veröffentlichten Broschüre "Am Ende des Weges" wird das von Bundesgesundheitsminister Gröhe geplante strafrechtliche Verbot jeder organisierten Unterstützung von Sterbewilligen sowie jede Kriminalisierung von Suizidbeihilfe eindeutig abgelehnt.

Lale Akgün

Islam in Deutschland und IS – Was tun?

BERLIN. (hpd) Kaum ein Thema sorgt seit Wochen für eine derartige Aufmerksamkeit in den Medien wie der spektakuläre Vormarsch des IS im Nahen Osten. Der Weltöffentlichkeit zeigt sich eine brutale Gruppe, die alle Andersdenkenden rigoros verfolgt, barbarisch tötet, und vor religiösen und ethnischen “Säuberungen” und Völkermord nicht zurückschreckt.

Sonntagsversammlungen erstmals auch in Deutschland

BERLIN. (hpd) Bereits seit eineinhalb Jahren sorgt Sunday Assembly für Aufsehen, aber auch für manche Irritation. Und zwar sowohl bei Atheisten als auch bei religiösen Zeitgenossen. Die Sonntagsversammlungen - von und für Menschen ohne Religion - wurden Anfang letzten Jahres in London ins Leben gerufen.

Haltende Hände, Maik Meid, Flikr CC BY-ND 2.0

Fast Zweidrittel der Deutschen pro Sterbehilfe

BERLIN. (hpd) Seit Monaten ist die organisierte Sterbehilfe ein wichtiges Thema in den Medien. Schließlich wollen CDU/CSU, christliche Bischöfe, Islamverbände, Hospizbetreiber und selbsternannte “Lebensschützer” Hilfen beim und zum Sterben kriminalisieren. Sie wollen Sterbehilfe in Deutschland verbieten und helfenden Personen mit Gefängnisstrafen überziehen.

Haltende Hände, Maik Meid, Flikr CC BY-ND 2.0

Wird Sterbehilfe strafbar?

BERLIN. (hpd) Die parlamentarische Sommerpause in Berlin ist vorbei. In Kürze werden entscheidende Weichenstellungen vorgenommen: Soll Sterbehilfe in Deutschland zur Straftat erklärt, kriminalisiert werden oder bleibt es dabei, dass (passive) Sterbehilfe straflos ist.

Kirche und Moschee

Keine Sterbehilfe zulassen!

BERLIN. (hpd) Nahezu identische Positionen zur Sterbe­hilfe vertreten, weit­gehend unbemerkt von der Öffentlichkeit, in Deutschland die katholischen Bischöfe und der Zentral­rat der Muslime. Für beide sind ein fiktiv angenommener Wille Gottes und die göttlichen Erwartungen an das Ver­halten der Menschen allein maß­geblich.

Zentralmoschee Berlin-Kreuzberg

Kampf um Deutungshoheit über den Islam

BERLIN. (hpd) Die von den ISIS-Terroristen verübten Verbrechen in Syrien und dem Irak bleiben auch in muslimischen Kreisen – nach einer anfänglichen Phase des Schweigens - nicht unwidersprochen und werden deutlich kritisiert. Neben einer Verurteilung der kriminellen Taten im “Islamischen Staat” wird zudem darauf hingewiesen, dass ISIS keineswegs “den Islam” verkörpere. Aber nicht alle islamischen Verbände haben sich bisher geäußert.

Sigrid Beer

NRW-Bekenntnisschulen: (k)ein Ende in Sicht?

DÜSSELDORF. (hpd) Öffentliche Bekenntnisschulen stoßen auf immer mehr Kritik. In einer säkularen Gesellschaft stellen sie ein Relikt vergangener Zeiten dar. Sie sind in fast allen Bundesländern seit Jahrzehnten abgeschafft. Nur noch in einem kleinen Gebiet Niedersachsens, aber auch im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW gibt es sie bis heute.